Forums Neueste Beiträge
 

Partitionen einbinden

17/05/2014 - 12:45 von Heinz-Mario Frühbeis | Report spam
Hallo,

unter Windows habe ich es idR immer so gehalten, daß ich mehrere
Partitionen (idR 2e) hatte, wo auf einer Daten lagern und wo auch drauf
gearbeitet wird und eine eben nur für Windows.

Wie kann man das unter einer Linux-Distribution erreichen?

Ich frage deshalb, weil ja die Rechteverwaltung eine komplett andere ist
und ich nicht Gefahr laufen will, daß, wenn ich z. Bsp. eine
Neuinstallation mache, ich keinen, oder auch nur einen sehr
eingeschrànkten Zugriff hàtte.

Vom Prinzip her stelle ich mir vor:

Root
Boot (wenn's denn (noch) gebraucht wird)
Swap (falls noch notwendig be i8 GB RAM)
home
Meine_Partition

Und "Meine_Partition" soll dann bestàndig sein und nur noch mit vollen
Rechten eingebunden werden, falls mal eine Neuinstallation anfàllt...

Wie also kann man da vorgehen?

Vorab mit Dank und
mit Gruß
Heinz-Mario Frühbeis
 

Lesen sie die antworten

#1 Jakob Schürz
17/05/2014 - 13:06 | Warnen spam
Am 2014-05-17 12:45, schrieb Heinz-Mario Frühbeis:
Hallo,

unter Windows habe ich es idR immer so gehalten, daß ich mehrere
Partitionen (idR 2e) hatte, wo auf einer Daten lagern und wo auch drauf
gearbeitet wird und eine eben nur für Windows.

Wie kann man das unter einer Linux-Distribution erreichen?

Ich frage deshalb, weil ja die Rechteverwaltung eine komplett andere ist
und ich nicht Gefahr laufen will, daß, wenn ich z. Bsp. eine
Neuinstallation mache, ich keinen, oder auch nur einen sehr
eingeschrànkten Zugriff hàtte.

Vom Prinzip her stelle ich mir vor:

Root
Boot (wenn's denn (noch) gebraucht wird)
Swap (falls noch notwendig be i8 GB RAM)
home
Meine_Partition



home = Meine_Partition

swap ist bei 8GB eher nicht notwendig (Außer du möchtest Hibernaten,
dann Brauchst du eine Partition, wo der RAM hingeschrieben werden kann!)
Boot ist nur dann notwendig, wenn du dein System vollstàndig
verschlüsselst. Ansonsten brauchst du heute auch keine extra
boot-Partition mehr. Grub2 kann sogar lvm...

Ich würd dir also aus praktikablen Gründen vorschlagen:
/boot mit 150MB
auf dem Rest ein verschlüsseltes lvm, in dem du eine extra Partition für
/home anlegst.

Der Installer leitet dich bei Debian an, so etwas zu erstellen.

Bei Ubuntu gibt es eine Anleitung, wie du dann einen USB-Stick als
physischen Schlüssel für dein verschlüsseltes System nutzt.

Stichworte: luks, cryptsetup, system verschlüsseln

lg jakob

PS: Ist hier so am Laufen. Das lvm bietet zum Backup den Vorteil, dass
es Snapshots anlegen kann, von dem du dann das Backup ziehen kannst, und
es entstehen keine inkonsistenten Backups, wenn du wàhrenddessen
weiterarbeitest. Stichworte: rsnapshot, lvm-snapshot, rsync

lg jakob


http://karriere.xundeenergie.at
http://jakobusschuerz.vemma.eu/verve.html

Ähnliche fragen