Q: Zwei Fragen, "im AD veröffnetlichen" und Druckerstrategie

28/10/2007 - 10:43 von Ralf Pichocki | Report spam
Hi!

Ich will Threads sparen, frage deshalb hier zwei Dinge:

1. Was bedeutet "im AD veröffentlichen"? Ich habe meine DFS-Bàume und kann
die auch sehen. Was gewinne ich, wenn die zusàtzlich "veröffentliche"?

2. Meine Drucker sind netzwerkfàhige HP-Kisten. Sollte jeder Client sich
selbst zu denen verbinden? Odr ist es "schlauer", diese nur über den Server
freizugeben?

Gruß, Pi (Ralf Pichocki).
 

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#1 Frank Röder [MVP]
28/10/2007 - 11:32 | Warnen spam
Hallo Ralf,

1. Was bedeutet "im AD veröffentlichen"? Ich habe meine DFS-Bàume und
kann die auch sehen. Was gewinne ich, wenn die zusàtzlich
"veröffentliche"?



was meinst Du mit veröffentlichen? Etwa das Veröffentlichen der
Freigabe? Wenn es um das Veröffentlichen der Freigabe geht, dann ist
das eine relativ sinnfreie Funktion des AD. Du kannst Freigaben im AD
veröffentlichen. Es gibt also ein Objekt im AD was auf den UNC Pfad der
Freigabe zeigt. Die Idee dahinter ist die, dass die User nach dieser
Freigabe im AD suchen können. Kennst Du einen User der die Fàhigkeit
besitzt, nach Objekten im AD zu suchen. Ich kenne es aus der Praxis,
dass z.B. nach internen Telefonnummern lieber in einer alten Excelliste
gesucht wird, als die GAL von Exchange zu quàlen:-(. Bei den Freigaben
wird es nicht anders sein. Der zweite Nachteil ist, das die
Berechtigungen auf das Objekt sich nicht auf die NTFS oder
Freigabeberechtigungen der Freigabe auswirken. Das heisst im Klartext,
dass Du dann drei Berechtigungen verwalten musst.

2. Meine Drucker sind netzwerkfàhige HP-Kisten. Sollte jeder Client
sich selbst zu denen verbinden? Odr ist es "schlauer", diese nur über
den Server freizugeben?



Es ist schlauer diese Drucker über den Server freizugeben. Dadurch
werden beispielsweise Aktualisierungen der Druckertreiber direkt von
den Clients übernommen. Wenn die Drucker lokal an den Clients
installiert sind, dann musst Du das manuell machen. Manche Unternehmen
installieren auch einen Druckermonitor auf den Printservern. Dadurch
haben sie die Möglichkeit, die von den Printservern durchgeführten
Druckauftràge nach User auszuwerten. Der nàchste Vorteil ist, dass Du
den Benutzern die Drucker per Anmeldeskript zuweisen kannst. Dadurch
bist Du recht flexibel.

Ein Nachteil ist, dass die Hardware des Printservers relativ stark sein
sollte. Beispielsweise ist das Ansteuern eines Plotters für den
Printserver viel Arbeit. Ich habe bei mir das schon Druckauftràge
gesehen, die jenseits der 1GB Grenze lagen. Das muss so ein Server
erstmal verdauen können.
Übrigens sollte Dir auch bewusst sein, dass wenn der Printserver
ausfàllt, keiner mehr drucken kann. Du solltest also Maßnahmen
ergreifen, um den Printserver ausfallsicher zu gestalten.

Viele Grüße
Frank Röder
MVP Windows Server System - Directory Services
"Ex oriente lux"

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