Raspi 1 mit ohne Shutdown abschalten

22/09/2016 - 08:41 von Marcel Mueller | Report spam
Hallo,

mir sind hier noch ein paar alte Pi 1 zugelaufen. Die Idee ist, aus
einem einen Audio-Player zu machen. (Wolfson Pi Soundkarte habe ich noch
eine.) Software wàre standard Raspian ohne X und mutmaßlich MPD.

Nun hàngt der Bursche aber dann natürlich zusammen mit der Stereo an der
Schaltsteckdosenleiste. Realistisch betrachtet wird kein
Familienmitglied den jemals sauber herunter fahren. Wenn ich das einfach
so mache, ist nach der 20. Runde die SD-Karte hin.

Der Plan ist, dass auf die SD-Karte normalerweise gar nicht geschrieben
wird. Nun kann der Pi 1 nicht über's Netz booten. Aber vielleicht gibt
es ja Alternativen. Kann man evtl. nur /boot auf die SSD legen und das
normalerweise ro mounten und den ganzen anderen Kram über's Netz
betreiben? Also z.B. auf dem vorhandenen Debian-Server über nfs. Geht
das mit der Root-Partition? Und wenn ja, würde das mein Problem mit dem
Ausschalten hinreichend beheben? Ich meine, das Filesystem bleibt ja
dann durch den Server konsistent. Aber es bleibt natürlich ein harter
Verbindungsabbruch.

Ansonsten, was gibt es noch für Alternativen? Ein unionfs (oder wie das
heißt) und Schreibzugriffe wo anders hin umleiten? Aber RAM-Disk dürfte
eng werden. Das sind noch die 256MB Pi der ersten Generation. Geht das
per nfs? Und wie geht man bei nfs mit dem Remote-Root Zugriff um ohne
den ganzen Server zu exponieren?


Marcel
 

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#1 Nomen Nescio
22/09/2016 - 09:48 | Warnen spam
Marcel Mueller wrote:

es ja Alternativen. Kann man evtl. nur /boot auf die SSD legen und das
normalerweise ro mounten und den ganzen anderen Kram über's Netz
betreiben? Also z.B. auf dem vorhandenen Debian-Server über nfs. Geht
das mit der Root-Partition?



Ja, das geht. Du ànderst dafür /boot/cmdline.txt zum Beispiel so:

root=/dev/nfs rootfstype=nfs nfsroot=nfsserver:/path,wsize2768,rsize2768 ip=dhcp

https://www.kernel.org/doc/Document...fsroot.txt

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