Physik und Sein

29/07/2008 - 13:53 von R.H. | Report spam
Anlass war Diskussion in "Vibrationsenergie" -> g.scholten. Antwort
darauf hier:

"Da das wegen der vielen Einzelpunkte zu lang und unverstàndlich werden
würde, ziehe ich das Ganze jetzt mal von einer anderen Seite auf, mit
der sich alle Ansichtsunterschiede klàren lassen könnten:

Um ein Erklàrungsgrundmodell darzustellen, argumentiere ich jetzt mal,
selbstverstàndlich rein zufàllig, auf der einen Seite mit der Rolle
eines sog. Physikers und auf der anderen mit der eines Seienden ;-) .

Der Physiker = Ph. geht in seiner Ansichtswelt davon aus, dass die Welt
sei und nur nicht ergründet ist, welches aber seine höchste Aufgabe ist.
Die Welt stellt das Potential zum Leben bereit und der Mensch, das Leben
usw, hat die Aufgabe die memetischen (informatorischen
Strukturiertheiten u.a.), energetischen, mat. usw. Potentiale der Welt,
der Natur zu erkennen u. zu nutzen.
D.h., um sein Leben zu realisieren schaut er sich die sog. Natur an und
erkennt die in ihr vorliegenden Gesetzmàßigkeiten, um diese zu nutzen
für sein (Über-)Leben.

Ph. als Mensch, als sog. Lebenwesen, selbst, ist einfach nur eine Folge
von Umstànden, die ihn in sein eig. Leben gebracht haben, die aber aus
seiner Sicht (irgendwann und irgendwie) erklàrbar sind und es geht
sicher vorerst nur darum, sich um die physikalisch mat. "Natur" zu
kümmern; leben tut man ja sowieso.


Der Seiende = S. geht davon aus, das die Welt ohne ihn nicht sei, da
weder wahrnehmbar, noch existent. Die Gemeinschaft der Lebewesen,
Gesellschaften, (Bienen-)Völker usw. sei ohne ihn nicht möglich, weil
alles durch die Kollektive vertretene nur durch die Existenz des Indiv.
existent und darstellbar wàre und alle in den Gesellschaften
(kollektiven) kumulierte Meme (Wissen, Strukturen, Information,
Menschenrechte) nur durch Individuen entstand, begründet ist.

Zugleich ist prinzipiell keine sog. Lebensuntergrenze definierbar,
weshalb jedes Atom u. alle anderen kollektiv definierten Teilchen
!Lebendteilchen! sind.


Der S. leitet daraus ab, das dieses Universum = U. damit von vornherein
lebt und nicht null (sowohl raumzeitl. als auch in allen anderen
Bereichen) sein kann in seiner gesamten Existenz. (Die Null stellt sich
eher dar als Bezeichner von Intervallabschnitten, die bestenfalls math.
null erreichen können.)

Ph. sieht das Universum als Wohnort an, indem er sich zurechtfinden muß,
weshalb ihm Atome genauso fremd (Freundschaft (zum Atom) wird akzeptiert
wie beim kleinen Tierfreund) bleiben wie der Gedanke, das alles lebt
oder alles "lebend" miteinander verbunden (blöde Esoterik) ist.

Ph. sieht den Lebendbegriff eher als unerklàrbar an, was auch nicht
besonders wichtig ist, da Ph. sich eher als Verwalter materieller und
energetischer Resourcen ansieht, der keine direkte Verbindung zum "Ding
an sich" erkennen muß.

S. sieht Leben eher in einem universelles Seinssystem, basierend auf
einem Lebenskern, der sich im Individuum findet, indem durch Verbindung
(egal welcher Art: energetische, mat., biol. (Gefühle, Besahmung, QM
usw.) erst Leben existentialisiert wird, d.h. Leben ist, wenn es durch
Verbindung / Verclusterung am Lebensobjekt eine Verànderung bewirkt, die
eine Verànderung im / vom Lebensobjekt erkennbar werden làsst.

