Programmieradapter TQFP

02/05/2014 - 09:19 von Stefan | Report spam
Hallo,

bisher habe ich auf meinen Platinen mit AVR-Prozessoren jeweils einen
Programmierstecker vorgesehen. Jetzt möchte ich darauf möglichst
verzichten. Dabei geht es um einen ATmega88PA.

Die Frage ist jetzt, wie bekomme ich ohne Programmierstecker mein
Programm in den Chip?

Eine Idee wàre, die Chips vor dem Bestücken zu programmieren. Das wàre
für die Produktion vermutlich machbar.

Aber gibt es vieleicht einen passenden Stecker, den man von oben auf den
eingelöteten Prozessor setzen kann um diesen darüber zu programmieren?

Gruß

Stefan
 

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#1 Marcel Müller
02/05/2014 - 09:33 | Warnen spam
On 02.05.14 09.19, Stefan wrote:
Eine Idee wàre, die Chips vor dem Bestücken zu programmieren. Das wàre
für die Produktion vermutlich machbar.

Aber gibt es vieleicht einen passenden Stecker, den man von oben auf den
eingelöteten Prozessor setzen kann um diesen darüber zu programmieren?



Für den eingelöteten Zustand kenne ich nichts. Aber ZIF-Sockel für
(T)QFP gibt es durchaus, womit man die rohen Chips programmieren kann.

Alternativ kannst Du natürlich immer etwas basteln, um irgendwelche
Punkte auf einer Platine vorgegebenen Formats zu kontaktieren. Du
brauchst halt irgendwelche Fixierpunkte für das Werkzeug. Die Chips
selber eignen sich nur zum Teil, da je nach Hersteller etc. die exakten
Abmessungen leicht variieren. Bei vielleicht 0,5mm Pinabstand muss dein
Adapter schon sehr genau sitzen. Aber möglicherweise kannst Du ja ein
wenig Platinenflàche opfern und wenigstens ein paar Testpunkte für die
Programmierung vorsehen, ohne gleich einen Stecker einzulöten. So einen
1mm großen Testpunkt trifft man schon mit vertretbarem Aufwand mit einer
geeigneten Schablone.


Marcel

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