Quantenweltverständnis

06/03/2015 - 17:49 von J J Panury | Report spam
Nein, jetzt mal nicht Doppelspalt! :)) (Da gab's früher mal (oder
immer noch?) Schmerztabletten, "Spalt", und ich glaube mich zu
erinnern, dass dann irgendwann das verbesserte, natürlich noch viel
wirksamere Nachfolgemodell, "Doppel Spalt", auf den Markt kam.)

Ich wollte die versammelten Koryphàen mal bitten, meine
laienverstàndige Version der Quantenwelt zu beurteilen.

Es ist mir ganz plausibel, ja zwingend, dass irgendwo im aller
Kleinsten Schluss sein muss mit Kontinuitàt wessen auch immer
(Bewegung, Ladung, Energie ...), zumindest was unsere menschlichen
Beobachtungs-, Mess- und Mathematikmethoden betrifft. Für den Bereich
der Physik muss die mathematische Beschreibung und Theorie
Unendlichkeiten und Divisionen durch Null (und noch ein paar andere
Dinge) unbedingt vermeiden.
Schon allein deshalb muss es zuunterst und im Allerkleinsten
schließlich diskontinuierlich, diskret zugehen.
Und die Beobachtungen und Messungen bestàtigen es eindrücklich.

Darf ich also - ganz feuilletonistisch und einigermaßen metaphermutig
- sagen, das Weltgeschehen sei zuunterst, im Letzten,
aller-Allerkleinsten *digital*, ohne damit die Dinge völlig zu
verkehren? "Digital" hier als Synekdoche, das Ent oder Weder, die
Nichtexistenz eines Dazwischen, meinend.

Eine weitere Frage wàre, ob denn dort, in der Quantendimension, ein
immerwàhrendes Zittern um einen "Wahrscheinlichkeits-Schwerpunkt"
herrsche, oder ob jede (restlos *jede*!) Quanten-Zustandsànderung eine
physiknotorische *Ursache* habe. Und wenn - was ich eher annehme -
ersteres, ob dies nicht als Indiz für eine exotische Physik
interpretierbar wàre, quasi als Adapter, der "unser" Universum ans
"Netzwerk" anstöpselt.
 

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#1 Koryphäe.1
06/03/2015 - 18:24 | Warnen spam
J J Panury wrote:


Ich wollte die versammelten Koryphàen mal bitten, meine
laienverstàndige Version der Quantenwelt zu beurteilen.


Darf ich also - ganz feuilletonistisch und einigermaßen metaphermutig
- sagen, das Weltgeschehen sei zuunterst, im Letzten,
aller-Allerkleinsten *digital*, ohne damit die Dinge völlig zu
verkehren? "Digital" hier als Synekdoche, das Ent oder Weder, die
Nichtexistenz eines Dazwischen, meinend.



Nein!

In der Quantenwelt kann sich nie sicher sein, eine 0 oder eine 1
vor sich zu haben. Man könnte es gemàß Nietzsche auch so ausdrücken:
"Die Logik ist dem Quantenverhalten nur hinzugedichtet"

Also

nicht 01 AND 01 ==> 10

sondern

(da 01) (hier 10) ==> AND



Gruß Koryphàe

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