Pop3 Connector Exchange 2003 Verständnisfrage

11/09/2009 - 13:55 von Sebastian Scholz | Report spam
Ich bin neu in einer Firma in der Exchange 2003 eingesetz ist. Der Exchnage
Server ist so konfiguriert, dass er über einen Pop3 Connector E-Mails von
einem Webhoster(1&1) abholt. Ich bin es gewohnt, dass der Exchange Server
direkt über SMTP seine E-Mails bekommt. Weil es einen Mehraufwand beim
Einrichten von neuen Benutzern bedeutet fragte ich meinen Chef, warum
überhaupt dieser Pop3 Connector im Einsatz ist. Die Antwort war, dass bei
einem Defekt des Exchange Servers die E-Mails bei 1&1 solange
zwischengespeichert werden, bis der Exchange Server wieder online ist und die
E-Mails abholt. Wie ist das ohne POP3? Der Provider der den MX Record hat
schickt an z.B. einen ISA Server seine E-Mails. Was macht eigentlich der ISA
Server, wenn er die E-Mails nicht an den Exchange Server weiterleiten kann,
weil dieser offline ist? Gibt es eigentlich weitere Gründe, außer
Mehraufwand, auf Pop3 im Exchangeumfeld zu verzichten?

Sebastian
 

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#1 Walter Steinsdorfer [MVP]
11/09/2009 - 14:20 | Warnen spam
Hi,

Ich bin neu in einer Firma in der Exchange 2003 eingesetz ist. Der
Exchnage
Server ist so konfiguriert, dass er über einen Pop3 Connector E-Mails von
einem Webhoster(1&1) abholt. Ich bin es gewohnt, dass der Exchange Server
direkt über SMTP seine E-Mails bekommt. Weil es einen Mehraufwand beim
Einrichten von neuen Benutzern bedeutet fragte ich meinen Chef, warum
überhaupt dieser Pop3 Connector im Einsatz ist. Die Antwort war, dass bei
einem Defekt des Exchange Servers die E-Mails bei 1&1 solange
zwischengespeichert werden, bis der Exchange Server wieder online ist und
die
E-Mails abholt. Wie ist das ohne POP3? Der Provider der den MX Record hat
schickt an z.B. einen ISA Server seine E-Mails. Was macht eigentlich der
ISA
Server, wenn er die E-Mails nicht an den Exchange Server weiterleiten
kann,
weil dieser offline ist? Gibt es eigentlich weitere Gründe, außer
Mehraufwand, auf Pop3 im Exchangeumfeld zu verzichten?



in RFC 2821 ist geregelt das es mehrere Zustellversuche gibt wenn der
Mailserver nicht erreichbar ist. In der Praxis geben die meisten Mailserver
das Zustellen von NAchrichten erst nach 1-2 Tagen auf. Wenn Email nicht
unbedingt ein "hochkritisches" System darstellt im Unternehmen ist das o.k.,
weil in der Zeit (insbesondere in kleineren Unternehmen) der Server leicht
neu installiert werden kann. Insofern ist das verwenden eines POP3
Konnektors aus dem von deinem Chef genannten Grund nicht erheblich. Der
einzige Grund wàre das die Leitung preisgünstiger ist in vielen Fàllen
(wobei wenn man über den Preis einer SDSL-Leitung nachdenkt man
wahrscheinlich mit BPOS besser fàhrt).


Viele Grüße aus München

Walter Steinsdorfer [MVP]
http://msmvps.com/blogs/wstein

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