Optimierungsproblem in Formel darstellen

09/11/2008 - 10:53 von Frank Vellner | Report spam
Liebe NG,

ich habe ein klassisches Optimierungsproblem: Ich strebe einen
bestimmten Wert an (im Beispiel "Kosten" in Richtung 10 gehen) und
möchte Preis (Wert unter "Aktuell" bzw. "Ziel") im Laufe der Zeit so
manipulieren, dass es in diese Richtung geht.

In gewissen Zeitabstànden möchte ich den Preis anpassen um zu sehen,
wie das komplexe System darauf regiert. Dann genieriere ich wieder
Daten und sehe, ob ich den Preis weiter in die selbe Richtung anpassen
muss, oder ggf. eine andere Änderung oder keine machen muss.

Beispiel: Dauerhaft sind Kosten von maximal 10 angestrebt. Der Preis
liegt bei 0,35 was zu Kosten von 18,67 führt. Er muss also runter.
Exakt müsste er auf 0,35*10/18,67. Eine so krasse Änderung möchte ich
aber nicht haben - es soll vorsichtiger gehen. Intuitiv würde ich
zunàchst auf 0,26 gehen. Das bekomme ich beispielsweise über eine feste
Zahl hin, die ich von 10/18,67 abziehe. Für hohe Kosten-Werte reagiert
die Formel aber dann noch immer zu drastisch.

Am Ende muss die Formel auch eine Preiserhöhung hinbekommen. Liegen die
Kosten z.b. bei 6,61 und der Preis bei 0,4 würde ich intuitiv auf 0,5
erhöhen. Ich versuche das Verhalten für Erhöhen und Verringern über
WENN-Verschachtelungen hinzubekommen... habe mich da aber ziemlich
verstrickt und so richtig kommt noch immer nicht das raus, was soll.

Ideal wàre bei diesem Beispiel: Abweichungen von +/-10% bei Kosten
werden ignoriert (d.h. Preis wird nicht angepasst). Preiserhöhungen
erfolgen bis maximal 0,70. Bei geringen Abweichungen von Kosten 10
erfolgt eine vorsichtige Anpassung, bei stàrkeren Abweichungen ist auch
die Anpassung drastischer.

Weil ich nicht so recht weiter komme, habe ich jetzt einfach mal neben
den aktuellen Preis und Kosten meinen intuitive Anpassung (unter Ziel)
geschrieben. Ich suche also eine Formel, die so ungefàhr bei meinem
Ziel landet. Bei Kosten von 32,03 soll aktueller Preis von 0,33 auf
0,12 reduziert werden (landet er in der Nàhe wàre es auch prima). Sind
die Kosten bei tollen 2,01 würde ich den Preis von 0,28 auf 0,56
verdoppeln usw.
Hier die harten Zahlen und die Intuition:
Ziel|Aktuell|Kosten
0,26|0,35|18,67
0,4|0,4|10,83
0,17|0,35|35,42
0,3|0,33|11,43
0,19|0,3|23,39
0,18|0,29|22,84
0,5|0,4|6,61
0,19|0,4|24,99
0,12|0,33|32,03
0,17|0,36|24,59
0,24|0,32|19,25
0,08|0,34|61,43
0,35|0,35|11,38
0,42|0,44|12,49
0,7|0,32|1,93
0,3|0,23|6,78
0,32|0,36|16,44
0,7|0,22|0,85
0,15|0,36|36,69
0,56|0,28|2,01
0,3|0,32|13,41
0,15|0,4|31,18
0,32|0,33|11,77

Über jede Idee freut sich der
Frank
 

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#1 Klaus \Perry\ Pago
09/11/2008 - 21:08 | Warnen spam
Hallo Frank,

"Frank Vellner" schrieb im Newsbeitrag
news:

Weil ich nicht so recht weiter komme, habe ich jetzt einfach mal neben den
aktuellen Preis und Kosten meinen intuitive Anpassung (unter Ziel)
geschrieben. Ich suche also eine Formel, die so ungefàhr bei meinem Ziel
landet.



Vielleicht führt folgendes Verfahren zum Ziel:

XY-Punkt-Diagramm mit Kosten auf der X-Achse und Ziel auf der Y-Achse. Dann
eine Trendlinie polynomisch 3. Ordnung erzeugen und die Formel für die
Anpassung nutzen.

Gruß
Klaus

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