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PC ohne interne Festplatte?

14/10/2012 - 15:02 von Hermann Riemann | Report spam
Ich hàtte gerne einen PC ohne interne Festplatte.
Den PC möchte ich nur mit USB-Platte
und Installations DVD bzw. Installations sticks betreiben.

OS diverse Linux Distributionen. Geht das?
( Früher hat SuSE mal die direkte Installation verweigert,
weil ich statt einer Festplatte eine Wechselplatte drin hatte.)

Oder kann man beim BIOS die aktuelle
USB Platte zum starten nicht auswàhlen?
Oder muss man beim mainboard Kauf da aufpassen?

Hermann
der dies gerne zum Distri Ausprobieren
und für einige internet Anwendungen hàtte.

http://www.Hermann-Riemann.de
 

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#1 Diedrich Ehlerding
14/10/2012 - 15:21 | Warnen spam
Hermann Riemann meinte:

Ich hàtte gerne einen PC ohne interne Festplatte.
Den PC möchte ich nur mit USB-Platte
und Installations DVD bzw. Installations sticks betreiben.

OS diverse Linux Distributionen. Geht das?



Grundsàtzlich ja, das sollte gehen - wenn denn ...

Oder kann man beim BIOS die aktuelle
USB Platte zum starten nicht auswàhlen?
Oder muss man beim mainboard Kauf da aufpassen?



... dein Bios von USB booten kann. Das musst du evtl. im Bios erst
bekanntgeben.

( Früher hat SuSE mal die direkte Installation verweigert,
weil ich statt einer Festplatte eine Wechselplatte drin hatte.)



Das muss aber schon lànger her sein.

Im Serverumfeld ist es durchaus nicht ungewöhnlich, von externen
Festplatten (über scsi-Controller, Fibrechannel-Controller oder auch übers
Netz) zu booten. Bei manchen (Blade-)servern gibt es gar kein internes CD-
oder DVD-Laufwerk, im Bedarfsfall stöpselt man eins per USB dran (oder
làsst sein irmc-Board ein USB-Laufwerk emulieren). Ein Linux làsst sich da
i.A. problemlos installieren.

Interessant werden kann die Benamsung der Platten - wenn du nàmlich von
einem USB-stick das Installationssystem bootest und auf einen zweiten
stick oder eine USB-Platte installierst, heißt die zweite Platte wàhrend
der Installation möglicherweise /dev/sdb, und wenn du spàter davon
bootest, heißt sie /dev/sda. Die aktuellen Distributionen (insbesondere
redhat und Suse) benutzen daher diese Namen sda und sdb nicht mehr für
mounpoints, sondern udev-Namen, LVM-Volumes und/oder gelabelte
Filesysteme. Bei der Bootloader-Installation solltest du allerdings
aufpassen, auf welche USB-Platte du den nun schreibst.

Diedrich
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