QM: Interpretation des totalen Wirkungsquerschnittes

30/06/2008 - 23:48 von Tobias Baumann | Report spam
Guten Abend

Wir haben heute in der Quantenmechanik I Übungsgruppe ein Übungsblatt
durchgesprochen. Es war ein Zentralpotential gegeben mit V(r) = -V_0 für
r < R und sonst V(r) = 0.

Nach ordentlichen Rechnereien kam dann die letzte Aufgabe, ich zitiere:

"Bestimmen sie mit Gleichung (6) den totalen Wirkungsquerschnitt sigma_T
für kleine Energien und kleine ka und interpretieren Sie ihr Ergebnis".

Gleichung (6) war: delta_0(k) = n pi - ka + O(k^3) (Streuphase)

a ist die Streulànge und k der Betrag des Wellenvektores.

Ich denke es ist vielleicht sinnvoll das Aufgabenblatt mitzuschicken:

http://idefix.physik.uni-freiburg.de/~aufgabe/QMI2008/QMI9.pdf

Als Ergebnis für den Wirkungsquerschnitt erhielte man sigma_T = 4 pi a^2.

Und jetzt kommt die Interpretation laut Musterlösung: Der
Wirkungsquerschnitt entspricht der Oberflàche einer Kugel mit Radius a.

Ok, aber wo bleibt da die physikalische Interpretation? Das die Formel
die Oberflàche einer Kugel beschreibt wusste ich schon in der Realschule
und da hatte ich noch keine Quantenmechanik.

Gibt es da nicht eine bessere Interpretation? Unser Tutor hat dies
gerechtfertigt mit der Aussage, das sich die Ergebnisse der
Quantenmechanik nicht immer wirklich gut interpretieren lassen. Ich
hoffe dies trifft für die Streuung an diesem Potential nicht zu ;)

Ich hoffe das reicht aus um eine Interpretation zu ermöglichen. Falls
nicht kann ich natürlich noch weitere Zwischenergebnisse hier posten.

Vielen Dank (ich denke mal auch von meinen Kommilitonen, die
interessiert das nàmlich auch).

Gruß Tobias
 

Lesen sie die antworten

#1 Conny Heller
30/06/2008 - 23:52 | Warnen spam
Tobias Baumann schrieb:

Es war ein Zentralpotential gegeben



Das ist der Odem Gottess, Inder Ewigkeitsffissik.

Ähnliche fragen