PC-Welt: "Fünf Gründe gegen Linux"

30/08/2009 - 18:29 von m | Report spam
Die PC-Zeitschrift PC-Welt hat heute einen Bericht online gestellt, wo
sie aus Leserbriefen ihrer Schwesterzeitschrift PC-World 5 Gründe gegen
Linux extrahieren konnte.
Wohlgemerkt, nicht die Zeitschrift selber stellt diese Gründe gegen
Linux auf, sondern diese wurden aus Leser-Zuschriften ermittelt.

Der Bericht:
<http://www.pcwelt.de/start/software...linux/>

Hier wird u.a. von den Lesern kritisiert, dass man unter Linux doch
vieles auf der Kommandozeile machen müsse und "kryptische, ellenlange
Befehle" eingeben müsse.
Zugegeben, genau dies war auch meine persönliche Meinung, als ich mich
das erste Mal mit Linux beschàftigt habe. Mir hatte nàmlich genau dies
schon bei (MS_)DOS gestunken, dass man dabei in frühen Versionen keine
vernünftige GUI hatte, um die Dinge einfachst klickbar machen zu machen.
Und dann jedesmal ellenlange Pfade eingeben zu müssen, nur um eine
einzige Datei von Verzeichnis A nach Verzeichnis B zu kopieren oder zu
verschieben.

Aber irgendwie ist das alles kein Problem mehr, wenn man sich mal einige
Zeit mit Linux beschàftigt hat. Man hat ja heutzutage auf Wunsch jede
erdenklich gute GUI (KDE, Gnome, XFCE etc.), wenn man sie haben will und
gut.

Die einzigen Dinge, die ich selber an Linux zu kritisieren habe, ist die
fehlende Unterstützung bei Spezialanwendungen; wobei dies dann aber
nicht unbedingt an Linux selber liegt, sondern an den Herstellern jener
Hardware, die keine Schnittstellen oder Treiber für Linux beilegen.
(Z.B. die Unterstützung bei Handys, auch Bluetooth, ist recht dürftig).

Ansonsten aber sage ich auch, dass mittlerweile viele Distris genauso
viel Spaß machen wie Windows.
Und vom Konzept her halte ich sogar einige bzw. viele Dinge bei Linux
als besser gelöst als bei Windows: z.B. Programminstallationen mit dem
Paketmanagement ist 100%-ig besser als bei Windows, weil dort jedes
Programm viele Dinge einfach machen kann, wie es will und in die
Registry, in das Windows-Verzeichnis, ins System32-Verzeichnis nach
Belieben hinschreibt. Logischerweise ist bei solch einer "Streuung" von
Programmteilen" kaum eine vernünftige Deinstallation möglich.

Bei Linux/Paketmanagement ist in den Paketen klipp und klar festgelegt,
wohin die Programmteile installiert werden, und so können sie auch
sauber wieder entfernt werden.

Wenn Windows nur sowas wie ein Paketmanagement hàtte... ;-)

Uwe
 

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#1 Realname
30/08/2009 - 19:02 | Warnen spam
Uwe Premer schrieb:

Hier wird u.a. von den Lesern kritisiert, dass man unter Linux doch
vieles auf der Kommandozeile machen müsse und "kryptische, ellenlange
Befehle" eingeben müsse.



Das ist 1) falsch und 2) kein Nachteil.

Zugegeben, genau dies war auch meine persönliche Meinung, als ich mich
das erste Mal mit Linux beschàftigt habe. Mir hatte nàmlich genau dies
schon bei (MS_)DOS gestunken, dass man dabei in frühen Versionen keine
vernünftige GUI hatte, um die Dinge einfachst klickbar machen zu machen.
Und dann jedesmal ellenlange Pfade eingeben zu müssen, nur um eine
einzige Datei von Verzeichnis A nach Verzeichnis B zu kopieren oder zu
verschieben.



Es gibt bis heute keine vernünftige GUI für DOS oder Windows.

Für Linux allerdings auch nicht.

Die gute Nachricht: Unter Linux macht das nichts.

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