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Platinenvorlagen

20/09/2009 - 18:20 von Holger | Report spam
Hallo,

gestern startete ich nach langen Jahren den Versuch, mit dem
Positiv-20-Fotolack, der inzwischen scheißeteuer geworden ist, eine
Platine zu fertigen. Gesprüht und im Backofen bei 70 Grad ein paar
Stunden lang unter Lichtabschluß getrocknet, machte die Beschichtung
einen guten Eindruck. Das kriege ich noch hin.

Aber dann:

Entwickeln wie in alten Zeiten mit der Osram-Vitalux-Höhensonne aus ca.
50 com Entfernung, Belichtungszeit ca. 3 Minuten, also wie gehabt.
Danach Entwickeln mit NaOH, ca. anderthalb Teelöffel Pulver auf 1 Liter
Wasser. Die Leiterbahnen waren sichtbar. Das klappte also auch.

Doch das Resultat war niederschmetternd, weil sich die Leiterbahnen bei
nàherem Hinsehen als Ansammlung kleiner Kupferpixel entpuppten. Der
Grund: Die Vorlage war nicht lichtdicht. Ich fertigte sie mit einem
Laserdrucker auf Folie und auf Transparentpapier, aber die Leiterbahnen
entpuppten sich trotz ihrer Schwàrze als nicht lichtdicht. Also konnten
die Platinen nichts werden. Hinzu kommt, daß der Laserdrucker nicht
maßgenau arbeitet. Schlecht, wenn es mal drauf ankommt, bei feinen
Strukturen.

Meine Idee ist es nun, dennoch weiterhin den Computer zu nehmen, um
Leiterplatten zu entwerfen, Letraset und Tusche sind mir schon seit
langem zu mühselig. Die Ausgabe müßte auf Film erfolgen, aber ich habe
keinen solchen Belichter. Für meine Einzelstück einen Auftrag für eine
Fertigung zu geben, ist meines Erachtens aber Blödsinn, meine ich, weil
das vermutlich zu teuer kommt.

Mich würde also interessieren, wo ich zu welchem Preis die Vorlagen auf
Film bannen kann?

Viele Grüße, Holger
 

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#1 Joerg
20/09/2009 - 18:40 | Warnen spam
Holger wrote:
Hallo,

gestern startete ich nach langen Jahren den Versuch, mit dem
Positiv-20-Fotolack, der inzwischen scheißeteuer geworden ist, eine
Platine zu fertigen. Gesprüht und im Backofen bei 70 Grad ein paar
Stunden lang unter Lichtabschluß getrocknet, machte die Beschichtung
einen guten Eindruck. Das kriege ich noch hin.

Aber dann:

Entwickeln wie in alten Zeiten mit der Osram-Vitalux-Höhensonne aus ca.
50 com Entfernung, Belichtungszeit ca. 3 Minuten, also wie gehabt.
Danach Entwickeln mit NaOH, ca. anderthalb Teelöffel Pulver auf 1 Liter
Wasser. Die Leiterbahnen waren sichtbar. Das klappte also auch.

Doch das Resultat war niederschmetternd, weil sich die Leiterbahnen bei
nàherem Hinsehen als Ansammlung kleiner Kupferpixel entpuppten. Der
Grund: Die Vorlage war nicht lichtdicht. Ich fertigte sie mit einem
Laserdrucker auf Folie und auf Transparentpapier, aber die Leiterbahnen
entpuppten sich trotz ihrer Schwàrze als nicht lichtdicht. Also konnten
die Platinen nichts werden. Hinzu kommt, daß der Laserdrucker nicht
maßgenau arbeitet. Schlecht, wenn es mal drauf ankommt, bei feinen
Strukturen.

Meine Idee ist es nun, dennoch weiterhin den Computer zu nehmen, um
Leiterplatten zu entwerfen, Letraset und Tusche sind mir schon seit
langem zu mühselig. Die Ausgabe müßte auf Film erfolgen, aber ich habe
keinen solchen Belichter. Für meine Einzelstück einen Auftrag für eine
Fertigung zu geben, ist meines Erachtens aber Blödsinn, meine ich, weil
das vermutlich zu teuer kommt.




Hast Du mal hier geschaut?

http://www.olimex.com/pcb/pcb-price.html


Mich würde also interessieren, wo ich zu welchem Preis die Vorlagen auf
Film bannen kann?




Vielleicht in einem besseren Copy Shop fragen? Zumindest sollten sie Dir
sagen koennen, ob es in der Naehe andere Laeden oder Druckereien fuer so
einen Service gibt.

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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