Quermagnetisierung eines Spin-Ensembles : Larmorfrequenz hängt von der magnetischen Flussdichte ab ...

09/04/2015 - 11:06 von The Cylon | Report spam
Ich verstehe die Magnetresonanztomographie einfach nicht - wer kann mir helfen ?

Wiki:

Um die Signale den einzelnen Volumenelementen (Voxeln) zuordnen zu können, wird mit linear ortsabhàngigen Magnetfeldern (Gradientenfeldern) eine Ortskodierung erzeugt. Dabei wird ausgenutzt, dass für ein bestimmtes Teilchen die Larmorfrequenz von der magnetischen Flussdichte abhàngt (je stàrker der Feldanteil senkrecht zur Richtung des Teilchendrehimpulses, desto höher die Larmorfrequenz):

Ein Gradient liegt bei der Anregung an und stellt sicher, dass nur eine einzelne Schicht des Körpers die passende Larmorfrequenz besitzt, also nur die Spins dieser Schicht ausgelenkt werden (Schichtselektionsgradient).

Ein zweiter Gradient quer zum ersten wird nach der Anregung kurz eingeschaltet und bewirkt eine kontrollierte Dephasierung der Spins dergestalt, dass in jeder Bildzeile die Pràzession der Spins eine andere Phasenlage hat (Phasenkodiergradient).

Der dritte Gradient wird wàhrend der Messung rechtwinklig zu den beiden anderen geschaltet; er sorgt dafür, dass die Spins jeder Bildspalte eine andere Pràzessionsgeschwindigkeit haben, also eine andere Larmorfrequenz senden (Auslesegradient, Frequenzkodiergradient).
Alle drei Gradienten zusammen bewirken also eine Kodierung des Signals in drei Raumebenen. Das empfangene Signal gehört zu einer bestimmten Schicht des Körpers und enthàlt eine Kombination aus Frequenz- und Phasenkodierung, die der Computer mit einer Fourier-Transformation in ein zweidimensionales Bild umrechnen kann.
 

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#1 The Cylon
09/04/2015 - 18:41 | Warnen spam
Jetzt noch mal ganz in Ruhe :


Magnetfeld M1 spannt das ganze Gewebe an.

Magnetfeld M2 bringt dann die Atome zum Schaukeln.

Magnetfeld M3 mißt dann die Photonen der resultierenden Spin-Flips.

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