Out-of-Range-Detektion selbstgebaut

31/07/2008 - 11:26 von Henning Paul | Report spam
Hallo NG,

ich spiele mit dem Gedanken, mein neues Alix-Board direkt per VGA an den
(RGB-)Scarteingang eines handelsüblichen Fernsehers zu hàngen. Die
Wiederholfrequenzen sind da kein Problem, auch nicht die Polaritàt der
Syncsignale (die zu einem Composite Sync addiert werden sollen). Ich
mache mir vielmehr Sorgen, was passiert, wenn (irrtümlicherweise oder
beim Reboot) der falsche Videomode aktiv wird.

Daher beabsichtige ich CSYNC mit einer selbstgebauten Schutzschaltung zu
gaten.
Mir schwebte da eine Kombination aus 2 retriggerbaren flankengesteuerten
Monoflops vor, das erste wird von HSYNC getriggert, sinkt die Periode
des Signals unter die Zeitkonstante des Monoflops, bleibt es dauerhaft
an und retriggert das zweite Monoflop nicht mehr, was dann abfàllt und
CSYNC damit vom Fernseher fernhàlt. Klingt das nach einer guten Idee?
Außerdem mache ich mir Sorgen, wie sich die Schaltung wohl in
transienten Situationen verhàlt und was wohl wàhrend des
Strahlrücklaufes passiert, wenn HSYNC (WIMRE) aussetzt.

Habt ihr dazu eine Idee?

Gruß
Henning
 

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#1 Marcel Müller
31/07/2008 - 13:05 | Warnen spam
Hallo,

Henning Paul schrieb:
ich spiele mit dem Gedanken, mein neues Alix-Board direkt per VGA an den
(RGB-)Scarteingang eines handelsüblichen Fernsehers zu hàngen. Die
Wiederholfrequenzen sind da kein Problem, auch nicht die Polaritàt der
Syncsignale (die zu einem Composite Sync addiert werden sollen). Ich
mache mir vielmehr Sorgen, was passiert, wenn (irrtümlicherweise oder
beim Reboot) der falsche Videomode aktiv wird.



gar nix. Der Fernseher wird entweder gar nicht oder auf f/2 syncen, da
der Fangbereich für die Frequenz nicht so weit ist.

VSYNC ist bei /sehr alten/ Fernsehern auf làngere Zeit manchmal
problematisch, weil sie die 60Hz zwar noch irgendwie schaffen, dafür
aber 20% mehr Saft auf die Ablenkspulen brauchen. Das überlastet die
Bauteile bei knapper Auslegung etwas. Oft kommt bei so alten Geràten
dabei aber gleichzeitig die Bildhöhenregelung aus dem Tritt (weil
Stromgesteuert) und das Bild wird einfach niedriger. Dann passiert
wieder nix.


Mir schwebte da eine Kombination aus 2 retriggerbaren flankengesteuerten
Monoflops vor, das erste wird von HSYNC getriggert, sinkt die Periode
des Signals unter die Zeitkonstante des Monoflops, bleibt es dauerhaft
an und retriggert das zweite Monoflop nicht mehr, was dann abfàllt und
CSYNC damit vom Fernseher fernhàlt. Klingt das nach einer guten Idee?



Wird wohl irgendwie funktionieren, aber der Aufwand ist natürlich ins
Verhàltnis zu setzten. Wie gesagt, auf 31kHz synct kein FS. Somit ist es
letztlich eigentlich auch egal, ob es nun 20kHz oder 100kHz HSYNC sind.
Da rasten die alle nicht ein.

Einige Flachbildfernseher schaffen das übrigens und zeigen sogar etwas
sinnvolles an. Da ist schlicht die gleiche Sync-Schaltung für SCART und
den dann üblicherweise auch vorhandenen VGA-Eingang zustàndig.

Außerdem mache ich mir Sorgen, wie sich die Schaltung wohl in
transienten Situationen verhàlt und was wohl wàhrend des
Strahlrücklaufes passiert, wenn HSYNC (WIMRE) aussetzt.



Wenn MF2 lang genug hàlt: gar nix. Außerdem setzt HSYNC vor dem Mischen
zu CSYNC nicht aus.


Marcel

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