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Problem mit KDE4-Dialogen unter Linux

14/02/2011 - 21:15 von Stefan Gruber | Report spam
Hallo zusammen,

zuerst die Frage, die mir Kopfzerbrechen macht:

Gibt es eine Möglichkeit, die originalen Ausgaben von OpenOffice oder
LibreOffice unter Linux/KDE4 so zu betreiben, dass die KDE4-Dialoge zum
Öffnen und Speichern benutzt werden?

Hintergrund:
Ich steige grade mit mehreren Produktiv-Desktops mit opensuse auf die 3.3er
Versionen von Libre- bzw. OpenOffice (noch unentschieden) um.
Bisher verwendete ich die Distributions-Pakete vom opensuse buildservice,
die sich immer wie selbstverstàndlich in die KDE4-Umgebung einfügt.
Immer wieder haben aber die opensuse-Pakete kleinere Bugs, die die
Originalversionen nicht haben, die ich bisher hingenommen habe.
(Egal ob OOo oder LO!)

Nun aber gibt es ein solches, aber gravierendes Problem: Datenbankformulare
lassen sich nicht bearbeiten bei Verwendung der opensuse-Versionen. Der Bug
ist bekannt, ich kann aber nicht ewig auf dessen Behebung warten. Das zwingt
mich womöglich zu einem Strategiewechsel.

Die LO- und OOo-Originalsoftware arbeitet diesbezüglich korrekt, aber haben
nur diese grausigen Öffnen/Speichern-Dialoge, die ich grade noch mir alleine
zumuten könnte, aber nicht dem Rest meiner Leute.
Das hat mich schon einige Male an der dauerhaften Verwendung dieser
Versionen gehindert.

Aber warum zum Teufel ist das so? Es ist schon seit geraumer Zeit
dokumentiert, dass OOo irgendwie mit KDE4 funktioniert. Die RPMs mit kde
oder kde4 im Namen sind installiert und es geht doch nicht.

Ich habe auch schon probiert, eine Umgebungsvariable hart zu setzen mit:
export OOO_FORCE_DESKTOP=kde4

Ohne Erfolg - auch nicht mit "kde" als Wert.

Nur derart auf "gnome" gesetzt erscheinen die Gnome-Dialoge, die immerhin
etwas nützlicher sind, aber das keine Lösung.

Das heißt also: Gnome-Umgebung wird erkannt, KDE aber nicht - warum?

Gibt es hier Linux/KDE4-User, bei denen derart alles OK ist? Dann wüsst ich
gern wie...

Wie ist das unter anderen Distributionen (z.B. Kubuntu)?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die KDE4-Unterstützung nur ein opensuse-
eigener Patch ist (oder doch?), also wie kriegen die das hin?

Oder gibt es doch noch einen geheimen Trick?

Ich stehe ziemlich ratlos in der Sackgasse und sehe dass es unter Windows
damit leider viel besser steht:(

Zur Zeit habe ich persönlich beide Varianten nebeneinander, eine fürs
tàgliche Arbeiten (KDE4) und die andere, originale für gelegentliche
Arbeiten an ein paar Datenbank-Formularen. Kein gutes Modell auf Dauer.

Gruß,
Stefan
 

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#1 Michael Kohaupt
14/02/2011 - 21:55 | Warnen spam
Stefan Gruber schrieb:

OpenOffice oder LibreOffice unter Linux/KDE4 so zu betreiben, dass
die KDE4-Dialoge zum Öffnen und Speichern benutzt werden?



Was sind bei dir KDE-Dialoge ?

Oder gibt es doch noch einen geheimen Trick?



Unter Extras - Optionen - Allgemein - kann man bei OO einstellen, ob man
den OO-Dialog, oder den Dolphin geöffnet bekommen möchte.
(bei LO fehlt diese Option noch)
Meinst du das?

Gruss
Michael

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