OT: WIN 7 Systempartition verkleinern

12/11/2009 - 04:33 von Ulrich Korndoerfer | Report spam
Hallo NG,

versuche gerade auf einem frisch gekauftem Laptop mit vorinstalliertem
Windows 7 64 Bit die Systempartition mit Windows Bordmitteln zu
verkleinern. Leider ist eine Datei im Weg, die sich nicht verschieben
làsst und deshalb kann die Partition nicht kleiner werden, als bis zu
dieser Datei.

Alle üblichen, an festen Plàtzen sitzenden Dateien sind bereits entfernt
(eg pagefile.sys, hiberfile.sys, Wiederherstellungspunkte etc), nur
dieses Dings ist noch da.

Sein Name wird mir noch gemeldet: "\$BitMap::DATA". Und daß diese Datei
den Cluster 0x23c0004 verwendet (deshalb kann die Partition nicht
kleiner als 153.545.097.216 Bytes werden, zumindest wenn die Cluster ab
1 durchnumeriert werden, sonst müsste man noch 4096 Bytes addieren :-)).
Und sie die Attribute D und S (was wohl für Systemdatei und Directory
steht) hat.

- Folgend Einschub mit Abweichungen, kann übersprungen werden

153 GB ist natürlich etwas viel für eine Systempartition, höchstens
30-40 GB sollten es sein.

Btw: früher (da war ja alles besser) ist bei W2K eine Systempartition
mit ca. 4-5 GB großzügig bestückt gewesen, unter XP habe ich zur Zeit 12
GB und davon noch 4.5 GB frei. Ok, diverse Brocken sind hier ausgelagert
auf andere Partitionen (das pagefile, die Temp-Files), würden aber zur
Zeit noch bequem in die 12 GB reinpassen. Und natürlich gibt es noch
weitere Partitionen, die die Programme aufnehmen (Programme installiere
ich auf meinem Rechner nach Möglichkeit nie auf der Systempartition an
den von Windows "empfohlenen" Orten) und meine Daten.

Ach ja, und W2K hat nach dem Startup ca. 120 MB Arbeitsspeicher belegt,
XP schon um die 200 (nachdem ich es kràftig abgespeckt habe). W7/64 tuts
bis jetzt nicht unter 800 MB!, obwohl ich auch hier schon aufgeràumt
habe (anfangs war es noch locker über einem Gig). Da kann ich nur froh
sein, daß der Laptopwinzling 4 Gigs hat.

Winzling deswegen, weil er, nun ja, winzig ist: hat Netbook Format mit
einem 11.6 screen und ist kleiner als ein A4 Blatt. Trotzdem kann man
gut mit ihm arbeiten: der Screen hat 1366x766 Pixels mit einem Dotpitch
von 135 dpi. Bei W7 habens die Microsöftls anscheinend es endlich (fast)
in den Griff bekommen, den Rechner mit anderer als der Standardauflösung
laufen zu lassen (den Dotpitch habe ich in den Einstellungen natürlich
hochgesetzt). Natürlich gibt es noch hie und da Probleme, meistens bei
Windows Systemdialogen :-))). Alles ertràglich bunt und einigermassen
hip (und sogar übersichtlich, nachdem ich den AeroGlass Quatsch
abgeschaltet habe) und recht htmlig (was ja im Prinzip gut ist, aber in
der MS Umsetzung noch verbesserungswürdig), aber daß Dialogboxen auch in
der Größe ànderbar sein sollten, haben sie immer noch nicht kapiert. Und
wieso die TitleBars der Fenster so riesig hoch sein müssen, wobei sie
doch kaum anderes als Luft enthalten, erschließt sich mir auch nicht.
Kann man wahrscheinlich àndern, muß mal sehen.

Power hat er ebenfalls ausreichend: Doppelkern Core 2 Stromsparprozessor
und eine 320 GB HD, GMA4500HD mit Hardware-Videodecoder (HD fàhig),
Laufzeit mit Akku bis zu 8 Stunden, WLAN, LAN, Blauzahn, USB natürlich,
was will man mehr.

- Weiter im Text

Was wollte ich jetzt eigentlich? Ach ja: hat schon jemand
Erfahrungswerte, wie groß man eine Systempartition unter W7/64 machen
sollte? Und natürlich, wie ich das festgepinnte File loswerde.

Der Name "\$BitMap::DATA" des inkriminierten Files ist natürlich suspekt
(mit einem Backslash im Namen). Die Doppelpunkte könnten auf einen ADS
(alternate data stream) hinweisen, nur haben die in der mir bekannten
Notation nur *einen* Doppelpunkt, keine zwei aufeinanderfolgende. Und
das Dollarzeichen ist auch etwas merkwürdig, allerdings anscheinend
legal. Trotzdem làßt sich die Datei nicht finden, auch nicht in der
Konsole mit dir /s.

Bevor ich nun zum letzten Mittel greife und mir ein Linux besorgen muss,
einen USB-Stick bootbar machen muß, das Linux dort hin schiebe, so daß
ich das Linux von dort starten kann (der Laptop hat kein optisches
Laufwerk), und dann mit den dort vorhandenen Tools (nachdem ich mich in
deren exotischer Bedienung eingearbeitet habe) die Partition verkleinere
(damit geht das nàmlich, es verschiebt "festgepinnte" Dateien einfach):

weiß jemand, wer für diese Datei zustàndig ist (Dienst, etc) und wie ich
sie loswerde?

Ok, bevor jetzt jemand schreit: das geht mit Windows auch (das
Verschieben): dazu muß aber ein "externes" Windows gestartet werden, und
dazu müßte man zB Barts PE Builder verwenden. Ist aber auch nicht
einfacher, da kann ich gleich zu Linux greifen. Ich frage mich, wieso
das so ein Problem ist: wenn Systemdateien ausgetauscht werden müssen,
die im laufenden Betrieb verwendet und deshalb gesperrt sind, geht das
ja auch (nach dem Motto "jeder Boot tut gut" :-)): Win merkt sich die
durchzuführenden Aktionen, und beim nàchsten Systemstart, in einer
Phase, in der Windows noch nicht "voll da" ist, werden die Dateien
ausgetauscht. Analog könnten sich im Betrieb befindliche und deshalb
gesperrte Dateien im Betrieb zur Verschiebung markiert werden und
wàhrend des Systemstarts verschoben werden. Evtl. gehts ja im
"abgesicherten" Modus, weiss da jemand was? Dazu müßte ich natürlich den
Speicherort der Datei kennen.

Ulrich Korndoerfer

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#1 Horst Heinrich Dittgens
12/11/2009 - 14:42 | Warnen spam
Programme installiere ich auf meinem Rechner nach Möglichkeit nie auf der
Systempartition an den von Windows "empfohlenen" Orten) und meine Daten.



Warum denn das bloß? Was nützt eine wiederhergestellte C:, wenn die in der
dortigen Registry verankerten Programme nicht mehr da wàren oder umgekehrt
nicht registrierte D:-Programme da sind? Das gehört doch beides zusammen,
sonst klemmt's, oder nicht, oder doch, oder woll?

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