PSD Messung mit Spektrumanalysator

23/07/2010 - 20:02 von Thomas Langhammer | Report spam
Hallo,

ich habe eine Schaltung, bei der es für die Betriebsspannung eine
Anforderung an die "Sauberkeit" gibt. Dafür ist eine "PSD mask"
spezifiziert, unterhalb der die Störungen auf der Betriebsspannung liegen
müssen.
Da das Ganze von einem Schaltnetzteil (natürlich incl. Filter etc.)
betrieben wird, ist das Spektrum aber nicht gleichmàßig, sondern weist an
bestimmten Stellen Spektrallinien auf, die aus dem Rauschteppich
herausragen.
Nun habe ich Schwierigkeiten bei der Bewertung: Bei der PSD Maske ist keine
Bandbreite angegeben, sondern nur dBm/Hz bzw. dBµV/sqrt(Hz).
Wenn nun die Linien im Spektrum schmalbandig sind (was sie auch sind), dann
kann man bei beliebig kleiner Bandbreite ja auch eine beliebig hohe PSD
errechnen. Also komme ich z.B. bei einer schmalbandigen Linie bei 500kHz und
einem Pegel von 1dBµV ja jederzeit auf 20dBµV, wenn ich als Meßbandbreite
0,01Hz nehmen würde (auch wenn der Speki das nicht mehr messen kann, aber
rein rechnerisch...).
Ich würde nun daraus schließen, daß eine PSD-Messung ohne Angabe der
Bandbreite nur bei Signalen Sinn macht, die keine diskreten Linien
aufweisen, sondern praktisch aus Rauschen bestehen.
Stelle ich mich bei der Messung einfach nur dumm an oder ist die Spec hier
ungenügend?


Tom
 

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#1 Matthias Weingart
26/07/2010 - 09:06 | Warnen spam
Die Bandbreite der Linien (bzw. des durchstimmbaren Empfàngers) ist ja auch
vorgegeben. Liegt z.B.bei 30kHz im unteren Bereich (wenn ich mich recht
entsinne).

M.

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