Probleme mit Umlauten in Netzlaufwerken

12/01/2009 - 20:39 von Christian Althoff | Report spam
Hallo Zusammen,

ich habe hier ein mehr oder weniger doofes Problem:

In meinem Netzwerk werkelt neben diversen Rechnern auch ein
schnuckeliges kleines NAS, welches aus einem Linksys NSLU2 und daran
angestöpselten USB-Laufwerken besteht.

Auf diesem kleinen Teil làuft ein spezielles Linux (Unslung), die
Hauptaufgabe ist es über einen Samba-Server 3.0.28 diverse Freigaben zur
Verfügung zu stellen. (Das Ding kann aber noch mehr!)

Das Ganz funktioniert auch wunderpràchtig, mit einer Einschrànkung:
unter eCS 1.2 habe ich Probleme mit den Umlauten, "ß" etc.

Unter Linux und Windoof lassen sich die Ordner mit Umlauten - z. B.
Büro" - problemlos öffnen und beschreiben, Ordner und Dateien mit
Umlauten lassen sich ebenfalls problemlos anlegen.

Nur unter eCS làuft das Ganze eher suboptimal: Ordner mit Umlauten
werden leer dargestellt, egal ob per WPS oder per OS/2-Fenster

Wenn mit dem FM/2 (3. irgendwas) auf einen solchen Ordner klicke
verschwindet er sogar - sehr merkwürdig.

Die Freigaben sind über das WPS-Objekt "Gemeinsame Dienste und
Ressourcen" (?) angemeldet, aber auch eine Anmeldung per "net use X:
\\server\freigabe" führt zu keinem anderen Ergebnis

In der config.sys ist der übliche Eintrag für die Codepages (ich hab'
jetzt nicht im Kopf ob "850,437" oder "437,8250"), ich denke aber
Änderungen dort hàtten auch an anderer Stelle Auswirkungen.

Ich gebe zu das ich mich mit den Untiefen der verschiedenen Codepages
und im Besonderen dem doch neueren "utf-8" bisher - mangels
Notwendigkeit - nicht nàher befaßt habe, das was ich bisher darüber so
gelesen habe hat mich leider auch nicht schlauer gemacht.

In der smb.conf steht im Abschnitt " [global] der Eintrag "dos charset CP850"

Auf dem NAS werden (per ssh) die Umlaute zwar falsch angezeigt (an
Stelle des "à" ein "Ä" und einem liegenden Viereck mit jeweils einem
Punkt an den Ecken) aber ich kann die Dateien öffnen, Ordner öffnen
u.s.w. Also stört mich das eigentlich nicht wirklich, auch wenn es
"unschön" ist.

Langer Rede kurzer Sinn: ich suche eigentlich "nur" den "Schalter" mit
dem ich OS/2 dazu überreden kann mit den Umlauten korrekt umzugehen.

Über passende Informationen würde ich mich freuen!


Gruß
Christian
 

Lesen sie die antworten

#1 Robert Berghaus
13/01/2009 - 17:06 | Warnen spam
Hallo Christian

Hast du es schonmal mit der Codepage 1004 probiert? Das müßte
ISO-8859-1 entsprechen und heißt bei Win 12xx. In der Config.sys
stünde dann 1004,850.
Ich bezweifle mal, daß ein àlteres Win (XP, 2000) mit UTF richtig
umgehen kann.

vielleicht hilft es ja
Robert

Christian Althoff schrieb:
Hallo Zusammen,

ich habe hier ein mehr oder weniger doofes Problem:

In meinem Netzwerk werkelt neben diversen Rechnern auch ein
schnuckeliges kleines NAS, welches aus einem Linksys NSLU2 und daran
angestöpselten USB-Laufwerken besteht.

Auf diesem kleinen Teil làuft ein spezielles Linux (Unslung), die
Hauptaufgabe ist es über einen Samba-Server 3.0.28 diverse Freigaben zur
Verfügung zu stellen. (Das Ding kann aber noch mehr!)

Das Ganz funktioniert auch wunderpràchtig, mit einer Einschrànkung:
unter eCS 1.2 habe ich Probleme mit den Umlauten, "ß" etc.

Unter Linux und Windoof lassen sich die Ordner mit Umlauten - z. B.
Büro" - problemlos öffnen und beschreiben, Ordner und Dateien mit
Umlauten lassen sich ebenfalls problemlos anlegen.

Nur unter eCS làuft das Ganze eher suboptimal: Ordner mit Umlauten
werden leer dargestellt, egal ob per WPS oder per OS/2-Fenster

Wenn mit dem FM/2 (3. irgendwas) auf einen solchen Ordner klicke
verschwindet er sogar - sehr merkwürdig.

Die Freigaben sind über das WPS-Objekt "Gemeinsame Dienste und
Ressourcen" (?) angemeldet, aber auch eine Anmeldung per "net use X:
\\server\freigabe" führt zu keinem anderen Ergebnis

In der config.sys ist der übliche Eintrag für die Codepages (ich hab'
jetzt nicht im Kopf ob "850,437" oder "437,8250"), ich denke aber
Änderungen dort hàtten auch an anderer Stelle Auswirkungen.

Ich gebe zu das ich mich mit den Untiefen der verschiedenen Codepages
und im Besonderen dem doch neueren "utf-8" bisher - mangels
Notwendigkeit - nicht nàher befaßt habe, das was ich bisher darüber so
gelesen habe hat mich leider auch nicht schlauer gemacht.

In der smb.conf steht im Abschnitt " [global] der Eintrag "dos charset > CP850"

Auf dem NAS werden (per ssh) die Umlaute zwar falsch angezeigt (an
Stelle des "à" ein "Ä" und einem liegenden Viereck mit jeweils einem
Punkt an den Ecken) aber ich kann die Dateien öffnen, Ordner öffnen
u.s.w. Also stört mich das eigentlich nicht wirklich, auch wenn es
"unschön" ist.

Langer Rede kurzer Sinn: ich suche eigentlich "nur" den "Schalter" mit
dem ich OS/2 dazu überreden kann mit den Umlauten korrekt umzugehen.

Über passende Informationen würde ich mich freuen!


Gruß
Christian


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