Prinzip der Gegenkopplung beim OPV

26/02/2012 - 05:02 von Tobias baumann | Report spam
Guten Morgen,

Ich würde gerne verstehen was genau bei der Gegenkopplung bei einem
Opberationsverstàrker passiert, doch leider komm ich mit dem was ich im
Internet recherchiert habe nicht weiter (oder besser gesagt es reicht
noch nicht um es zu verstehen).

Mich würde dabei am meisten interessieren warum die Ausgangsspannung
sich stabil einschwingt. Am besten mal ein kleines Zahlenbeispiel mit
einem Spannungsfolger.

Pluseingang U+ = 1V, Minuseingang U- = Ua (Verbunden mit Ausgang des
OPV) und Verstàrkungsfaktor A = 3.

Dann würde ich rein von der Logik folgende Werte erwarten

t U+ U- Udiff Ua
0 1 0 1 3
1 1 3 -2 -6
2 1 -6 -7 -21

t sind dabei irgendwelche willkürlich kleine Zeiteinheiten.

Mein Verstàndnis kann da ja wohl nicht richtig sein, wenn ich die
Tabelle weiterführe, dann werden die Zahlen nur noch größer.

Eine andere Idee war noch, das beim Einschalten von U+ = 1V eventuell
der Ausgang es gar nicht schafft auf über 1V zu verstàrken, bzw. bis das
eine verstàrkte Volt an Ua wàre besitzt U- schon eine kleine Spannung
(unter 1V) und damit ist Udiff ebenfalls kleiner als 1V, die
Ausgangsspannung wird auf keinen so großen Wert verstàrkt und immer
weiter bis sich ein fester Wert eingestellt hat.

Falls diese Erklàrung richtig ist sehe ich nicht den Grund wieso das so ist.

Ich hoffe jemand kann mir auf die Sprünge helfen.

Viele Grüße
Tobias
 

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#1 Rafael Deliano
26/02/2012 - 08:16 | Warnen spam
Dann würde ich rein von der Logik



Zum Verstàndnis des OPs hilft ein Steckbrett und
ein geeignetes Buch ohne zuviel Mathematik.

t U+ U- Udiff Ua
0 1 0 1 3
1 1 3 -2 -6
2 1 -6 -7 -21



Der OP hat zwar eine Differenzverstàrker-Stufe
am Eingang. Aber das Grundprinzip des OPs im linearen
Betrieb ist daß die beiden Pins U+ und U- immer
praktisch gleiche Spannung haben. Also Udiff=0 Volt.
Ua stellt sich so ein, daß das durch die Rückkopplungs-
widerstànde, also typisch den Spannungsteiler
gegeben ist.
Alle Ausnahmen wàren nichtlinearer Betrieb.
Z.B. Ausgang übersteuert und schlàgt an die Versorgungs-
spannungsgrenzen an. Oder man hat bei einer mehrstufigen
Schaltung irrtümlich die Invertierungen übersehen und
falsch verdrahtet. Geht dito in Sàttigung an den
Versorgungsspannungen.

MfG JRD

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