Phasensprung bei Lichtreflexion

12/03/2016 - 11:00 von Manfred Ullrich | Report spam
In Literatur (und Internet) folgende Aussagen gefunden:
(1) Wird Licht an einem optisch dichteren Medium oder einer Metalloberflàche reflektiert, so sind die einfallende und die reflektierte Welle um 180Grad gegeneinander verschoben.
(2) Bei einer nahezu perfekten Reflexion einer Wasserwelle an einer vertikalen Wand tritt kein nennenswerter Phasensprung auf.

Wàhrend mir (2) ganz und gar selbstverstàndlich erscheint, verstehe ich (1) nicht.
Kann mir das jemand plausibel machen?

Dank und Gruß
Manfred
 

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#1 Carla Schneider
12/03/2016 - 17:02 | Warnen spam
Manfred Ullrich wrote:

In Literatur (und Internet) folgende Aussagen gefunden:
(1) Wird Licht an einem optisch dichteren Medium oder einer Metalloberflàche reflektiert, so sind die einfallende und die reflektierte Welle um 180Grad gegeneinander verschoben.
(2) Bei einer nahezu perfekten Reflexion einer Wasserwelle an einer vertikalen Wand tritt kein nennenswerter Phasensprung auf.

Wàhrend mir (2) ganz und gar selbstverstàndlich erscheint, verstehe ich (1) nicht.
Kann mir das jemand plausibel machen?



Bei der Wasserwelle schwappt das Wasser an der Wand ungehindert hoch und runter.
An einem Metallspiegel dagegen ist die Amplitude der (senkrecht auftreffenden) Welle
Null, denn der Spiegel ist leitend und es gibt kein elektrisches Feld parallel
zur Oberflaeche. Das geht nur wenn die reflektierte Welle genau 180 Grad phasenverschoben ist,
weil sich dann an der Oberflaeche Welle und reflektierte Welle genau ausloeschen.

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