Probleme mit Sata (ABit A-S78H) und Debian Etch 4.0

21/10/2008 - 22:37 von Gutu | Report spam
Hallo Leute,

ich habe gerade meinen PC aufgerüstet (Abit A-S78H, Athlon64 5200+,
4GB RAM, 2 x Exelstore Jupiter 160MB)

Um mein Produktivsystem nicht mehr im Netz zu haben und meine Linux
Skills mal wieder ein wenig aufzufrischen, wollte ich auf ein Debian
Etch oder ein Ubuntu als Basis-BS ein XP ohne Netzwerk auf einer VM-
Ware installieren.

Soweit so gut. Beim Installieren kam mit dann der Gedanke, die beiden
HDDs als Raid0 laufen zu lassen, um die Geschwindigkeit zu erhöhen
(Datensicherung mache ich tàglich auf USB-HDD, falls mal was
unvorhersehbares passiert.)

Leider erkennen Debian Etch und Ubuntu (feisty fawn) weder das onboard
Soft Raid, noch die Sata-HDDs als native IDE/ AHCI/Legacy Ide.
(Opensuse 10.2/32Bit erkennt zwar die Sata-HDDs, aber nicht meinen IDE-
DVD-Brenner.

Jetzt stehe ich ganz schön auf dem Schlauch.

Weiß jemand Rat, wie ich die Excelstore HDDs (genau heißen die Jupiter
ESJ8160SR) mit oder ohne Raid0 unter Debian zum laufen bekomme ohne
einen eigenen Kernel kompilieren zu müssen?

Es gibt noch neuere Debians, nàmlich Etch 4.0R4 "Etch und ein halb".
Wird dieses oder ein neueres Ubuntu mein Problem lösen oder muss ich
gar auf "Lenny" warten?

Ich freue mich auf Antworten von Euch!

Schöeine Grüße aus Nordwestmecklenburg,
Gutu
 

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#1 Christian Froese
22/10/2008 - 05:51 | Warnen spam
Gutu wrote:
Hallo Leute,



...

Soweit so gut. Beim Installieren kam mit dann der Gedanke, die beiden
HDDs als Raid0 laufen zu lassen, um die Geschwindigkeit zu erhöhen
(Datensicherung mache ich tàglich auf USB-HDD, falls mal was
unvorhersehbares passiert.)

Leider erkennen Debian Etch und Ubuntu (feisty fawn) weder das onboard
Soft Raid, noch die Sata-HDDs als native IDE/ AHCI/Legacy Ide.
(Opensuse 10.2/32Bit erkennt zwar die Sata-HDDs, aber nicht meinen IDE-
DVD-Brenner.

Jetzt stehe ich ganz schön auf dem Schlauch.



..
Ich freue mich auf Antworten von Euch!

Schöeine Grüße aus Nordwestmecklenburg,
Gutu



Hallo

Das ganze wurde schon x-mal diskutiert:

Das Raid auf dem Board ist kein Hardware-Raid, sondern ein Softraid
mit Treiber für Windows.

Du solltest die Festplatten ohne dieses Raid betreiben und dann
entweder ein Softraid mit Linux eröffnen oder ganz und gar von Raid
absehen.

Weder das Mainboard noch das Softraid von Linux im Modus 0 schaffen
wirklich eine merkliche Performanceverbesserung. Da musst du in ein
echtes Hardwareraid investieren (ab ca. 50 Euro).

Es kann auch sein, dass Debian 4.0 dein SATA-Treiber noch nicht dabei hat.
Probier mal "Etch and a Half". Ich habe gesehen, dass es extra ein
entsprechendes Netboot-Image gibt. Inwieweit der neue Kernel auf den
normalen Installmedien ist, kann ich dir nicht sagen.

MfG
Christian

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