Raspbian, Partition wird voller?

25/01/2014 - 18:30 von Başar Alabay | Report spam
Hallo,

mir fàllt auf, daß ein per dd gezogenes Abbild einer SD Karte von einem
Raspberry immer größere Endergebnisse liefert. Und das, owbohl da
eigentlich nicht viel passiert. Eine Owncloud Instanz làuft da – der
Umfang dessen ist aber unter 300 MB. Einige Sachen werden via unison hin
und hergeschoben und synchronisiert. Schön und gut, aber wo kommen 1 bis
2 GB Zusatz her? Müllt das System nur durch die eigenen (sporadischen)
Updates à la Windows zu? Rein anwachsende Logs sind das jedenfalls
nicht.

B. Alabay

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#1 Peter J. Holzer
25/01/2014 - 18:44 | Warnen spam
On 2014-01-25 17:30, Başar Alabay wrote:
mir fàllt auf, daß ein per dd gezogenes Abbild einer SD Karte von einem
Raspberry immer größere Endergebnisse liefert.



Was meinst Du damit? Ein mit dd gezogenes Abbild eines Devices hat immer
genau die Größe des Devices, völlig unabhàngig vom Inhalt.

Meinst Du vielleicht ein *komprimiertes* Image? Ja, das wird im Lauf der
Zeit größer werden. Ein fabriksneues Device ist mit einem konstanten
Bitmuster (meist lauter 0-Bits) gefüllt, das làsst sich sehr gut
komprimieren. Files haben meistens einen nicht-trivialen
Informationsgehalt, die lassen sich schlechter komprimieren. Wenn ein
File gelöscht wird, werden die Blöcke nur als frei markiert, nicht mit
Nullen überschrieben, lassen sich also nach wie vor schlecht
komprimieren. Wenn ein neues File angelegt wird, wird es irgendwo
angelegt, wo freier Platz ist, nicht unbedingt dort, wo vorher ein
inzwischen gelöschtes File war. Damit wird die Zahl der gut
komprimierbaren Sektoren immer kleiner und der Komprimierungsfaktor
damit immer schlechter.

Ausnahme: Bei Devices, die das können (hauptsàchlich SSDs) kann der
Kernel dem Device mittels TRIM mitteilen, dass ein Block inzwischen
nicht mehr in Gebrauch ist - der könnte dann beim Lesen wieder als mit
0-Bits gefüllt erscheinen und gut komprimierbar sein. Hàngt aber vom
Device ab, und ob die im einem Raspi verbauten SD-Karten das können ...

Und das, owbohl da eigentlich nicht viel passiert. Eine Owncloud
Instanz làuft da – der Umfang dessen ist aber unter 300 MB. Einige
Sachen werden via unison hin und hergeschoben und synchronisiert.
Schön und gut, aber wo kommen 1 bis 2 GB Zusatz her? Müllt das System
nur durch die eigenen (sporadischen) Updates à la Windows zu? Rein
anwachsende Logs sind das jedenfalls nicht.



Wie voll ein Filesystem ist, siehst Du mit df.

hp


_ | Peter J. Holzer | Fluch der elektronischen Textverarbeitung:
|_|_) | | Man feilt solange an seinen Text um, bis
| | | | die Satzbestandteile des Satzes nicht mehr
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