Probleme mit Tachogenerator

16/03/2011 - 17:07 von Waldemar Krzok | Report spam
Hallo,

das gleiche Geràt, wo die HV-OPamps verbaut sind. Heute wurde weiter
nach Fehlern gesucht, die uns die Halbleiter über den Styx schiessen. Da
der Motor noch im Geràt verbaut ist, habe ich es per Leitung an ein
Netzteil angeschlossen und die Tachospannung oszilographiert. Was ich
gesehen habe hat mir die Sprache und Gehör verschlagen. Ziemlich
regelmàßig jede 2 Umdrehung des Geràtes (entspricht ca 300 Umdrehungen
des Motors/Tachos) kommt ein kleines Gewitter rüber, so was, wie eine
prellende Taste. Die max. Spannung allerdings war heftig: volle Kanne
auf dem Ossi (100V), wahrscheinlich mehr, aber ich hatte keine Sonde und
keine Rs zu hand um die Spannung zu messen. Auf jeden Fall wundert es
mich nicht, das es uns die OPs abgefackelt hat, auch wenn es nicht mehr
als 1µs bei >100V liegt, danach nocht so 20µs periodisch abklingend. Auf
jeden Fall lief die Regelung Amok, was auch ziemlich nachvollziehbar
ist. Was ich nicht begreife ist: wenn es der Kommutator des Tachos die
Quelle des Übels ist (DC-Tacho ohne Elektronik oder sonstiges
Schnickschnack), dann hàtte ich doch die Störung 300x öfters. Ansonsten
ist es sehr regelmàßig. Ich denke, das Tacho hat den Löffel abgegeben,
aber verstehen tue ich es nicht. Hat jemand hierzugrup so was mal erlebt?

Grüße aus der Baustelle

Waldemar
My jsme Borgové. Sklopte štíty a vzdejte se. Odpor je marný.
 

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#1 Joerg
16/03/2011 - 17:22 | Warnen spam
Waldemar Krzok wrote:
Hallo,

das gleiche Geràt, wo die HV-OPamps verbaut sind. Heute wurde weiter
nach Fehlern gesucht, die uns die Halbleiter über den Styx schiessen. Da
der Motor noch im Geràt verbaut ist, habe ich es per Leitung an ein
Netzteil angeschlossen und die Tachospannung oszilographiert. Was ich
gesehen habe hat mir die Sprache und Gehör verschlagen. Ziemlich
regelmàßig jede 2 Umdrehung des Geràtes (entspricht ca 300 Umdrehungen
des Motors/Tachos) kommt ein kleines Gewitter rüber, so was, wie eine
prellende Taste. Die max. Spannung allerdings war heftig: volle Kanne
auf dem Ossi (100V), wahrscheinlich mehr, aber ich hatte keine Sonde und
keine Rs zu hand um die Spannung zu messen. Auf jeden Fall wundert es
mich nicht, das es uns die OPs abgefackelt hat, auch wenn es nicht mehr
als 1µs bei >100V liegt, danach nocht so 20µs periodisch abklingend. Auf
jeden Fall lief die Regelung Amok, was auch ziemlich nachvollziehbar
ist. Was ich nicht begreife ist: wenn es der Kommutator des Tachos die
Quelle des Übels ist (DC-Tacho ohne Elektronik oder sonstiges
Schnickschnack), dann hàtte ich doch die Störung 300x öfters. Ansonsten
ist es sehr regelmàßig. Ich denke, das Tacho hat den Löffel abgegeben,
aber verstehen tue ich es nicht. Hat jemand hierzugrup so was mal erlebt?




Erlebt schon, aber bei Motoren, nicht Tachos. Koennte sein dass die
Kohlen abgenutzt sind und leichte Vibrationen oder Bewegungen in der
Anlage ein kurzes Abheben eines Kohlenschleifers verursachen. Oder die
Anlage wurde nur selten benutzt und die Schleifbahnen sind teilweise
oxydiert. Die Berliner Luft ist vermutlich nicht die sanfteste. Ist es
nicht so dass Berliner der Luft nur trauen wenn sie die sehen koennen?
<duck>

Wenn die Entwickler dieses Geraetes allerdings von einem kommutierten
DC-Tacho ohne Schutzklemmung (Dioden etc.) auf die Eingaenge von Opamps
gehen ist Burggrabentunken angesagt.


Grüße aus der Baustelle




Nach diesem archaeologischem Fund koennte es sein dass sich weiteres
Buddeln nach aehnlichen Boecken lohnt, ehe noch was kaputtgeht :-)

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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