Probleme mit Spulenberechnung

16/06/2010 - 21:34 von Robert Grill | Report spam
Hallo alle zusammen,

habe eine vergossene durchgebrannte Spule mit den aufgedruckten Werten

U= 195 V -

I = 0,4 A

Ms = 6,00 kpm

das ergibt einen errechneten Widerstand von 487 Ohm. An einer baugleichen
Spule ergibt eine Messung 473 Ohm.

Nach làngerem erhitzen (Schweißbrenner) des Spulenkörpers fiel eine sehr
große Kupferspule (Windungen) aus dem Spulenkörper.

Drahtdurchmesser mit der Schieblehre ergab einen Wert von 0,31 mm. Also ging
ich von 0,3 Drahtdurchmesser aus.

Ein Draht mit 0,3 mm wird mit einem Widerstand von 0,2418 Ohm pro Meter
angegeben.

Mit dem gemessenen Widerstand macht das eine Drahtlànge von 1.956 m und bei
dem errechneten Widerstand eine Lànge von 2.014 m.

Der Draht 0,3 hat ein Gewicht von 0,63 Kg pro 1000 m.

Allerdings hat die kaputte Spule incl. ein paar Vergussmassereste ein
Gewicht von 546 g. Ich werde also mit dem 0,3 mm Draht zu schwer.



Ein Vergleichsdraht mit 0,25 mm Durchmesser wird mit 0,3482 Ohm/Meter und
das Gewicht mit 1 kg/2215 m angegeben macht dann 613 Gramm Gesamtgewicht.
Also immer noch zuviel. Der Draht 0,25 wird aber schon mit einem Strom von <
0,4 A angegeben.



Wo liegt der Fehler ?



Vielen Dank schon mal im voraus.



Gruß

Robert
 

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#1 Rafael Deliano
16/06/2010 - 20:56 | Warnen spam
Soll die Luftspule als Elektromagnet dienen ?
Um Induktivitàt scheints hier ja nicht zu gehen.
Wenn die Originalspule schon durchgebrannt ist:
soll sie dann wirklich 1:1 ersetzt werden ?
Oder kann man anhand von Einschaltdauer, verfügbarer
Spannung, verfügbarem Strom etwas das die Funktion
erfüllt neu auslegen ?

MfG JRD

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