Prognose-Benchmark-Studie zeigt stark zunehmende Komplexität von Netzwerken

29/10/2013 - 12:00 von Business Wire

„Demand Sensing“ liefert dauerhaften Vorteil trotz Volatilität durch Werbung, Innovation und Saisonverkäufe.

Die jüngst veröffentlichte Terra Technology Forecasting Benchmark Study kommt zu dem Ergebnis, dass nordamerikanische Lieferketten im Jahr 2012 im Zuge der fortlaufenden wirtschaftlichen Erholung komplexer wurden. Rapide Innovationstätigkeit, mehr Umsatz durch Saisonverkäufe und zunehmende Abhängigkeit von Verkaufsförderungsaktionen gehören zu den Faktoren, die das Erstellen von Prognosen erschweren. Die zum vierten Mal veröffentlichte jährliche Studie analysiert die Leistungsfähigkeit der Nachfrageplanung für die nordamerikanischen Betriebe von 11 multinationalen Konsumgüterunternehmen. Mit mehr als 130 Milliarden US-Dollar an analysiertem Jahresumsatz, nahezu fünf Millionen konkreten Fällen und fast einer halben Million Artikel-Standort-Kombinationen ist diese Studie die umfangreichste ihrer Art.

„Das konstante Wachstum der Zahl der Artikel verdeutlicht, dass Hersteller Komplexität hinzufügen, anstatt sie zu eliminieren“, so Robert F. Byrne, CEO von Terra Technology. „Während Innovation und Verkaufsförderungsaktivitäten bei der Ankurbelung des Umsatzes eine wichtige Rolle spielen sollen, sehen wir dafür kaum Beweise. Vielmehr erschweren sie die Planung und Umsetzung. Eine laufend durchgeführte Nachfrageüberwachung (englisch: Demand Sensing) reduziert Prognosefehler um durchschnittlich 38 Prozent. Dies unterstreicht den Wert von neuen mathematischen Modellen, die sich automatisch an sich ändernde Marktbedingungen anpassen, egal ob es sich um einen Abschwung oder eine wirtschaftliche Erholung handelt.“

Schlüsselergebnisse umfassen:

  • Die Zunahme an Komplexität wurde durch ein 10-prozentiges Wachstum der Zahl der Artikel seit 2010 angetrieben.
  • Ein Aufschwung bei saisonalen und kurzlebigen Produkten steigerte die Komplexität ebenfalls, wobei Artikelstandorte 2012 um fast 20 Prozent zunahmen, im Vergleich zu nur fünf Prozent bei nicht-saisonalen Produkten.
  • Mehrwert-Prognose zur Messung des Effekts der Nachfrageplanung, um die Qualität einer statistischen Prognose zu verbessern, fiel im Jahr 2012 ab und kehrte damit einen dreijährigen Aufwärtstrend um. Die leistungsstärksten Unternehmen waren dem Durchschnitt in Bezug auf Mehrwert-Prognose um das Doppelte voraus, was auf Gelegenheiten für die Verbesserung der Nachfrageplanung in der gesamten Branche hindeutet.
  • Prognosen für Werbeaktivitäten und Markteinführungen neuer Produkte waren übermäßig optimistisch und wiesen eine vier- bis fünfmal höhere Verzerrung auf als reguläre Verkäufe, was zu einer beträchtlichen Inventarbelastung in der Branche führte. Top-Unternehmen überschätzten den Effekt von Werbemaßnahmen mit nur zwei Prozent systematischer Fehlerquote in weniger starkem Maße als der Durchschnitt mit 16 Prozent.
  • Die Artikel mit der geringsten Umschlaghäufigkeit wiesen eine um zwei Drittel höhere Fehlerquote auf als die verkaufsstärksten. Diese sich langsam umschlagenden Produkte, die 80 Prozent aller Artikel ausmachen, erfordern einen um 60 Prozent höheren Sicherheitsbestand, um konstante Erfüllungsraten sicherzustellen.
  • Demand Sensing liefert weiterhin dauerhaften Wert über sämtliche Umlaufgeschwindigkeiten und Geschäftsaktivitäten hinweg, wie beispielsweise neue Produkte, Verkaufsförderungsaktionen, saisonale und reguläre Verkaufsgeschäfte.

Terra Technology führte im Rahmen der letztjährigen Studie ein neues Konzept namens Extreme Error ein, um die Diskrepanzen bei der Prognosegenauigkeit zu messen, wenn Verkaufszahlen um mehr als das Doppelte höher oder niedriger als prognostiziert ausfallen. Ein Drittel aller prognostizierten Umsatzzahlen war zum vierten Mal in Folge mit extremen Fehlern behaftet, was bestätigt, dass herkömmliche Nachfrageplanungsmethoden nicht die nötige Genauigkeit bieten. Dank Demand Sensing konnte die Quote für extreme Fehler um mehr als die Hälfte reduziert werden. „Extreme Fehler bilden das Problem mit den höchsten Kosten und Zerrüttungen für die Lieferkette. Die hohen Quoten stellen eine echte Gelegenheit für die Verbesserung der Lieferketteneffizienz durch die Nutzung von besseren Prognosealgorithmen dar“, erklärte Byrne.

Die Erkenntnisse der Studie haben zu einer Reihe von konkreten Initiativen bei Mitgliedsunternehmen geführt, wie beispielsweise die Verminderung der Lieferkettenkomplexität, Verbesserung des Service und Verringerung der Kosten. Die Verfügbarkeit der öffentlichen Version der Benchmark-Studie soll zur Förderung der Lieferkettenplanung beitragen sowie Unternehmen in sämtlichen Branchen in ihrem Streben nach Prognosekompetenz ermuntern. Der Bericht untersucht außerdem den Status bei der Nachfrageplanungsleistung, so dass Leser in der Lage sind, ihre eigene Prognoseleistung mit dem Branchendurchschnitt und jener der leistungsstärksten Unternehmen zu vergleichen.

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Über Terra Technology

Terra Technology nutzt fortschrittliche Mathematik zur Vorhersage der Nachfrage, Optimierung des Inventars und Vorausplanung der Transport- und Lagerbedürfnisse für einige der bekanntesten Unternehmen weltweit, darunter Shell, Procter & Gamble, Unilever, Mondelēz International, Kimberly-Clark, AkzoNobel, Kraft Foods, ConAgra Foods, General Mills, Kellogg und Campbell Soup. Terra hat Demand Sensing im Jahr 2002 erfunden und die ersten Lösungen angeboten, um Einzelhandelsdaten systematisch für die Verbesserung von Lieferketteneffizienz und Service sowie für die Reduzierung von Inventar und Müll zu nutzen. Weitere Informationen darüber, wie Terra eine wirklich integrierte Lieferkette ermöglicht, finden Sie unter terratechnology.com.

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Source(s) : Terra Technology

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