Process Systems Enterprise: Neue modellbasierte Technologien zur Verbesserung von Design und Funktionsweise von Sprühtrocknern

16/10/2014 - 05:47 von Business Wire

Process Systems Enterprise: Neue modellbasierte Technologien zur Verbesserung von Design und Funktionsweise von SprühtrocknernPSE, Procter & Gamble, Novozymes und die Universität Leeds gehen Partnerschaft ein.

Process Systems Enterprise (PSE), Procter & Gamble, Novozymes und die Universität Leeds haben angekündigt, dass sie sich für die Erstellung von Instrumenten zur Skalierung und Optimierung des Designs und der Funktionsweise des Sprühtrocknungsprozesses zusammengetan haben.

Das Projekt wird durch Innovate UK im Rahmen seiner hochwertigen Fertigungsstrategie (High Value Manufacturing, HVM) gefördert. Ziel ist die Entwicklung und Einführung eines stabilen modellbasierten Designinstruments für den Sprühtrocknungsprozess, mit dem ein Verfahrenstechniker schrittweise und optimal den Prozess bei unterschiedlichem Energie- und Wasserverbrauch verändern kann. Das innovative Konzept ermöglicht einen „gleich beim ersten Mal richtigen“ Energieverbrauch gegenüber zu späten oder kostenintensiven Wärmerückgewinnungsmethoden, so dass sich Stromverbrauch und CO2-Emissionen deutlich reduzieren ohne Abstriche bei der Produktqualität machen zu müssen.

Sprühtrockner sind in der Lebensmittel- und Verbraucherprodukte-Branche weit verbreitet und kommen bei der Herstellung von pulverförmigen Lebensmitteln wie beispielsweise Milchpulver zum Einsatz. Der Prozess ist komplex und beansprucht für die Trocknung hohe Mengen an Energie, woher das Interesse an einer Optimierung rührt. Nach Angaben der Projektpartner wird das industriell geführte Projekt „ein Instrument entwickeln und vermarkten, das eine schrittweise Änderung des britischen Sprühtrocknungs-Herstellungsprozesses mit einer 10 %igen Steigerung der Energieeffizienz ermöglicht.“

Das Team wird ein neuartiges Systemmodellierkonzept einsetzen, um den Prozess auf innovatives Wärmemanagement basierend auf einer Einzelpartikelskala umzugestalten. So wird eine schrittweise Änderung der Leistungsfähigkeit im Gegensatz zur aktuellen „datenblinden“ Black-Box-Methode erreicht. Dies geschieht mit Hilfe eines Fach-Modellierkonzepts, bei dem das sich daraus ergebende Produkt in die gSOLIDS-Feststoffverfahrenmodellier- und Optimierungsumgebung von PSE implementiert wird. Das Konzept und die Ergebnisse des Projekts werden für bestimmte industrielle Anwendungsbereiche von Procter & Gamble und Novozymes validiert werden.

Sean Bermingham, VP für die Geschäftsbereiche Life Sciences und Consumer Products bei PSE: „Hochpräzise Modellierwerkzeuge ermöglichen eine schnelle und wirksame Untersuchung des Prozessentscheidungsraums. Wir integrieren Techniken, die in anderen Bereichen der Branche eingesetzt werden, um beim Sprühtrocknungsverfahren bessere, schnellere und sicherere Entscheidungen in Bezug auf Design und Funktionsweise zu treffen.“

Das Projekt steht im Einklang mit der HVM-Strategie von Innovate UK, die sich insbesondere darauf konzentriert, „die weltweite Wettbewerbsfähigkeit von britischen Herstellungstechnologien durch die Schaffung von effizienteren und effektiveren Fertigungssystemen zu erhöhen“.

Redakteure: www.psenterprise.com/news/pr141015.html

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Source(s) : Process Systems Enterprise

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