Probleme bei Telekommunikationstarif mit Volumenbegrenzung und OSX bzw. IOS

20/12/2015 - 19:57 von H. W. | Report spam
Hallo Leute,
ich habe mich gerade gefragt, ob Apple organisatorisch nicht etwas
falsch macht, wenn man einen Telefontarif mit Volumenbegrenzung besitzt.

Beispiel 1:
Ein Telefontarif mit Internetzugang und einer Volumenbegrenzung von 15
GB und 25000 KBit/s Geschwindigkeit, oder

Beispiel 2:
ein Telefontarif mit Internetzugang mit 5 GB Volumenbegrenzung und 16000
KBit/s Geschwindigkeit

Ein OSX Upgrade ist in der Regel etwa 6 GB groß. Bei meinem MacBook 6,17
GB, beim iMac aus 2013 6,7 GB und beim MacBook aus 2013 6,2 GB. Diese
Kapazitàten treffen auch zu, wenn sich lediglich die Versionsnummer nach
dem 2. Punkt geàndert hat, also lediglich kleine Fehlerbehebungen
durchgeführt wurden. Warum muss dann gleich das ganze OSX
heruntergeladen werden? Reicht es nicht, nur die aktualisierten Dateien
herunterzuladen und zu installieren? Und warum muss für jeden
OSX-Rechner ein eigenes OSX heruntergeladen werden? Ist es nicht
möglich, eine OSX Installationsdatei zur Verfügung zu stellen, die dann
auf allen iMacs und MacBooks installiert werden kann? Genau DAS geht
nàmlich nicht.

Auf einem MacBook aus Mitte 2012:
Von OSX 10.10.5 auf OSX 10.11.1: 6,13 GB
Von OSX 10.11.1 auf OSX 10.11.2: 6,13 GB

Auf einem iMac 27 aus Ende 2013:
Von OSX 10.10.5 auf OSX 10.11.1: 6,7 GB
Von OSX 10.11.1 auf OSX 10.11.2: 6,7 GB

Auf einem MacBook Air aus Mitte 2013:
Von OSX 10.10.5 auf OSX 10.11.1: 6,2 GB
Von OSX 10.11.1 auf OSX 10.11.2: 6,2 GB

Alleine diese 3 Rechner zu aktualisieren, sind über 19 GB
Datenkapazitàt, seit Erscheinen von El Kapitan sogar rund 30 GB.
Und dazu kommen noch 3 iPhones und ein iPad, die ebenfalls insgesamt
noch knapp 1 GB groß sind. Macht alles zusammen 20 GB nur für Upgrades
oder Updates. Tja, und dann kommen noch die ganzen Apps wie iTunes,
Safari usw., die hier dann für alle Geràte ebenfalls nochmal rund 600 MB
groß sind, zzgl. der Apps für IOS, die hier dann für alle IOS-Geràte
nochmal 400 MB groß sind, also nochmal 1 GB hinzu. Und schon sind wir
hier bei 21 GB Datenvolumen, ohne auch nur einmal eine Website geöffnet
oder eMails abgerufen zu haben.

Sowas ist mit obiger 16000 KBit/s Leitung einfach nicht zu machen und
bei besagter 25000 KBit/s Leitung muss gleich mal 10 GB nachgekauft werden.

Selbst, wenn beide Telefonanschlüsse addiert werden, reicht es nicht
aus, denn dann stehen zwar 20 GB Datenvolumen zur Verfügung, aber das
reicht für 21 GB Download dann auch nicht aus.

Hinzu kommt, dass es Provider gibt, die eine Drosselung auf 1 MBit/s
aktivieren, wenn Du an einem Tag mehr als 6 GB herunterlàdst.

Für mich stellt sich die Frage, ob es diese Updates von je 6 GB wirklich
wert sind, das Datenvolumen eines ganzen Monats zu verbraten.
Zu blöd nur, dass die Rechner und IOS-Geràte tàglich genutzt werden und
ihr Einsatzgebiet auch im geschàftlichen Bereich finden. Alleine deshalb
kann man eigentlich nicht auf Updates, Sicherheitsupdates und Upgrades
verzichten.

Mit Apple ist man mehr oder weniger stark genötigt, sich die neuesten
Softwareversionen herunterzuladen, die dann bei mir hier schnell mal 21
GB erreichen können.

