Platz 1 der überflüssigsten Mac-Software: KDE für Mac OS X

04/04/2008 - 21:10 von simmak1983 | Report spam
"KDE dürfte die Aqua-Oberflàche des Apple-Betriebssystems kaum ablösen.
Viele Linux-Programme finden dank des portierten KDE aber den Weg auf
den Mac, allen voran die Bürosoftware KOffice."

http://www.macgadget.de/node/4678



Die Linux-Bastler blicken nicht hinter die Mac-Philosophie. Welcher
Mac-Nutzer möchte schlechte Linux-Software in einer Windows-àhnlichen
GUI auf dem Mac betreiben? Ich kenne da keinen. KOffice? Bruhahahaha!

Jens
 

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#1 Marcus Jodorf
05/04/2008 - 03:40 | Warnen spam
FJens Simmak schrieb:

Die Linux-Bastler blicken nicht hinter die Mac-Philosophie.



Das schafft ja nicht mal Apple selber. Sonst gàbe es da nicht auch
diverse kleine Brüche und komische Seltsamkeiten zwischen diversen
Programmen.

Welcher Mac-Nutzer möchte schlechte Linux-Software in einer
Windows-àhnlichen GUI auf dem Mac betreiben? Ich kenne da
keinen. KOffice? Bruhahahaha!



KDE ist zuerst mal die ganze Infrastruktur darunter. Die GUI-Ebene ist
eher nur ein kleiner Teil oben drauf.
Die Infrastruktur ist zumindest schon mal insoweit auch auf Macs
interessant, weil sie neue Software zugànglich macht. Das ist erst mal
per se nichts schlechtes.
Und zum Thema KOffice-Gemecker kann man nur sagen: MS-Office benutzen
auch genug Leute auf dem Mac und das ist mindestens genauso
gruselig.

Persönlich mag ich KDE (und Gnome) nun wirklich nicht, weil das ein
fettes Stück Bloat ist, aber das heißt ja nicht, daß andere Leute
nicht damit glücklich werden.

Wenn irgendjemand aus KDE auf Macs für sich irgendeinen persönlichen
Gewinn ziehen kann, weil dadurch irgendeine nutzbringende Software
zugànglich wird, dann ist die Portierung einfach schon eine gute
Sache. Konkurrenz belebt auch das Geschàft.
Dogmatisches Gesabbel und Überheblichkeit hat einen dagegen eher noch
nie weitergebracht.

Nicht zu vergessen gebührt den Entwicklern alleine schon deshalb Respekt,
weil das Open Source ist und weil sie sich die Mühe machen.

„Mac-Philosophie“ wàre da nebenbei ja eher auch, daraus erst mal
mindestens eine Shareware zu machen, bevor auch nur die gröbsten Bugs
beseitigt sind. ;-)


Gruß,

Marcus

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