PC per S/PDIF bzw. optischem Kabel an Stereo-Verstärker anschließen

28/02/2015 - 17:52 von Sebastian Bergmann | Report spam
Hallo!

Momentan habe ich einen ca. 17 Jahre alten YAMAHA RX-395RDS Stereo
Receiver im Einsatz. Daran (über Cinch) angeschlossen ist ein
ebenso alter YAMAHA CDX-490 CD-Player sowie die Soundkarte meines PC.

Vor ein paar Tagen gab einer meiner beiden ELAC-Regallautsprecher seinen
Geist auf. Heute habe ich diese durch zwei Teufel Ultima 40 Mk2
Standlautsprecher ersetzt. Dabei habe ich gelernt, dass ich die
Lautsprecher "besser" mittels Bi-Amping / Bi-Wiring an den Verstàrker
anschließen könnte, was mein alter Verstàrker aber nicht unterstützt.

Ich bin nun auf der Suche nach einem neuen Stereoverstàrker, an den ich
meine beiden Lautsprecher mittels Bi-Amping / Bi-Wiring anschließen kann.
Einen eingebauten Tuner, also Receiver, brauche ich nicht, da ich fast
ausschließlich Musik über den PC höre und ansonsten den CD-Player als
Quelle verwende. Ein Tapedeck, das damals noch sein musste, habe ich
schon vor Jahren abgebaut.

Die Soundkarte meines PC hat einen S/PDIF-Ausgang, den ich bislang nicht
genutzt habe. Ich frage mich nun, ob ich die Verbindung zwischen von PC
zu Verstàrker von Cinch-Kabel (per Cinch-Y-Adapter am Line-Out des PC
angeschlossen) auf optisches TOSLINK-Kabel (vom S/PDIF-Ausgang der
Soundkarte an entsprechenden optischen Eingang des Verstàrkers)
umstellen soll.

Bei einer initialen Recherche bin ich auf den YAMAHA A-S501 gestoßen.
Dieser unterstützt Bi-Amping / Bi-Wiring und verfügt über optische
Eingànge (jedenfalls lese ich das als Laie aus den Produktinformationen
bzw. aus dem Handbuch heraus).

Nach dieser langen Einleitung komme ich zu meiner Frage: kommt aus dem
S/PDIF-Ausgang der Soundkarte wirklich "alles" raus, was auch aus dem
Line-Out kommt? Also Sound aus Anwendungen wie iTunes, von Spielen,
Videoplayer, Webbrowser, etc. Nicht, dass über S/PDIF nur bestimmte
Audioformate mit bestimmten Playern ausgespielt werden können. Das
Handbuch des Verstàrker spricht nàmlich davon, dass nicht alle
PCM-Formate etc. über den optischen Eingang verarbeitet werden können.

Über Antworten auf meine Frage freue ich mich ebenso wie über
Geràteempfehlungen (Preiseklasse ~ 500 EUR).

Dank & Gruß,
Sebastian
 

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#1 Holger Marzen
28/02/2015 - 18:03 | Warnen spam
* On Sat, 28 Feb 2015 17:52:30 +0100, Sebastian Bergmann wrote:

Nach dieser langen Einleitung komme ich zu meiner Frage: kommt aus dem
S/PDIF-Ausgang der Soundkarte wirklich "alles" raus, was auch aus dem
Line-Out kommt? Also Sound aus Anwendungen wie iTunes, von Spielen,
Videoplayer, Webbrowser, etc. Nicht, dass über S/PDIF nur bestimmte
Audioformate mit bestimmten Playern ausgespielt werden können. Das
Handbuch des Verstàrker spricht nàmlich davon, dass nicht alle
PCM-Formate etc. über den optischen Eingang verarbeitet werden können.



Das kann Dir nur Deine Soundkarte und ihr Treiber sagen.

Ich bin Linuxer und kenne daher keine Beschrànkungen bösartiger Art, die
absichtlich und nur wegen des Gàngelns des Kunden eingebaut wurden.
Üblich scheint aber Folgendes zu sein:

- Digitalausgànge (HDMI, SPDIF) sind fast Ausgànge fast wie alle
anderen. Alle Signale können dort rausgehen.

- Es kommt vor (z.B. bei meinem Intel-Onboard-Sound), dass der
eingebaute Mixer (Klangregelung, Balance, Lautstàrke in beliebiger
Kombination) eine rein analoge Schaltung ist und daher nicht auf den
Digitalausgang wirkt.

In vielen Fàllen ist das kein Problem, da man
- alles am Verstàrker einstellen kann.
- es auf das digitale Signal wirkende Klangregelungen und Mixer als
Anwendungen gibt. Der Hersteller könnte sie auch in den Treiber
integrieren.

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