Photovoltaik-Einspeisung

06/07/2010 - 19:04 von Carsten Kreft | Report spam
Hallo,

nachdem ich mich lange erfolgreich gegen diese Technik wehren konnte,
muss ich nun bei einem Bestandskunden wohl bald eine Anlage ans Netz
bringen.
Der Solar-Monteur sagte:
"Eigenverbrauch? Ne, warum. Das wird alles eingespeist, das machen wir immer
so."

Die Rechenbeispiele, die ich sehe, sprechen aber klar für Eigenverbrauch
plus Überschusseinspeisung.

Zur Technik:
Der Haushaltszàhler wird gegen einen Zweirichtungszàhler gewechselt.
Zudem registriert ein Einspeisezàhler die Produktion.

Aber jetzt wird es vermutlich kompliziert, ich hoffe, dass mir jemand in
dieser Gruppe Antwort geben kann, obwohl das kein technisches Problem ist.

Der Kunde ist ökologisch bewegt und hat auf "NATURSTROM" umgestellt.

Wie erfolgt die Abrechnung?
Der Zweiwege-Zàhler müsste dann doch einerseits den Verbrauch für die
Naturstrom GmbH zàhlen,
aber die Einspeisung làuft über den Netzbetreiber (hier eon)?
Geht das überhaupt abrechnungstechnisch über _einen_ Zweiwegezàhler?
Oder müssen dann drei Zàhler gesetzt werden, Einspeisung, Verbrauch (beide
mit Rücklaufsperre) und einen für die Erzeugung?

Leider habe ich bei eon noch keinen Ansprechpartner.

Noch ist das alles in der Planungsphase, und der sich selber "Solateur"
nennende Betrieb scheint nicht wirklich Ahnung zu haben.
(Was auch ein Grund ist, dass der Kunde noch ein Alternativangebot sucht).


Wie sieht es denn eigentlich mit der Erdung der Gestelle aus?
Hier finde ich widersprüchliche Angaben, die von "braucht man nicht" über
"wàre besser" bis "ist Vorschrift" gehen.
Làuft das dann unter Zusatzpotenzialausgleich oder doch eher wie bei einer
Antenne (kann man gar den Antennenerder - NYY 16mm² - mit benutzen?).
Ebenso höre ich verschiedene Angaben zu der Notwendigkeit einer
DC-Trennvorrichtung und eines Überspannungsschutzes DC und AC seitig.
Die Anlage ist mit 10kWp eher klein, einige Vorgaben gelten ja nur für
größere Anlagen.

Letzte (ich schwöre) Frage:
Was darf eine solche Anlage kosten?
Deutsche Zellen und Wechselrichter sollen es werden, Leerrohre Keller-Dach
liegen in ausreichender Zahl und Dicke (4mal M32 habe ich damals gelegt,
alle frei), das Dach hat fast exakte Südausrichtung mit ca. 45° Neigung,
Satteldach, Frankfurter Pfanne, drei große Dachfenster auf der Seite.
 

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#1 Karsten Roch
06/07/2010 - 20:05 | Warnen spam
On 07/06/2010 07:04 PM, Carsten Kreft wrote:

<viele Frage zu Photovoltaik>

Ein sehr gut sortiertes Forum mit Preisen, Angeboten, Technik,
Moduldatenbank und alles anderen findest du unter:

http://www.photovoltaikforum.com

(auch wenn man kein grosser Freund von Webforen ist, das lohnt sich...)

Regards
Karsten

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