D.h., das Lebendobjekt S. erfàhrt durch (alle mögl.) Einwirkungen auf!
Es! sein! Leben!, seine Lebendigkeit, wàhrend Ph. sein Sein nicht weiter
erklàren muß, da er sich als Erkenner und Handler an der mat. energet.
Natur versteht, der sich um Sein nicht weiter kümmern muß.

Ph. versteht Mathematik dabei als sein Erklàrungsinstrument. Er
beobachtet einen Zusammenhang zwischen Objekten der Welt und versucht
ihn mit Mathematik zu beschreiben, übersieht aber dabei, dass Mathematik
nur Weltintervalle beschreibt und keine Realitàt abbilden kann.

S. betrachtet Mathematik als temporàre Darstellungsmöglichkeit
kollektivförderlicher (also Lebensgemeinschaftlich wichtiger)
Zusammenhànge zur erweiterten Be- u. Erwirtschaftung kollektiver
Lebensràume, wobei Math. nur ein Darstellungsinstrument der Vorstellung
von Welt eines Individuums sein kann, und das in RaumZeit alle
"Welt"konstruktionen nur in Intervallen möglich sind und deshalb immer
nur Vorstellungen (des Indiv.) bleiben.

Ph. geht davon aus, dass er mit den mathematischen Beschreibungen der
von ihm entdeckten Zusammenhànge der energetisch mat. Objekte Realitàt
beschreibt, übersieht dabei aber, dass er mit Math. die Welt nur
memetisch konstruieren, aber nicht erklàren kann.
Er kann keine Realitàt abbilden, weder mit Math. noch mit Physik, obwohl
er das glaubt, zumindest annimmt, geht aber bei z.B. mit jedem neuen
intervallartig beschriebenen Zusammenhang davon aus, dass dieser die
Basis der Weltexistenz darstellt.

S. geht davon aus, dass mathematische Analogien zu beobachteten
Zusammenhàngen zwischen mat., energetischen Objekten die Welt nur
konstruieren, dass damit keine Welt realistisch dargestellt wird,
sondern dass Indiv. und ihre kumulierten Kollektive nur eigene Welten
bauen, konstruieren, die zwar in sich nach Wahrscheinlichkeiten geordnet
sind, wobei die Wahrscheinlichkeiten aber die Realitàtsannahmen (der
Ph.) ersetzen.

Ph. geht davon aus, das seine mathematischen Analogien einer Realitàt
entsprechen und geht davon aus, dass sich damit eine Welt realistisch
erklàren làsst.


Nochmal: 1 + 1 = 2 ist mathematisch problemlos rechenbar, in RaumZeit
nicht, weil es keine selben Objekte gibt.

Aus diesem Grund u.a. ist die Anwendung jeglicher Mathematik letztlich
Konstruktion und keine Realitàtsdarstellung, in Physik genauso wie in
Psychologie, was aber systemisch keineswegs bedeutet, das "Dinge" nicht
"funktionieren", denn das wird durch kollektive Ausleseprozesse
"realisiert", d.h. es funktioniert das, was man solange "gebogen" hat,
bis man es zum Funktionieren gebracht hat, das gilt für Autos genauso
wie für die RT..


Wenn man die "Konstuktion" des U, Welt usw. betrachtet mit QM,
FLRW-Metrik, Relativitàtsth. usw. usw. usw., dann wird intervallartig
konstruiert und keine Realitàt dargestellt.
Daraus ergibt sich auch die relativ große memetische Freiheit von
Weltkonstruktionen einschließlich der prinzipiellen Unsicherheiten von
sog. (physik. math. wissenschl.) (letztlich nur kollektiven) Wahrheiten
in RaumZeit usw. usw. usw. usw..


Muß jetzt arbeiten, Geld und so..


Gruß Ron.H.
"
 

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#1 Peter Niessen
31/07/2008 - 01:24 | Warnen spam
Am Tue, 29 Jul 2008 13:53:58 +0200 schrieb R.H.:

Der Physiker = Ph. geht in seiner Ansichtswelt davon aus, dass die Welt
sei und nur nicht ergründet ist, welches aber seine höchste Aufgabe ist.



Schrott und in den Filter :-)
Mit freundlichen Grüssen:
Peter Niessen

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