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Produktauswahl Multifunktionsdrucker

12/05/2011 - 19:43 von Pedro-Fk | Report spam
Liebe Newsgroup-Teilnehmer,
da der Scanner meines elf Jahre alten HP Office Jet G 85 altersschwach
geworden ist, möchte ich ein neues Multifunktionsgeràt (4 in 1 auf
Tintenbasis) anschaffen und wàre für ein paar Praktikertipps dankbar.
Besonders über die langfristigen Betriebskosten liest man hier in der
Newsgroup und im Internet allerhand Unangenehmes:
- Etliche Geràte sind wohl so codiert, dass sie über einen Chip nur
Originaltinte akzeptieren und Patronen abweisen, die nicht vom Hersteller
stammen. Besonders aktiv scheinen hier Epson, HP und Lexmark zu sein. Ein
HP-Modell überwacht wohl sogar die Papiersorte.
- Manche Geràte, z.B. Brother und Lexmark, stellen wohl den Betrieb ein,
wenn ein Mindestfüllstand unterschritten wird, obwohl durchaus noch Tinte in
der Patrone vorhanden ist.
- Zum Teil, auch beim G 85, gibt es nur eine Farbpatrone, so dasss man alle
Farbkammern austauschen muss, sobald eine Farbe leer ist.
- Von Canon und Lexmark wird von hàufigen Reinigungsvorgàngen berichtet, was
entsprechenden Verbrauch auslöst. Ein HP-Modell soll sogar bei jedem
Einschalten erst mal die Düsen reinigen.
- Canon hat sich wohl auch einfallen lassen, bei S/W-Duplexdrucken stets
Farbtinte beizumischen, um die Trocknungszeit zu verkürzen.
Gibt es denn vielleicht einen Hersteller oder ein Modell, bei dem man diese
Sorgen nicht hat?
Von Interesse wàre für mich auch, ob es mit Druckern mit
Permanentdruckköpfen (Canon, Epson) gute Erfahrungen gibt oder ob der
Druckkopf verschleißbedingt nach einiger Zeit das ganze Geràt zu blockieren
droht?
Für Hinweise sage ich vorab herzlichen Dank, Peter
 

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#1 Marcel Müller
12/05/2011 - 21:35 | Warnen spam
Hallo,

Pedro-Fk wrote:
Besonders über die langfristigen Betriebskosten liest man hier in der
Newsgroup und im Internet allerhand Unangenehmes:
- Etliche Geràte sind wohl so codiert, dass sie über einen Chip nur
Originaltinte akzeptieren und Patronen abweisen, die nicht vom Hersteller
stammen. Besonders aktiv scheinen hier Epson, HP und Lexmark zu sein.



AFAIK alle außer Brother. Rockefeller-Prinzip halt.

Ein HP-Modell überwacht wohl sogar die Papiersorte.



Das ist mir neu. Wie funktioniert das denn?


- Manche Geràte, z.B. Brother und Lexmark, stellen wohl den Betrieb ein,
wenn ein Mindestfüllstand unterschritten wird, obwohl durchaus noch Tinte in
der Patrone vorhanden ist.



Das machen alle mit einer Tintenmengenüberwachung und festen
Druckköpfen, um das Austrocknen zu verhindern. Da die Messung ungenau
ist, wird mit einer Reserve gearbeitet.

- Zum Teil, auch beim G 85, gibt es nur eine Farbpatrone, so dasss man alle
Farbkammern austauschen muss, sobald eine Farbe leer ist.



Den Punkt muss man ambivalent betrachten. Nach bald 10 Betriebsjahren
haben wir es bei einem Drucker mit Einzelpatronen geschafft, um eine ca.
eine dreiviertel Farbpatrone außer Sync zu kommen. Kurzum, die
Farbpatronen waren lange zeit immer kurz nacheinander leer. Ob das den
faktischen Mehrpreis bei Einzelfarben aufwiegt, wage ich zu bezweifeln.

Anders sieht die Sache zweifelsohne aus, wenn man einen Hang zu einer
bestimmten Farbe hat. Also z.B. unifarbige Firmenlogos.


- Canon hat sich wohl auch einfallen lassen, bei S/W-Duplexdrucken stets
Farbtinte beizumischen, um die Trocknungszeit zu verkürzen.



Die Begründung kenne ich noch nicht. Aber zumindest Graustufen drucken
die allermeisten Drucker mit Farbe, weil es schöner aussieht.

Gibt es denn vielleicht einen Hersteller oder ein Modell, bei dem man diese
Sorgen nicht hat?



AFAIK nein.


Von Interesse wàre für mich auch, ob es mit Druckern mit
Permanentdruckköpfen (Canon, Epson) gute Erfahrungen gibt oder ob der
Druckkopf verschleißbedingt nach einiger Zeit das ganze Geràt zu blockieren
droht?



Zumindest bei den Epsons ist das Reinigungsprogramm durchaus wirksam.
Selbst in harten Fàllen: Tintenstandzàhler hat sich bei
Alternativpatronen verzàhlt und Druckkopf ist beim dadurch irrtümlich
aktivierten Reinigungsprogramm leer gelaufen. Die Frage ist eher, wie
viel Tinte es einem Wert ist, wenn mal eine Düse nicht geht.

Permanent verstopfte Düsen kenne ich eher von zu oft nachgefüllten
Einwegdruckköpfen (HP).


Für Hinweise sage ich vorab herzlichen Dank, Peter



Viel Glück! Wenn Du etwas findest, was die Bezeichnung Drucker noch
verdient, wàre ich auch interessiert.


Marcel

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