Probleme mit Regeln nach Postfachmigration 5.5 -> 2003

13/04/2008 - 12:00 von mh | Report spam
Hi *,

ich haette da gerne mal ein Problem 8-<

Wir sind gerade dabei, unsere Postfaecher von Exchange 5.5 auf 2003 zu
migrieren. Die Vorbereitungen sind auch soweit abgeschlossen, es geht
jetzt ums reale Doing.
Zum Testen haben wir nun mal zwei Postfaecher auf 2003 verschoben, die
extensiv Regeln nutzen und beide jeweils mindestens 10 SMTP-Adressen
besitzen. Dabei ist ein ziemlich unschoenes Phaenomen aufgetreten.
Die meisten dieser Regeln sehen so aus, dass bei eingehenden Mails mit
einer bestimmten SMTP-Adresse in der Nachrichtenkopfzeile diese in einen
bestimmten Unterordner verschoben werden soll. Dabei ist in fast allen
Faelle diese "bestimmte SMTP-Adresse" eine der Adressen, die das
Postfach selbst besitzt. Zweck: Diverse Scripten senden mit
verschiedenen Absendeadressen Emails, aber wir wollten nicht fuer jede
davon ein eigenes Postfach anlegen muessen, daher wurden die alle dem
einen Postfach hinzugefuegt.
Unter Exchange 5.5 gab es mit diesem Konstrukt keine Probleme und auch
bei den beiden auf 2003 verschobenen Postfaechern funktionieren die
Regeln eigentlich gut - sie funktionieren allerdings zu gut.
Sendet man naemlich eine Email mit einem der betroffenen Postfaecher als
Absender weg und schreibt gleichzeitig das Postfach nochmals ins An:,
Cc: oder Bcc: Feld (notwendig fuer einen bestimmten Workflow: Wenn man
mit einem anderen als dem eigenen Postfach sendet, soll die Mail
trotzdem in dem Postfach auftauchen, das man als Absender verwendet hat;
ansonsten landet sie ja nur im eigenen "Gesendete Objekte" Ordner), dann
schlagen die o.a. Regeln ebenfalls zu, obwohl die genannten
SMTP-Adressen nicht in der Nachrichtenkopfzeile enthalten sind.
Exchange scheint hier eine Aufloesung der Adresse zu machen,
festzustellen, dass es eine der eigenen Adressen ist und dann trotzdem
oder gerade deshalb die Regel anzuwenden.
Ich wuerde das evtl. noch verstehen, wenn die Regel lauten wuerde "mit
bestimmten Woertern in der *Absendeadresse*", aber bei der Bedingung
"mit bestimmten Woertern in der *Nachrichtenkopzeile*" darf hier IMHO
eigentlich keine Adressaufloesung stattfinden.

Falls das ueberhaupt halbwegs verstaendlich war, was ich da geschrieben
habe:
Hat irgendeiner eine Idee, ob 1. meine Analyse stimmt und 2. man
irgendetwas gegen dieses Verhalten tun kann, ohne unser gesamtes Regel-
und Workflowkonstrukt umbauen zu muessen?
Wir werden in jedem Fall auch PSS einschalten, aber vielleicht hat ja
hier auch so schon jemand den einen oder anderen Tip.

TIA!

Ciao.
Michael.
Michael Hirmke
 

Lesen sie die antworten

#1 Anke
04/07/2008 - 13:50 | Warnen spam
Hi Michael,

auf folgendem Link wird die Migration von Exchange 5.5 zu 2003 nochmals
beschrieben. Unter dem Punkt "Uebersicht ueber die Migration von Exchange
5.5" wird erlaeutert, dass Posteingangsregeln nicht von Exchange 5.5
migriert werden koennen, und deshalb nach der Migration neu erstellt werden
muessen.

"Organisationsuebergreifende Migration zu Exchange Server 2003"
http://technet.microsoft.com/de-de/...y/aa996952(EXCHG.65).aspx


Weitere Hinweise zur Migration sind auch auf nachstehendem Link zu finden.
Dort wird erklaert, "Durch den Umzug in eine neue Organisation àndern sich
jede Menge interne Informationen und der Anwender erhàlt danach die
komplette neue globale Adressliste. Auch Stellvertreter und Regeln und meist
auch eigene Kontakte, solange diese auf den alten X.400 Adressen basieren,
werden nicht mehr funktionieren. Exchange kennt natürlich auch hier Hilfen,
z.B. indem die migrierten Benutzer zu ihren neuen Adressen auch noch die
alten Mailadressen erhalten und der alte LegacyExchangeDN (Siehe auch )
zudem als X.500 Adresse migriert wird."

"Migration in neue Organisation"
http://www.msxfaq.de/migration/migneworg.htm

MfG

Anke

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