Piezoscheibe als Schaedeldeckenmikro - Filter

10/02/2011 - 20:50 von RA Dr.M.Michael König | Report spam
Hallole,

ich mal zur besseren Übersicht einen neuen Fred auf ...

Sowohl mit OP-Ladungsverstàrker als auch -Spannungsverstàrker làßt
sich das am Schàdeldach abgegriffene Sprachsignal gut auf
Kondensator-Mikro-Level bringen. Aber:
Die kümmerlichen aber zur Verstàndlichkeit wichtigen Reste der höheren
Frequenzen erfordern aber eine ordentliche Verstàrkung. Das hat den
Nachteil, daß vergleichsweise viel "hochtönender" Müll mitkommt, von
einzelnen "Knacksen" bis hin zum lauten und sehr höhenreichen
Geraschel, wenn sich der Piezo aucch nur etwas auf dem Haar bewegt.
Die Amplitude dieser Störsignale liegt natürlich sehr deutlich über
dem des Sprachsignals, weit mehr, als es bei Schallplatten und den
dabei üblichen Knacksern der Fall ist.
Mit einem festen Tiefpaß allein, auch 18db und egal welche
Charakteristik, bekomme ich das nicht weg, zumal dies auch die
Sprachverstàndlichkeit zu sehr verringern würde.
Um das Rad nicht noch einmal erfinden zu müssen: Was bietet sich
hierfür mit vergleichsweise geringen Aufwand (analog, nichts
Digitales, wenig Platz im Helm) an?
Ins Unreine gedacht kam mir in den Sinn, ab einem bestimmten Pegel
(und ggfs. steiler Signalflanke) den Aus-/Eingang "kurzuschließen"
oder einen Tiefpaß mit sehr starker Dàmpfung zu aktivieren. Ich
entsinne mich sehr vage, daß es früher zu Zeiten der Schallplatten
elektronische/analoge "Entknackser" o.à. gab - aber im Netz habe ich
dazu nichts gefunden (nur jede Menge Kram zum Entknacksen via PC und
Software).

mfg, Dr.K.
RAuN Dr. M. Michael König * Anwaltskanzlei Dr. König & Coll.
D-65843 Sulzbach/Ts. * Antoniter-Weg 11
D-60594 Frankfurt a.M. * Metzlerstraße 21
nginfo-at-drkoenig.de [ersetze "-at-" durch "@"] * www.drkoenig.de
 

Lesen sie die antworten

#1 Leo Baumann
10/02/2011 - 21:18 | Warnen spam
"RA Dr.M.Michael König" schrieb im Newsbeitrag
news:
Hallole,

ich mal zur besseren Übersicht einen neuen Fred auf ...

Sowohl mit OP-Ladungsverstàrker als auch -Spannungsverstàrker làßt
sich das am Schàdeldach abgegriffene Sprachsignal gut auf
Kondensator-Mikro-Level bringen. Aber:
Die kümmerlichen aber zur Verstàndlichkeit wichtigen Reste der höheren
Frequenzen erfordern aber eine ordentliche Verstàrkung. Das hat den
Nachteil, daß vergleichsweise viel "hochtönender" Müll mitkommt, von
einzelnen "Knacksen" bis hin zum lauten und sehr höhenreichen
Geraschel, wenn sich der Piezo aucch nur etwas auf dem Haar bewegt.
Die Amplitude dieser Störsignale liegt natürlich sehr deutlich über
dem des Sprachsignals, weit mehr, als es bei Schallplatten und den
dabei üblichen Knacksern der Fall ist.
Mit einem festen Tiefpaß allein, auch 18db und egal welche
Charakteristik, bekomme ich das nicht weg, zumal dies auch die
Sprachverstàndlichkeit zu sehr verringern würde.
Um das Rad nicht noch einmal erfinden zu müssen: Was bietet sich
hierfür mit vergleichsweise geringen Aufwand (analog, nichts
Digitales, wenig Platz im Helm) an?
Ins Unreine gedacht kam mir in den Sinn, ab einem bestimmten Pegel
(und ggfs. steiler Signalflanke) den Aus-/Eingang "kurzuschließen"
oder einen Tiefpaß mit sehr starker Dàmpfung zu aktivieren. Ich
entsinne mich sehr vage, daß es früher zu Zeiten der Schallplatten
elektronische/analoge "Entknackser" o.à. gab - aber im Netz habe ich
dazu nichts gefunden (nur jede Menge Kram zum Entknacksen via PC und
Software).

mfg, Dr.K.
RAuN Dr. M. Michael König * Anwaltskanzlei Dr. König & Coll.
D-65843 Sulzbach/Ts. * Antoniter-Weg 11
D-60594 Frankfurt a.M. * Metzlerstraße 21
nginfo-at-drkoenig.de [ersetze "-at-" durch "@"] * www.drkoenig.de



Bandbreite beschrànken auf das Frequenzband der Sprache und
Dynamikkompressor ...
Ich würde das Mikro niemals an so ungünstige Orte plazieren, das ist doch
klar ...
Wie wàre es mit einem Kehlkopfmikro? Vergiß das mit Deinem Mikro!

mfg Ingenieurbüro Baumann

Ähnliche fragen