PC geht aus, Sempron 2500+, ASUS A7N8X-X, Enermax

07/01/2011 - 00:11 von Stefan Rodrian | Report spam
Hallo Experten,

auf einem wichtigen PC mit Sempron 2500+, ASUS A7N8X-X (also Sockel A
mit Nvidia nforce) und Enermax Netzteil tritt folgendes Problem auf:

Nach einer unbestimmten Zeit, mal 10,15, 20 oder 27 Minuten usw geht der
PC unvermittelt aus- der Schirm wird schwarz und einen Augenblick spàter
schaltet sich der PC aus, genau so, als habe jemand den Schalter
gedrückt der durch das Mainboard das Netzteil ein- und ausschaltet.

Danach làsst sich er PC zunàchst nicht mehr einschalten, jeder Versuch
bewirkt, dass sich der Kasten wieder abschaltet noch bevor etwas auf dem
Schirm erscheint.

Nach ca. einer oder einer halben Stunde gelingt es dann wieder, den PC
einzuschalten, die BIOS Meldungen erscheinen und Kubuntu startet normal,
nach einer Weile geht er dann aber wieder wie beschrieben ohne
Vorwarnung aus, klar, dass man so nichts arbeiten kann, unmöglicher
Zustand!!

Kann jemand von euch dieses Fehlerbild deuten, ist das Problem eher im
Mainboard oder eher im Netzteil zu suchen?

Ich habe diesen PC erstmals 1997 montiert, das Enermax Netzteil ist das
einzige funktionswichtige Teil, welches noch aus dieser Zeit stammt
(also 13 Jahre alt ist), alles andere wurde im Laufe der Zeit durch
neuere Komponenten ersetzt. Die Leistung des Netzteils ist mehr als
ausreichend für die gegebene Konfiguration. In einem anderen, àhnlichen
PC habe ich das gleiche ASUS Sockel A Mainboard (aber mit einem neueren
be quiet-Netzteil), dort gibt kein Problem.

Dass es einen "Zeiteffekt" beim Einschalten gibt làsst an Wàrme und
Abkühlung denken, alles an dem Geràt ist aber thermisch völlig
unkritisch und an Sich in keiner Weise überhitzungsgefàhrdet. Der PC ist
jahrelang mit dieser Konfiguration (auch in der Sommerhitze) ohne Màngel
gelaufen. Im letzten Sommer ist das oben beschriebene Problem bereits
ein paar Mal (aber dann sonderbarerweise nicht mehr) aufgetreten.
Zunàchst vermutete ich daher einen Zusammenhang mit der Temperatur da
neulich das Zimmer mit dem PC gut geheizt war (warm fast wie im Sommer).
Ich habe dann aber versuchsweise mal dafür gesorgt, dass die
Raumtemperatur über Tage nur bei ca. 15-17 Grad lag, das unvermittelte
"Selbstabschalten" des PC trat jedoch auch dann weiterhin auf.

Danke für hilfreiche Hinweise

Gruß

Stefan
 

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#1 Shinji Ikari
07/01/2011 - 04:09 | Warnen spam
Guten Tag

Stefan Rodrian schrieb

auf einem wichtigen PC mit Sempron 2500+, ASUS A7N8X-X (also Sockel A
mit Nvidia nforce) und Enermax Netzteil tritt folgendes Problem auf:
Nach einer unbestimmten Zeit, mal 10,15, 20 oder 27 Minuten usw geht der
PC unvermittelt aus- der Schirm wird schwarz und einen Augenblick spàter
schaltet sich der PC aus, genau so, als habe jemand den Schalter
gedrückt der durch das Mainboard das Netzteil ein- und ausschaltet.
Danach làsst sich er PC zunàchst nicht mehr einschalten, jeder Versuch
bewirkt, dass sich der Kasten wieder abschaltet noch bevor etwas auf dem
Schirm erscheint.
Nach ca. einer oder einer halben Stunde gelingt es dann wieder, den PC
einzuschalten,



Das klingt wie ein thermisches Problem.
Mit Software die Temperaturen im Auge behalten um das genauer zu
pruefen.
Luefter und Luftfuehrung im PC reinigen, ggf. gegen
leistungsfaehigere Austauschen und dann in der Richtung weiter
probieren koennte helfen.
Dabei auch die Elkos inspizieren. Wenn die im Laufe der Jahre zu warm
wurden, alterten sie moeglicherweise schneller und sind ggf. auch
hinueber. Dann macht es oft mehr Sinn, das System auszutauschen.

Kann jemand von euch dieses Fehlerbild deuten, ist das Problem eher im
Mainboard oder eher im Netzteil zu suchen?



IMHO: in der Lueftung/Kuehlung.

Dass es einen "Zeiteffekt" beim Einschalten gibt làsst an Wàrme und
Abkühlung denken, alles an dem Geràt ist aber thermisch völlig
unkritisch und an Sich in keiner Weise überhitzungsgefàhrdet.



Hast Du die Spannungswandler und Elkos dahingehend schon 'mal geprueft
(Sichtpruefung und im Betrieb auch 'mal mit Infrarotthermometer oder
so messen)?
Testweise einfach einen zusaetzlichen Quirl einbauen, der dort direkt
belueftet. Wenn das Problem verschwindet ist es ein thermisches
Problem.

Der PC ist
jahrelang mit dieser Konfiguration (auch in der Sommerhitze) ohne Màngel
gelaufen.



Alles altert, auch PC-Komponenten. Und wenn die Komponenten wirklich
schon so alt sind, kann es gut sein, dass sie sich zu stark veraendert
haben.

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