prinzipielle Frage zu Handy-Ladegeräten

09/04/2016 - 19:09 von Mirko Siederik | Report spam
Eigentlich kenne ich es so:
Ein technisches Geràt hat eine bestimmte Leistungsaufnahme. Benötigt
also einen bestimmte Stromstàrke (Bei gegebener Spannung). Kann das
Netzgeràt dies nicht liefern, bricht die Spannung zusammen oder das
Netzgeràt schaltet ab. Funktioniert also nicht.
Wie ist das z.B. bei einem Smartphone? Nehme ich da ein schwàcheres
Ladegeràt als das angegebene dann funktioniert das recht gut, es dauert
halt nur lànger. Da 'verlangt' das Smartphone nicht eine konkrete
Stromstàrke, es nimmt sich eben nur das was das Ladegeràt bietet. Wie
funktioniert das? Wieso wird das schàchere Ladegeràt nicht überlastet
oder schaltet ab?
Interessiert mich einfach, gibt es da eine verstàndliche Erklàrung?
Danke für die Mühe mir da etwas Aufklàrung zu verschaffen. . .
Grüße Mirko
 

Lesen sie die antworten

#1 Hergen Lehmann
09/04/2016 - 19:28 | Warnen spam
Am 09.04.2016 um 19:09 schrieb Mirko Siederik:

Wie ist das z.B. bei einem Smartphone? Nehme ich da ein schwàcheres
Ladegeràt als das angegebene dann funktioniert das recht gut, es dauert
halt nur lànger. Da 'verlangt' das Smartphone nicht eine konkrete
Stromstàrke, es nimmt sich eben nur das was das Ladegeràt bietet. Wie
funktioniert das? Wieso wird das schàchere Ladegeràt nicht überlastet
oder schaltet ab?



Bei Apple signalisiert das Ladegeràt (über eine Widerstandskombination
an den Datenleitungen) seine Belastbarkeit an das Handy, welches den
Ladestrom entsprechend anpasst.

Bei Ladegeràten nach USB-Standard findet nur eine grobe Signalisierung
(bis 500mA/über 500mA) statt. Stattdessen ist das Ladegeràt explizit so
gebaut, das es nicht abschaltet, sondern - wie ein Labornetzteil - den
Strom begrenzt. Das Handy erkennt den dadurch einsetzenden
Spannungsabfall und schraubt seine Ansprüche entsprechend herunter.

Hergen

Ähnliche fragen