Portfreigaben auf der Fritzbox

26/09/2008 - 12:17 von Holger Bruns | Report spam
Liebe Leute,

wenn ich eine IP-Adresse direkt von einem Internetanbieter beziehe, kann
ich keine Ports für eingehende Verbindungen freigegeben bekommen, obwohl
für die an der Fritzbox angeschlossenen Rechner in der Portfreigabe die
entsprechenden Ports freigeschaltet worden sind. Dies erscheint mir wie
ein Bug in der Firmware der Fritzbox.

Ich habe ein Kabelmodem an LAN A angeschlossen, das mich gegenüber dem
Anbieter bereits authentifiziert. Die Fritzbox benötigt also keine
Zugangsdaten, baut ihre Internetverbindung zweitens selbst auf und
bezieht drittens ihre Internetadresse automatisch über DHCP, wobei
interessanterweise kein DHCP-Hostname angegeben werden muß. Soweit die
Konfiguration.

Kennt jemand dieses Problem und kann mir weiterhelfen? Ich möchte gerne
eingehende Verbindungen auf einigen Ports zulassen, um mich
beispielsweise über ssh auf meine Rechner einloggen zu können, wenn ich
unterwegs bin.

Ersaunlicherweise funktionieren eingehende Verbindungen, wenn ich meinen
Rechner direkt mit dem Modem verbinde. Der Fehler muß also irgendwo in
der Fritzbox liegen. Ich bin da jetzt etwas ratlos.

Viele Grüße, Holger
 

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#1 Lars P. Wolschner
26/09/2008 - 14:09 | Warnen spam
Holger Bruns :

wenn ich eine IP-Adresse direkt von einem Internetanbieter
beziehe,



... wie jeder Kunde eines Internetzugangsproviders ...

kann ich keine Ports für eingehende Verbindungen freigegeben
bekommen, obwohl für die an der Fritzbox angeschlossenen Rechner
in der Portfreigabe die entsprechenden Ports freigeschaltet
worden sind. Dies erscheint mir wie ein Bug in der Firmware der
Fritzbox.



Im Moment hat eher Deine Fehlerbeschreibung noch einen Bug:

Ich habe ein Kabelmodem an LAN A angeschlossen, das mich
gegenüber dem Anbieter bereits authentifiziert. Die Fritzbox
benötigt also keine Zugangsdaten, baut ihre Internetverbindung
zweitens selbst auf



Das widerspricht sich: Entweder ist das Geràt wirklich nur ein
Kabelmodem, dann benötigt die Fritz!Box auch die Zugangsdaten und
bestimmt auch selbst über Auf- und Abbau der Verbindung.
Insbesondere hat die Fritz!Box dann auch eine öffentliche IP-
Adresse.
Oder das von Dir als Kabelmodem bezeichnete Geràt wird in Wirk-
lichkeit als Router mit eingebautem Kabelmodem betrieben. Dann hast
Du zwischen diesem Geràt und der Fritz!Box schon ein LAN und
letztere hat gar keinen Einfluß auf Auf- oder Abbau der Verbindung.
Insbesondere reicht es dann auch nicht aus, Portweiterleitungen in
der Fritz!Box zu konfigurieren, sondern Du müßtest die Ports in dem
"Kabelmodemrouter" zusàtzlich noch auf die Fritz!Box weiterleiten.

Soweit ich weiß, werden "nackte" Modems gar nicht mehr hergestellt,
sondern die Provider geben nur noch Geràte mit Router an die Kund-
schaft heraus, auch wenn sie in vielen Fàllen nur als Modem genutzt
werden sollen.

und bezieht drittens ihre Internetadresse automatisch über DHCP,
wobei interessanterweise kein DHCP-Hostname angegeben werden muß.



Öffentliche IP-Adressen kommen nicht per DHCP in den Router.

Ersaunlicherweise funktionieren eingehende Verbindungen, wenn
ich meinen Rechner direkt mit dem Modem verbinde. Der Fehler
muß also irgendwo in der Fritzbox liegen.



Nö, nicht unbedingt. Wenn das "Modem" tatsàchlich als solches
genutzt wird, steht der Rechner direkt im Internet, weil er die
öffentliche IP-Adresse selbst hat. Wenn das "Modem" auch als Router
konfiguriert ist und Du die Portweiterleitungen dort wie gewöhnlich
konfiguriert hast, funktioniert das auch - bis Du die Fritz!Box
dazwischenhàngst. In diesem Zustand ist der Rechner für den Router
gar nicht mehr erreichbar.

CU
Lars P. Wolschner
Senefelderstraße 3
D-63069 Offenbach am Main
Fon & Fax: +49 69 80068670 Mobil: +49 163 8122462

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