Plancksches Wirkungsquantum

16/12/2007 - 09:48 von fbreitbarth | Report spam
Wer kann helfen?
Gem. Einstein erfàhrt ein Quant im Gravitationsfeld eine Rotverschiebung
(beim Verlassen des Feldes), nachgewiesen u.A. durch Pound und Rebka.
D.h., es gibt hier definitiv eine Wechselwirkung zwischen Quant und
Gravitationsfeld. Beim Erreichen des Grenzwertes bleibt das Quant im
Gravitationsfeld "stecken" (Schwarzes Loch"
Meine laienhaften Fragen: 1. Woraus bestehen nun die Quanten selbst?
2. Ist es denkbar, dass Plancks
Wirkungsquantum den oberen Grenzwert darstellt für die Wirkung einer
Beschleunigung bzw. Gravitation (wegen der
Äquivalenz der beiden lt. ART)
Gruß fb
 

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#1 Norbert Dragon
16/12/2007 - 10:49 | Warnen spam
* Fritz Breitbarth schreibt:

Gem. Einstein erfàhrt ein Quant im Gravitationsfeld eine Rotverschiebung
(beim Verlassen des Feldes), nachgewiesen u.A. durch Pound und Rebka.
D.h., es gibt hier definitiv eine Wechselwirkung zwischen Quant und
Gravitationsfeld.



Physiker nennen Dein Quant Photon.

Beim Erreichen des Grenzwertes bleibt das Quant im Gravitationsfeld
"stecken" (Schwarzes Loch"



Daß aus einem Schwarzen Loch nichts herauskommt, hat nichts mit Quanten,
also diskreten Energieportionen, zu tun, sondern gilt auch für
nichtquantisierte Wellen.

Meine laienhaften Fragen: 1. Woraus bestehen nun die Quanten selbst?



Photonen sind nicht aus einfacherem zusammengesetzt, sie sind Photonen.

Jede Antwort, Photonen bestehen aus A-Teilchen, provoziert die Frage,
woraus A-Teilchen bestehen, und die Antwort, daß A-Teilchen aus
B-Teilchen bestehen, macht den weiteren Fragen kein Ende.

In leicht abgeànderter Form, allerdings, wird die Frage experimentell
untersucht: làßt die Wechselwirkung von Photonen Strukturen erkennen
wie bei zusammengesetzten Teilchen? Atome, beispielsweise, streuen
alpha-Strahlen, das sind Helium-Atomkerne, so, daß erkennbar wird,
daß Atome einen Kern und eine vergleichsweise große Hülle haben.

Von den Wechselwirkungen der Photonen weiß man, daß sie nach bestem
heutigen Wissen punktförmig sind: es gibt kein Anzeichen dafür, daß
Photonen zusammengesetzt sind.

Wie alle Aussagen der Physik ist die Tatsache, daß Photonen
punktförmige Wechselwirkungen haben, experimentell nur in einem
Bereich bestàtigt: unterhalb der heute bei einzelnen Streuprozessen
erreichbaren Energien.

2. Ist es denkbar, dass Plancks Wirkungsquantum den oberen Grenzwert
darstellt für die Wirkung einer Beschleunigung bzw. Gravitation



Das Plancksche Wirkungsquant h ist kein Teilchen, sondern eine
physikalische Größe, die die Dimension eines Drehimpulses hat.
Photonen in einer Lichtwelle der Frequenz f haben die Energie hf und
Drehimpulse von elementaren Teilchen können nur Vielfache von pi * h
sein.

Mit Gravitation hat das nichts zu tun. Für sie ist die sogenannte
Planckmasse ausschlaggebend, etwa so groß wie die Masse einer Bakterie.
Wenn die in einem einzelnen Streuprozeß übertragene Energie so groß
wie Planckmasse mal c^2 wird, versagen unsere Fàhigkeiten, die
Gleichungen auszuwerten, die wir für die Gravitation und die
Quantenmechanik haben.

Aberglaube bringt Unglück

www.itp.uni-hannover.de/~dragon

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