PDF Dateien kleiner machen

14/07/2012 - 15:14 von Bernd Rakel | Report spam
Ich möchte PDF Dateien in ihrer Speichergröße schrumpfen, die Quelldateien
sind hier teilweise sehr groß, 2stellig MiB.

Nachdem ich mit den Ergebnissen bei Google mehr oder weniger ansprechende
Resultate erreichte, frage ich noch mal hier nach. Kennt jemand eine
elegante Lösung ohne kryptische Befehlseingabe wie bei GhostScript, gern
mit grafischer Oberflàche?

Bisher habe ich ein Script für Nautilus gefunden, das aber die Dateien
veràndert, so dass sie nicht mehr wie im Original aussehen.

Dann habe ich über den Befehl »gs -dBATCH -dNOPAUSE -sDEVICE=pdfwrite -
dTextAlphaBits=4 -dGraphicsAlphaBits=4 -r150 -sOutputFile=Ausgang.pdf
Eingang.pdf« durchaus brauchbare Ergebnisse erreicht, aber ich komme auf
maximal knapp 60% mit unverànderten Dateien, geht da noch mehr? Vorgabe
wàre die gute Lesbarkeit am Monitor, ausgedruckt werden die nur selten.

Zusàtzlich fand ich noch ein Script »shrinkpdf.sh«, das aber auch nicht so
richtig gut arbeitete.

Welche Möglichkeiten gibt es noch, große PDFs in vernünftiger Qualitàt so
hoch wie möglich zu komprimieren? Der Weg über Packprogramme zur
Übermittlung ist keine Option, da ich nie weiß, wer von den Empfàngern mit
welchen Formaten umgehen kann.

Thx.
 

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#1 Heiko Nocon
14/07/2012 - 16:19 | Warnen spam
Bernd Rakel wrote:

Ich möchte PDF Dateien in ihrer Speichergröße schrumpfen, die Quelldateien
sind hier teilweise sehr groß, 2stellig MiB.



Hàh?

Dann habe ich über den Befehl »gs -dBATCH -dNOPAUSE -sDEVICE=pdfwrite -
dTextAlphaBits=4 -dGraphicsAlphaBits=4 -r150 -sOutputFile=Ausgang.pdf
Eingang.pdf« durchaus brauchbare Ergebnisse erreicht



Aha. Du willst also eigentlich nicht PDF verkleinern, sondern vielmehr
hauptsàchlich die darin einzubettetende Bilder (wohl, weil diese
üblicherweise den fettesten Brocken darstellen).

Tja, das macht man am besten vor der PDF-Ausgabe und zwar mit für diesen
Zweck optimierten Anwendungen (sprich: Bildverarbeitung) und ausreichend
Hirnschmalz. Da hat man die Chance, je nach Bildinhalt unterschiedliche
Strategien anzuwenden.

Für optimale Ergebnisse erfordert nàmlich z.B. das Farbfoto eines
Dschungels eine völlig andere Herangehensweise als der Scan einer
technischen Zeichnung. Bei ersterem braucht man eigentlich nur die
Auflösung auf die des Zielgeràts zu verringern und dann einen noch
akzeptablen Faktor für die JPEG-Kompression auswàhlen, bei
Zeichnungsscans ist die Sache aber weitaus komplizierter.

Der PDF-Generator weiß nix von den Bildinhalten und wird in jedem Fall
ein suboptimales Ergebnis liefern. Entweder größer als nötig oder
schlechter als nötig (oder beides gleichzeitig).

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