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Protonzerfall

18/10/2007 - 19:14 von mario_ruckelshausen | Report spam
Hallo,
mich beschàftigt gerade die Frage, wie man aus dem nicht gemessenen
Protonenzerfall im
Kamiokande Detektor eine obere oder untere Grenze für seine
Lebensdauer erhalten kann. Wie fließt dabei die Messdauer mit
ein? Wie lange hat man eigentlich gemessen?

besten Dank im voraus

Mario
 

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#1 Hans-Bernhard Bröker
18/10/2007 - 20:08 | Warnen spam
wrote:

mich beschàftigt gerade die Frage, wie man aus dem nicht gemessenen
Protonenzerfall im
Kamiokande Detektor eine obere oder untere Grenze für seine
Lebensdauer erhalten kann.



Eine obere Grenze für die Lebensdauer kann man durch die Null-Messung
niemals erhalten die muss man, wenn überhaupt, unabhàngig von der
Messung auf andere Weise bestimmt haben, z.B. als theoretische Grenze.

Die untere Grenze ergibt sich mit gegebener Fehlertoleranz aus der
Messzeit, der Anzahl beobachteter Protonen, und der Wahrscheinlichkeit,
einen evtl. stattgefundenen Zerfall auch zu bemerken.

Wie fließt dabei die Messdauer mit
ein?



Proportional.

Wie lange hat man eigentlich gemessen?



Die genauen Zahlen kannst du im Web in kürzerer Zeit selbst finden als
du hier im Usenet auf Antworten wartest.

Einige Jahre sind bei solchen Versuchen üblich lange genug, dass man
hoffentlich was misst, aber nicht so lange, dass keiner der Initiatoren
mehr verfügbar ist, wenn es für das Resultat ggf. einen Preis
einzuheimsen gibt :-) Weitere obere Schranken für die Versuchsdauer
ergeben sich aus der Beschàftigungsdauer von Doktoranden und den
Legislaturperioden der Geldgeber.

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