Und das nàchste Problem dabei: Sowohl OSX als auch IOS laden die
Betriebssystemupgrades im Hintergrund herunter. Und wenn das erledigt
ist, erhàlst Du prompt eine Meldung, dass eine Softwareaktualisierung
ansteht, die jetzt installiert werden kann. Man kommt also um den
Download der verschiedenen 6 GB Downloads sowieso nicht herum. So
geschehen heute auf dem obigen MacBook Air aus Mitte 2013 unter Yosemite
(OSX 10.10.5). Das Upgrade auf OSX 10.11.1 (El Kapitan) wurde ohne
Vorwarnung oder Ankündigung heruntergeladen und der Download wurde auch
nicht per Hand angestoßen. Dennoch erhielt ich heute die Meldung, dass
das Upgrade auf El Kapitan jetzt installiert werden kann. Tja und nach
der Installation erscheint im Appstore prompt die Meldung, dass ein
Systemupdate auf 10.11.2 vorliegt.

Wie löst Ihr das Problem eigentlich? Jeden Monat nur einen Rechner oder
ein IOS-Geràt aktualisieren oder auf Aktualisierungen ein ganzes Jahr
lang vollstàndig verzichten?

Weil ich hier bei mir zu Hause keinen Tarif ohne Volumenbegrenzung
bekommen kann (làndliche Wohngegend), denke ich alleine wegen des
horrenden Datenvolumenbedarfs der Applegeràte an einen Umstieg zurück
auf Windows und Android, mit all den sich daraus ergebenden Nachteilen,
denn Vorteile kann ich nur in Bezug auf das Datenvolumen sehen.

Nicht einmal Windows 10 ist so riesig wie OSX, nàmlich nur rund 4 GB
(das Upgrade nur 2,5 GB) groß und nicht über 6 GB. Und die Updates bei
Windows kommen in kleinen Hàppchen von wenigen Megabyte. Und bei
Android-Geràten? Dort kommt ein Upgrade auf die neueste Androidversion,
wenn überhaupt, alle 2 oder 3 Jahre mal, wenn es der Hersteller des
Geràtes für nötig hàlt.
Tja, und dann làuft die bereits installierte Windows-Software auch nach
den ganzen Updates und Upgrades, was man bei OSX auch nicht so ohne
Weiteres behaupten kann.Regelmàßig liest man doch nach einem
Betriebssystemupgrade auf Applegeràten, dass diese und jene Software
nicht mehr làuft, weil Apple mal wieder an den Sicherheitsfunktionen
gebastelt hat und die Programme immer mehr in ihren Aktionen
einschrànkt, bis nichts mehr geht.

Ich denke nach 3 Jahren Applezeit jetzt ernsthaft darüber nach, ob ich
mein altes Nokia E90 wieder herauskramen soll und lieber für knapp 300
Euro einen neuen Windowsrechner oder für 500 Euro ein neues
Windows-Notebook zulegen soll.

Könnt ihr mich davon abhalten oder habt Ihr mittlerweile àhnliche
Zweifel an den Appleprodukten bekommen?

Gruß
Heiko
 

Lesen sie die antworten

#1 ursuswerke
20/12/2015 - 21:28 | Warnen spam
H. W. wrote:

Ein OSX Upgrade ist in der Regel etwa 6 GB groß. Bei meinem MacBook 6,17
GB, beim iMac aus 2013 6,7 GB und beim MacBook aus 2013 6,2 GB. Diese
Kapazitàten treffen auch zu, wenn sich lediglich die Versionsnummer nach
dem 2. Punkt geàndert hat, also lediglich kleine Fehlerbehebungen
durchgeführt wurden. Warum muss dann gleich das ganze OSX
heruntergeladen werden?



Ja, inkrementelle Updates wàren nett.

Mit Apple ist man mehr oder weniger stark genötigt, sich die neuesten
Softwareversionen herunterzuladen, die dann bei mir hier schnell mal 21
GB erreichen können.



Mich nötigen die nicht. Ich bleibe bei 10.9, weil mir das ausreicht.

Und das nàchste Problem dabei: Sowohl OSX als auch IOS laden die
Betriebssystemupgrades im Hintergrund herunter. Und wenn das erledigt
ist, erhàlst Du prompt eine Meldung, dass eine Softwareaktualisierung
ansteht, die jetzt installiert werden kann

Wie löst Ihr das Problem eigentlich?



Mit Little Snitch den Apple-Downloadkrüppel permanent abschalten.

Könnt ihr mich davon abhalten oder habt Ihr mittlerweile àhnliche
Zweifel an den Appleprodukten bekommen?



Apples OSX ist relativ komfortabel (auch wenn der Finder lahm und oft
unergonomisch ist und sich dem Arbeitsfluß in den Weg stellt). Windows
mit all dem Virenkram möchte ich nicht.

UP





news://freenews.netfront.net/ - complaints:

Ähnliche fragen