RAID1 mit SSH und schlafender HDD

07/10/2014 - 19:49 von marc.gerges | Report spam
Hallo --

Hier làuft ein Rechner 24/7 durch, der momentan 3 Platten in einem RAID5
hat. Unter'm Strich werden die 6TB Platz zwar benötigt, sind aber eher
selten im Zugriff. Richtig regelmàssig im Zugriff sind halt immer nur
ein paar MB (der Rechner loggt einiges aus dem Hausnetz/der
Bus-Installation, sammelt RSS, làdt Podcasts herunter und noch so
einiges).

Die dauernd laufenden Platten nerven mich etwas, sie machen laut, warm
und verbrauchen Strom. Nun habe ich mir folgendes überlegt:

Der Rechner kriegt eine SSD, die in ein RAID1 mit einer entsprechend
dimensionierten Partition einer der HDD's eingebunden wird. Die SDD
kriegt ein write-intent bitmap
(https://raid.wiki.kernel.org/index....ent_bitmap) und die
HDD, die im RAID1 ist, wird als faulty markiert.

Das RAID1 làuft im Normalfall degraded auf der SSD und die Festplatten
schlafen. Wenn die Platten jetzt aus anderen Gründen sowieso aufwachen,
wird die HDD wieder ins RAID1 gehàngt, und dank der write-intent bitmap
innerhalb kurzer Zeit resynchronisiert. Dann kann sie wieder ausgehàngt
werden und die Platten können wieder schlafen.

Was erwarte ich mir davon?

Die Platten könnten geschàtzt 16-20 Stunden am Tag schlafen - das wàre
in Sachen Làrm und Energieverbrauch angenehm.

Durch das RAID1 hàtte ich eine gewisse Ausfallsicherheit. Der schlimmste
anzunehmende Fall wàre der, dass die SSD lange nach der letzten
Synchronisation stirbt. Eine Synchronisation könnte ich regelmàssig
erzwingen, so dass mir maximal ein paar Stunden Daten verloren gingen.
Damit könnte ich leben.

Hat so ein Ansatz Sinn? Macht man sowas in der Art, oder wird das
üblicherweise anders gemacht? Übersehe ich hier etwas?

cu
.\\arc
 

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#1 Tim Ritberg
07/10/2014 - 20:14 | Warnen spam
Am 07.10.2014 um 19:49 schrieb Marc Gerges.:
Hallo --

Hier làuft ein Rechner 24/7 durch, der momentan 3 Platten in einem RAID5
hat. Unter'm Strich werden die 6TB Platz zwar benötigt, sind aber eher
selten im Zugriff. Richtig regelmàssig im Zugriff sind halt immer nur
ein paar MB (der Rechner loggt einiges aus dem Hausnetz/der
Bus-Installation, sammelt RSS, làdt Podcasts herunter und noch so
einiges).

Die dauernd laufenden Platten nerven mich etwas, sie machen laut, warm
und verbrauchen Strom. Nun habe ich mir folgendes überlegt:

Der Rechner kriegt eine SSD, die in ein RAID1 mit einer entsprechend
dimensionierten Partition einer der HDD's eingebunden wird. Die SDD
kriegt ein write-intent bitmap
(https://raid.wiki.kernel.org/index....ent_bitmap) und die
HDD, die im RAID1 ist, wird als faulty markiert.

Das RAID1 làuft im Normalfall degraded auf der SSD und die Festplatten
schlafen. Wenn die Platten jetzt aus anderen Gründen sowieso aufwachen,
wird die HDD wieder ins RAID1 gehàngt, und dank der write-intent bitmap
innerhalb kurzer Zeit resynchronisiert. Dann kann sie wieder ausgehàngt
werden und die Platten können wieder schlafen.

Was erwarte ich mir davon?

Die Platten könnten geschàtzt 16-20 Stunden am Tag schlafen - das wàre
in Sachen Làrm und Energieverbrauch angenehm.

Durch das RAID1 hàtte ich eine gewisse Ausfallsicherheit. Der schlimmste
anzunehmende Fall wàre der, dass die SSD lange nach der letzten
Synchronisation stirbt. Eine Synchronisation könnte ich regelmàssig
erzwingen, so dass mir maximal ein paar Stunden Daten verloren gingen.
Damit könnte ich leben.

Hat so ein Ansatz Sinn? Macht man sowas in der Art, oder wird das
üblicherweise anders gemacht? Übersehe ich hier etwas?




http://www.heise.de/newsticker/meld...94881.html

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