Problem mit init bzw. der Shell nach Vorinstallieren auf anderem Rechner

17/12/2007 - 12:01 von Ansgar Strickerschmidt | Report spam
Hallo NG,

ich versuche gerade, für einen alten Rechner ohne (funktionierendes)
CD-ROM (Laptop mit 133 MHz Pentium-I ohne MMX, also i586) eine
Linux-Vorinstallation -sprich: SuSE 10.0- mit Hilfe eines anderen
verfügbaren Rechners (Athlon 2000+) hinzubekommen (installieren, Platte
ummontieren).
Nachdem die Instllation durchgelaufen ist, habe ich /etc/sysconfig/kernel
um den passenden IDE-Treiber für den Zielrechner erweitert und mit mit
"mkinitrd" eine neue Ramdisk gemacht. Soweit, so gut; auf dem
Ursprungsrechner làuft es auch soweit.
Auf dem Zielrechner startet GRUB und làdt Kernel und Ramdisk korrekt. Der
Kernel startet auch korrekt. Sobald der Init-Prozess jedoch seine
Start-Skripte (mit welcher Shell??) abarbeitet, kommt etwas wie
[1] Illegal instruction mkdir ...
...
(irgendwas mit udev:)
[1] Illegal instruction mknod /dev/hda1
...
[1] Illegal instruction modprobe ...
...

Ich verstehe das soweit, dass die Shell bzw. die dynamisch gelinkten
Libraries nicht für i586, sondern mindestens für i686 oder gar Athlon
gebaut sind, und deshalb Maschinenbefehle enthalten sind, die der
Pentium-I (ohne MMX) nicht kann.
Wie kriege ich das passend gemacht? Die Shell neu bauen, incl. der
zugehörigen Libraries? Wie geht das genau?
Und warum kann ich wàhrend der Installation nicht eine entsprechende
Architektur bereits auswàhlen?
Alternativen, wie das ohne Kopfeh geht?

Ansgar

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#1 Bernd Weigelt
17/12/2007 - 13:41 | Warnen spam
Ansgar Strickerschmidt wrote:

[1] Illegal instruction mkdir ...
...
(irgendwas mit udev:)
[1] Illegal instruction mknod /dev/hda1
...
[1] Illegal instruction modprobe ...
...


Ich glaube das liegt nicht an falscher Architektur, sondern daran das
insgesamt die ganze Hardware anders ist.
In der initrd werden nur die rudimentàren Module geladen um dem Kernel
Zugriff auf das Root-Filessystem zu geben.
Danach werden u.a. die diversen Scripte unter /etc/init.d abgearbeitet, die
Konfiguration dieser Scripte erfolgt anhand der Einstellungen in den
Dateien unter /etc/sysconfig.

Also entweder Du versuchst, da alle falschen Eintràge zu finden oder
ansonsten mußt Du doch ein CD-Rom einbauen

Bernd
OS: openSUSE 10.3 (X86-64)
Kernel: 2.6.24-rc5-git2-10.2-default
KDE: 3.5.8 "release 22.3"

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