[OT] Bin ich zu blöd? Oder ist das bei Windows immer so?

28/10/2010 - 20:02 von Torsten Förtsch | Report spam
Hallo,

das hier ist eine Frustmail, die Eiligen unter Euch können sie gleich löschen,
Schuldigung.

Ich habe mich die letzten 2 Tage damit beschàftigt, ein Vista inkl. SP1, SP2
und der folgenden Updates als virtuelle KVM Maschine zu installieren. So
langsam sehe ich das Licht am Ende des Tunnels.

Ich bin kein Windows-User, zugegeben. Doch der eigentlich schwierige Teil der
Erstinstallation auf paravirtualisierten Platten mit paravirtualisiertem Netz
ging eigentlich recht schnell über die Bühne.

Dann allerdings kamen unendlich viele Update-Orgien mit immer wiederkehrenden
Reboots, wobei manchmal auch noch User-Interaktion gefragt war, so dass man
das Ding auch nicht einfach nebenher laufen lassen konnte.

Mein Ziel war eigentlich nur ein System mit IE8. Meine virtuellen Maschinen,
die unter Linux laufen bestücke ich meist mit einem 5GB Disk für die Root-
Platte. Bei dem Vista Ding setzte ich für meine Begriffe viel, nàmlich 20GB
an. Für einen Browser sollte das reichen, dachte ich.

Leider lag ich da falsch. Vor der Installation des SP1 war die Platte mit

14GB belegt. In der Beschreibung des Service-Packs stand, zur Installation


bràuchte man 7GB. Nur zur Installation des Service-Packs, ist das nicht eine
Frechheit? Also Platte erweitert und Partitions- und NTFS-Größe angepasst.
Dann klappte die Installation beider SPs auch. Jetzt nach der Installation und
manuellem Löschen einiger GB an Restore-Points ist die Platte mit 18GB
befüllt.

Das sind 18GB für ein nacktes System mit WEB Browser!

Jungs, wir diskutieren hier, ob openSuSE, Debian oder vielleicht Fedora die
bessere Distribution ist. Das ist doch total überzogen, angesichts des
Grauens, mit dem der normale Windows-User tagtàglich konfrontiert ist.

Aber wahrscheinlich bin ich einfach zu blöd.

Jetzt kriege ich immer noch bei fast jedem Start ein Fenster mit der Frage, ob
ich das Netzwerk X der Kategorie zuhause, Arbeit oder Public zuordnen will.
Wie stellt man das ab, weiß das jemand? -- Völliger Blödsinn, wenn Ihr mich
fragt. Es ist eh immer das selbe virtuelle Netz.

Torsten Förtsch

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#1 Jan Ritzerfeld
28/10/2010 - 20:28 | Warnen spam
Am Donnerstag, 28. Oktober 2010 schrieb Torsten Förtsch:

(...).
Dann allerdings kamen unendlich viele Update-Orgien mit immer
wiederkehrenden Reboots, wobei manchmal auch noch User-Interaktion
gefragt war, so dass man das Ding auch nicht einfach nebenher laufen
lassen konnte.



Bevor ich VirtualBox eingesetzt habe, hatte ich ein Dual-Boot-System für die
Steuererklàrung. Die macht man nun einmal nicht so oft. Daher standen dann
zu der sowieso ungeliebten Tàtigkeit noch Stunden(!!!) an Updaterei an.
Natürlich mit Reboots. Und wenn man nicht die ganze Zeit daneben sitzen
wollte, hat der Rechner dann erst einmal wieder Linux gebootet. Das war ein
Spaß ...

(...).
Jetzt kriege ich immer noch bei fast jedem Start ein Fenster mit der
Frage, ob ich das Netzwerk X der Kategorie zuhause, Arbeit oder Public
zuordnen will. Wie stellt man das ab, weiß das jemand? -- Völliger
Blödsinn, wenn Ihr mich fragt. Es ist eh immer das selbe virtuelle Netz.



Vista merkt sich die Entscheidung anhand der MAC-Adresse oder so. Ändert
sich da vielleicht öfter mal was? Ich erinnere mich dunkel an einen ct-
Artikel über diesen Automatismus bzw. dessen Versagen:
http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct...9/96_kiosk

Gruß
Jan
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