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Portierung IDE zu SATA

10/01/2010 - 11:56 von Stefan Sprungk | Report spam
Ich habe einen Netzwerkserver, wo das gesamte System auf einer alten
IDE-Platte installiert ist. Ich möchte dieses System auf eine
SATA-Festplatte migrieren. Die Systemhardware bleibt ansonsten gleich.
Das Betriebssystem ist Debian Lenny in einer spezielle gehàrteten
Variante. Ist es möglich von dem alten System einfach ein Clonezilla
Image zu ziehen und dieses dann auf die neue SATA PLatte zu installieren?

MFG Stefan
 

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#1 Peter Blancke
10/01/2010 - 12:16 | Warnen spam
Am 2010-01-10, Stefan Sprungk schrieb:

Ich habe einen Netzwerkserver, wo das gesamte System auf einer
alten IDE-Platte installiert ist. Ich möchte dieses System auf
eine SATA-Festplatte migrieren. Die Systemhardware bleibt
ansonsten gleich. Das Betriebssystem ist Debian Lenny in einer
spezielle gehàrteten Variante.



Was heiszt "speziell gehaertet"? Ist das ein eigener Kernel? Dann
drauf achten, dasz die korrekten SATA-Treiber drin sind, falls die
bis dato noch nicht gebraucht wurden.

Ist es möglich von dem alten System einfach ein Clonezilla Image
zu ziehen und dieses dann auf die neue SATA PLatte zu
installieren?



Vermutlich ja. Bei unterschiedlichen Plattengeometrien haette ich da
irgendwie Bauchweh.

Warum nicht der klassische Weg?

- Beide Platten rein
- Linux-Lebendig-System mittels CD starten (Knoppix oder
System-Rescue-Disc oder was gerade in der Werkzeugkiste
herumliegt)
- Gewuenschte Partitionen auf der neuen Platte anlegen
- Partitionen formatieren bzw. Swap anlegen
- Partitionen der alten Platte einbinden
- Dateien auf neue Platte mit "cp -avx" rueberziehen.
- Grubloader (oder sonstigen Bootloader) installieren.
- Ggf. /etc/fstab nachbearbeiten

Fertig.

So habe ich das schon oft gemacht.

Allenfalls koennte es sein, dasz das neue System nicht startet, wenn
Du nicht in /dev die Zeichengeraetdateien "zero", "null" und
"console" angelegt hast.

Bei dieser Gelegenheit werden uebrigens auch gleich die Dateien
defragmentiert. Das schadet nie.

Wenn die alte Platte nicht gerade randvoll ist, duerftest Du mit
dieser Methode auch wesentlich schneller mit der Arbeit fertig sein.

Grusz,

Peter Blancke

Hoc est enim verbum meum!

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