PWM-Endstufe

16/11/2008 - 16:19 von Falk Duebbert | Report spam
Hallo!

Ich habe ein wenig herumgemalt und wollte dazu auch ein paar
erfahrene Stimmen hören. Vor allem wàre ich an der Meinung von
Dick-Finger- Elektrotechnikern interessiert.

http://www.blogos.de/gallery/2/PWM_amp.png

Idee:
An JP1 (den zweiten Pin denke man sich an Masse) kommt das
Audio-Signal über einen Tiefpass (R1, C1, 2 kHz) auf die beiden
Komparatoren. Je nachdem, ob Eingang oder geteiltes Ausgangssignal
höher oder tiefer liegen werden jeweils die FETs, die den Ausgang
nach +UB oder -UB ziehen, geschaltet.

Der Ausgang wird über einen weiteren Tiefpass (R4, C2, 30kHz) und
einen Teiler (evtl Poti) zurückgeführt.

Kann das so funktionieren? Oder sollte ich wegen der Gate-Kapazitàten
anstelle der beiden Opamps einen Fensterkomparator mit Hysterese
vorsehen?

Falk D.
 

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#1 Marcel Müller
16/11/2008 - 16:49 | Warnen spam
Hallo!

Falk Duebbert wrote:
Ich habe ein wenig herumgemalt und wollte dazu auch ein paar
erfahrene Stimmen hören. Vor allem wàre ich an der Meinung von
Dick-Finger- Elektrotechnikern interessiert.

http://www.blogos.de/gallery/2/PWM_amp.png



Was soll denn das werden?
Ohne open before close? Das wird nix.
Und die High-Side-FETs bekommt man so auch nicht angesteuert.

Idee:
An JP1 (den zweiten Pin denke man sich an Masse) kommt das
Audio-Signal über einen Tiefpass (R1, C1, 2 kHz) auf die beiden
Komparatoren. Je nachdem, ob Eingang oder geteiltes Ausgangssignal
höher oder tiefer liegen werden jeweils die FETs, die den Ausgang
nach +UB oder -UB ziehen, geschaltet.

Der Ausgang wird über einen weiteren Tiefpass (R4, C2, 30kHz) und
einen Teiler (evtl Poti) zurückgeführt.

Kann das so funktionieren?



Nö.

Q1-Q3 werden niemals leitend, es sein denn der OP hat 10V mehr als +UB.
Die FETs müssen den kompletten Spannungsbereich am Gate abkönnen, das
limitiert UB auf vielleicht 8 Volt.

Im Grundsatz làuft das schon so àhnlich. Aber neben der Korrekten
Schaltung wartet auch noch die eine oder andere Stolperfalle. Ich würde
mich mal in den Application Notes der Hersteller von Class-D
Endstufen-Chips umsehen. Ich glaube die dse-FAQ hat auch noch ein paar
Sachen dazu zu bieten.

Oder sollte ich wegen der Gate-Kapazitàten
anstelle der beiden Opamps einen Fensterkomparator mit Hysterese
vorsehen?



Eher einen gescheiten FET-Treiber. Wenn die Kiste wirklich Bumms haben
soll (anderfalls schaltet man keine 3 FETs zusammen) dann sind das schon
mal ein, zwei Ampere Peak als Treiberstrom fàllig.


Marcel

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