Probleme mit openSuSE 10.3

30/12/2007 - 19:26 von Patrick Ahrer | Report spam
Hi!

Ich habe vor ein paar Tagen nach làngerer Zeit wieder einmal Linux
installiert. Und zwar openSuSE 10.3 von den im Handel erhàltlichen DVDs.
Die Installation auf eine neue zweite Festplatte (auf der anderen ist
Vista 64bit drauf) installiert. Die Installation an sich lief auch
problemlos. Aber dann fingen die Probleme an. Mit dem im MBR
installierten GRUB ließ sich zwar Linux booten, aber die Auswahl von
Windows führte nur zu Fehlermeldungen. Das GUI (GNOME) flimmerte ganz
heftig, was sich erst durch Installation der Treiber von der
NVIDIA-Website für meine Grafikkarte (NVIDIA GeForce 8600 GT) erledigt
hat. Das war in dem Zustand echt eine Qual und dank des Flimmerns mit
heftigen Kopfschmerzen verbunden. Das Windows-Boot-Problem habe ich
dadurch gelöst, dass ich zunàchst mit Hilfe von yast erst einmal den
Originalzustand wieder hergestellt habe. Dann bootete Windows wieder,
natürlich ohne dass zuvor die Boot-Auswahl angeboten worden wàre. Ich
habe dann unter Vista mit EasyBCD eine Boot-Konfiguration
zusammengebracht, mit der sich sowohl Vista als auch Linux booten ließen.

Und jetzt kommt das Seltsame: Gestern hat das alles noch so
funktioniert. Heute, als ich - nachdem ich schon ein wenig mit Vista
gearbeitet hatte - wieder Linux booten wollte, ging es plötzlich nicht
mehr. Es kam bei Auswahl von Linux immer nur irgendeine Fehlermeldung,
wonach die Platte nicht gefunden wurde bzw. auf der Platte irgendeine
Datei nicht gefunden wurde oder sowas in der Art. Zahlreiche
Umkonfigurationsversuche mit EasyBCD haben nicht geholfen. Mein
Linux-System kann ich nur mehr mit dem Umweg über ein Booten mit der
Installations-DVD starten. Und auch dann spielt es verrückt und kann
jetzt plötzlich den X-Server nicht mehr starten, weil angeblich das
NVIDIA-Modul im Kernel (sinngemàße Wiedergabe der Meldung, ich bin kein
Profi) nicht funktioniert, defekt ist oder sowas in der Art. X schaltet
sich wieder ab und ich lande bei der Text-Eingabeaufforderung
("Konsole"?). Dort kann ich mich einloggen. Ich habe damit auch schon
yast gestartet und versucht, GRUB neu in den Boot-Sektor (statt in den
MBR) zu schreiben, aber auch das hat nichts geholfen. Es scheint also,
als wàre meine Linux-Installtion von gestern auf heute gröber beschàdigt
worden. Und ich habe keine Ahnung warum. Das einzige, was ich in der
Zwischenzeit getan habe, ist, das Floppy-Laufwerk (das zuvor mangels
ausreichend langem Kabel abgehàngt war) wieder anzuschließen und ein
paar neue Lüfter mit Strom zu versorgen.

Der PC selbst ist ganze zwei Wochen alt, selbst zusammengestellt (also
kein Fertigprodukt) mit einem AMD Phenom 9500, der oben schon genannten
NVIDIA GeForce 8600 GT, zwei SATA-Festplatten (auf der ersten Platte mit
500 GB ist - wie gesagt - Vista, auf der zweiten mit 80 GB Linux), einem
DVD-Laufwerk, einem DVD-Brenner, einem internen CardReader und einem
Floppy-Laufwerk. Das Board ist ein MSI K9A2 CF.

Nur um Missverstàndnisse zu vermeiden: X/GNOME hat nicht nur einmal
unmittelbar nach dem Installieren der NVIDIA-Treiber funktioniert,
sondern es wurde in der Zwischenzeit mehrmals erfolgreich gebootet und
verwendet. Aber heute gab's plötzlich Probleme. Dass die Hardware
korrekt angeschlossen ist, habe ich schon mehrfach überprüft. Die
Linux-Platte wird sowohl vom BIOS, als auch von Vista problemlos
erkannt. (Wobei ich sie bei Vista natürlich nur im Partitionierungs-Tool
sehe, mit dem ich selbstverstàndlich nichts daran veràndert habe,
sondern nur nachgeschaut habe, ob die Platte angezeigt wird.)

Ich bin ratlos, was sich da so plötzlich veràndert hat können. Habt Ihr
irgendeine Idee bzw. Tipps, wie ich weiter vorgehen könnte? Wenn ich
Linux neu installiere bringt das ja uU auch nichts, wenn dann im
Endeffekt wieder das gleiche passiert. Und ohne der NVIDIA-Treiber war
dem System keine vernünftige Anzeige zu entlocken, sodass das Weglassen
des Treibers keine Alternative ist.

Ach ja, sowohl Vista, als auch openSuSE 10.3 sind jeweils in der
64bit-Variante im Einsatz.

Ich bin für alle Ideen und Tipps dankbar.

patrick
 

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#1 Uwe Premer
30/12/2007 - 19:56 | Warnen spam
Patrick Ahrer schrieb am 30.12.2007 19:26 Uhr:
[...]Heute, als ich - nachdem ich schon ein wenig mit Vista
gearbeitet hatte - wieder Linux booten wollte, ging es plötzlich nicht
mehr. Es kam bei Auswahl von Linux immer nur irgendeine Fehlermeldung,
wonach die Platte nicht gefunden wurde bzw. auf der Platte irgendeine
Datei nicht gefunden wurde oder sowas in der Art. Zahlreiche
Umkonfigurationsversuche mit EasyBCD haben nicht geholfen. Mein
Linux-System kann ich nur mehr mit dem Umweg über ein Booten mit der
Installations-DVD starten. Und auch dann spielt es verrückt und kann
jetzt plötzlich den X-Server nicht mehr starten, weil angeblich das
NVIDIA-Modul im Kernel (sinngemàße Wiedergabe der Meldung, ich bin kein
Profi) nicht funktioniert, defekt ist oder sowas in der Art. [...]
Ach ja, sowohl Vista, als auch openSuSE 10.3 sind jeweils in der
64bit-Variante im Einsatz.

Ich bin für alle Ideen und Tipps dankbar.



Ich würde mir an Deiner Stelle einfach den
64-Bit-Linux-Nvidia-Grafiktreiber von hier runterladen:
<http://www.nvidia.de/object/linux_d...e.html>
und dann in deine SuSE in die Eingabeaufforderung einloggen und von dort
den NVida-Treiber genau nach der Anleitung von der NVidia-Seite installieren.

Dann noch mit der Konsolenversion von Yast den Treiber einbinden und
konfigurieren.

Wenn danach ein Init 6 zum Start von KDE funktioniert, wàre das Problem gelöst.
Wenn nicht, fehlt wohl noch ein passender Festplattentreiber.

Uwe

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