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privaten Traffic drosseln - wie?

29/01/2010 - 07:58 von Helmut | Report spam
Hallo alle miteinander,

in einigen Schulnetzen zeigt sich schon jetzt das Problem, dass die
privaten Rechner nicht nur zu Unterrichtszwecken eingesetzt werden,
sondern auch (oder stattdessen) für pur private Nutzung wàhrend der
Unterrichtszeit.

Damit wird natürlich das gesamte Netz und insbesondere der
Datendurchsatz von und nach draussen für alle gebremst, dadurch wird der
Einsatz des Internet im Unterricht gelegentlich àtzend langsam.

(Nein - ich will jetzt und hier keine Sinn-Diskussion führen; die
Kollegen vor Ort brauchen eine Lösung auch dann, wenn sie den Sinn des
Surfens nicht erkennen können)

Identifizierung der privaten Rechner ist (leidlich) möglich; DHCP
liefert die nötigen Informationen.

Schmuddelfilter (z.B. SquidGuard unter Squid) sind einsetzbar, Squid
wird eingesetzt. Filtern von Domains und URLs im WAN sowie Filtern von
IP- und MAC-Adressen im LAN ist also (grundsàtzlich) möglich, führt aber
schnell dazu, dass irgendjemand unentwegt Logdateien lesen und auswerten
muss.


Gibt es eine handliche (Linux-)Lösung, den Traffic per Rechner zu
bremsen, so àhnlich wie "nice" das macht?
Oder führt das (wenn es überhaupt geht) zu "managebaren Switches", die
nur von einem Fachmann betreut werden können?

Viele Gruesse
Helmut

"Ubuntu" - an African word, meaning "Slackware is too hard for me".
 

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#1 Stefan Dreyer
29/01/2010 - 08:53 | Warnen spam
On 01/29/10 07:58, Helmut Hullen wrote:
Hallo alle miteinander,

in einigen Schulnetzen zeigt sich schon jetzt das Problem, dass die
privaten Rechner nicht nur zu Unterrichtszwecken eingesetzt werden,
sondern auch (oder stattdessen) für pur private Nutzung wàhrend der
Unterrichtszeit.

Damit wird natürlich das gesamte Netz und insbesondere der
Datendurchsatz von und nach draussen für alle gebremst, dadurch wird der
Einsatz des Internet im Unterricht gelegentlich àtzend langsam.

(Nein - ich will jetzt und hier keine Sinn-Diskussion führen; die
Kollegen vor Ort brauchen eine Lösung auch dann, wenn sie den Sinn des
Surfens nicht erkennen können)

Identifizierung der privaten Rechner ist (leidlich) möglich; DHCP
liefert die nötigen Informationen.

Schmuddelfilter (z.B. SquidGuard unter Squid) sind einsetzbar, Squid
wird eingesetzt. Filtern von Domains und URLs im WAN sowie Filtern von
IP- und MAC-Adressen im LAN ist also (grundsàtzlich) möglich, führt aber
schnell dazu, dass irgendjemand unentwegt Logdateien lesen und auswerten
muss.


Gibt es eine handliche (Linux-)Lösung, den Traffic per Rechner zu
bremsen, so àhnlich wie "nice" das macht?
Oder führt das (wenn es überhaupt geht) zu "managebaren Switches", die
nur von einem Fachmann betreut werden können?



Wir haben mal für eine BBS eine Lösung erstellt, dass sich jeder per
Squid und über das AD authentifiziert hat. Am Ende des Monats gibt es
dann per Sarge eine Bestenliste und wer über Betrag X liegt, muss
nachzahlen. Das hat sehr gut geholfen.
Das ganze dann noch vom Lehrerarbeitsplatz aus für die Klasse sperrbar.
So dass die Schüler nicht zum Unterricht.
Das, was Dir vorschwebt, könnte sonst auch mit delay-pool realisierbar
sein (Für Squid).
Das was manche Provider machen und den Traffic drosseln, wàre etwas
schwierig zu handhaben, da das nur auf dem Router/Gateway passieren kann
und Du dann eine Zuordnung Benutzer -> IP benötigst.

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