Optimierungsverfahren zur Analyse von Meßdaten: Pulse finden

24/10/2009 - 11:05 von Thomas | Report spam
Hallo,

ich suche ein Optimierungsverfahren, mit dem ich Meßdaten analysieren
und Parameter extrahieren kann.

Der vorliegende Kurvenzug enthàlt neben den Meßdaten auch kleine
Meßunsicherheiten in Form von elektronischem Rauschen und
Quantisierungsfehlern. Das SNR (signal to noise) ist sehr gut, d.h.
die Energie des Rauschens und der Quantisierungsfehler sind um
Größenordnungen kleiner als die der gesuchten Pulse.

Ich weiß, dass in den Meßdaten zwei Pulse enthalten sind, die sich
überlagern können. Für die Pulse habe ich keine analytische
Beschreibung, sondern nur die Kenntnis des "Aussehens" eines Pulses in
Form von Daten.

Zur Vorstellung: Ein Puls sieht wie eine schiefe Gaußglocke aus.

Aus meinen Meßdaten möchte ich die Lage der beiden Pulse in x-Richtung
sowie deren Amplitude ermitteln. Sofern die Pulse mit ausreichend
zeitlichem Abstand auftreten, ist die Ermittlung der Lage und der
Amplitude der einzelnen Pulse trivial. Überlagern sich beide Pulse,
ggf. so, dass ein großer, etwas "deformierter" Puls entsteht, so ist
die Ermittlung der Lage der Pulse nicht mehr so einfach.

Sei der bekannte Puls a(A, t_0), mit A der Amplitude und t_0 der
Verschiebung auf der x-Achse, und die
Meßdaten seien M = a(A1,t_1) + a(A2,t_2), so bin ich an den Paramtern
A1, A2, t_1, t_2 interessiert.

Ich habe bereits versucht, mittels Korrelation die Position der Pulse
festzustellen. Da es sich jedoch bei dem Puls um eine Funktion
handelt, deren Autokorrelationsfunktion "sehr breit" ist, làßt sich
die Verschiebung nicht korrekt ermitteln, sofern sich die Pulse stark
überlagern.

Frage:
Welches Optimierungsverfahren kann bei dieser Problemstellung
angewandt werden?


Danke + Viele Grüße,
Thomas
 

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#1 The Dust of Time
24/10/2009 - 13:29 | Warnen spam
On 24 Okt., 11:05, Thomas wrote:
Hallo,

ich suche ein Optimierungsverfahren, mit dem ich Meßdaten analysieren
und Parameter extrahieren kann.

Der vorliegende Kurvenzug enthàlt neben den Meßdaten auch kleine
Meßunsicherheiten in Form von elektronischem Rauschen und
Quantisierungsfehlern. Das SNR (signal to noise) ist sehr gut, d.h.
die Energie des Rauschens und der Quantisierungsfehler sind um
Größenordnungen kleiner als die der gesuchten Pulse.

Ich weiß, dass in den Meßdaten zwei Pulse enthalten sind, die sich
überlagern können. Für die Pulse habe ich keine analytische
Beschreibung, sondern nur die Kenntnis des "Aussehens" eines Pulses in
Form von Daten.

Zur Vorstellung: Ein Puls sieht wie eine schiefe Gaußglocke aus.

Aus meinen Meßdaten möchte ich die Lage der beiden Pulse in x-Richtung
sowie deren Amplitude ermitteln. Sofern die Pulse mit ausreichend
zeitlichem Abstand auftreten, ist die Ermittlung der Lage und der
Amplitude der einzelnen Pulse trivial. Überlagern sich beide Pulse,
ggf. so, dass ein großer, etwas "deformierter" Puls entsteht, so ist
die Ermittlung der Lage der Pulse nicht mehr so einfach.

Sei der bekannte Puls a(A, t_0), mit A der Amplitude und t_0 der
Verschiebung auf der x-Achse, und die
Meßdaten seien M = a(A1,t_1) + a(A2,t_2), so bin ich an den Paramtern
A1, A2, t_1, t_2 interessiert.

Ich habe bereits versucht, mittels Korrelation die Position der Pulse
festzustellen. Da es sich jedoch bei dem Puls um eine Funktion
handelt, deren Autokorrelationsfunktion "sehr breit" ist, làßt sich
die Verschiebung nicht korrekt ermitteln, sofern sich die Pulse stark
überlagern.

Frage:
Welches Optimierungsverfahren kann bei dieser Problemstellung
angewandt werden?

Danke + Viele Grüße,
Thomas



Wieso schreibst Du nicht wenigstens in Deinem Profil wo du arbeitest ?

Sollen WIR für Dich Geld verdienen ?

Find ich echt blöd !

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