Rationale Quadratwurzeln in Mückenhausen

28/08/2010 - 17:09 von Jürgen R. | Report spam
Aus einer langen Diskussion zwischen Mückenheim
und Toeroe, der aktual-unendliche Geduld hat,
ergab sich folgendes:

Es sei
T*:={f:IN->{0,1}, es gibt ein n aus IN, so dass f(i)=0 für alle
i>n}
T:={f:IN->{0,1}}

Also: T die irrationalen Zahlen, T* die rationalen Zahlen
mit endlicher Dezimaldarstellung.

Toeroe fragt Mückenheim:
"Nimmt man erst einmal an, dass die Definition die ich für T* und T
geliefert habe NICHT Binàrbàume darstellen sondern irgendwelche zwei
Mengen, würden Sie dann zu stimmen, dass T Elemente enthàlt, die nicht
in T* sind?"

Mückenheim antwortet:
"Nein.
Falls Sie anderer Meinung sind, so bitte ich um die Angabe einer
Knotenfolge aus T, die nicht in T* enthalten ist - und zwar konkret!
(Also nicht in der Form 1/3 oder 1/pi, sondern um die Angabe *ab
welchem Knoten genau* einer dieser Pfade nicht in T* enthalten ist.)"

Konsequenz: In Mückenhausen ist sqrt(2) rational und Euklid
gilt als böswilliger Betrüger.
 

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#1 Franz Fritsche
28/08/2010 - 17:38 | Warnen spam
Am Sat, 28 Aug 2010 17:09:41 +0200 schrieb Jürgen R.:

WM bittet um

"die Angabe *ab welchem Knoten genau* einer dieser Pfade nicht in T* ent-
halten ist."



Was für eine hirnrissige "Bedingung" wieder mal. Ja, ab welchem Index ist
eine unendliche Dezimaldarstellung nicht mehr endlich? Eine faszinierende
Frage - so was kann auch nur Herrn Prof. Dr. Mückenheim einfallen...

MfG,
FF

A proof only becomes a proof after the social act of "accepting it as a
proof". (Yuri Manin)

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