Re: HCF4049UBE durch 74HC4049 ersetzen

23/08/2012 - 17:15 von Stefan Heimers | Report spam
Joerg wrote:


Man muss nur fein aufpassen auf den Ruhestrom. Entweder ueber die
Versorgung regeln oder (am besten ebenfalls aktiv) die Ausgaenge etwas
DC-maessig "zur Seite ziehen" anstatt genau in der Mitte laufen zu
lassen.




Dabei (beim "zur Seite ziehen") kann man sich aber gewisse Unlinearitàten
einfangen.

Das muss nicht negativ sein, manchmal braucht man die, wie z.B. in meinem
kleinen Experiment, das ich die letzten Abende aufgebaut habe, einem kleinen
Konverter von Kurzwelle nach Mittelwelle:

http://www.heimers.ch/de/sw_to_mw.html


Die Schaltung funktioniert aber nur mit den "Unbuffered" Invertern, z.B.
HCF4069UBE. Mit einem 74HC04 kommt es zu instabilitàten / unerwünschten
Schwingungen wegen zu viel Verstàrkung.
 

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#1 Joerg
24/08/2012 - 19:44 | Warnen spam
Stefan Heimers wrote:
Joerg wrote:

Man muss nur fein aufpassen auf den Ruhestrom. Entweder ueber die
Versorgung regeln oder (am besten ebenfalls aktiv) die Ausgaenge etwas
DC-maessig "zur Seite ziehen" anstatt genau in der Mitte laufen zu
lassen.




Dabei (beim "zur Seite ziehen") kann man sich aber gewisse Unlinearitàten
einfangen.




Dafuer gibt es eine ganz wonderbare Abhuelfe: Die Gegenkopplung :-)

Das funktioniert natuerlich nur in einem Frequenzbereich wo die
Bandbreite des Logic Buffers wesentlich hoeher als das Nutzsignal ist.


Das muss nicht negativ sein, manchmal braucht man die, wie z.B. in meinem
kleinen Experiment, das ich die letzten Abende aufgebaut habe, einem kleinen
Konverter von Kurzwelle nach Mittelwelle:

http://www.heimers.ch/de/sw_to_mw.html




Schoen! Ich wuenschte dass es mehr Leute gaebe die sowas aufbauen.


Die Schaltung funktioniert aber nur mit den "Unbuffered" Invertern, z.B.
HCF4069UBE. Mit einem 74HC04 kommt es zu instabilitàten / unerwünschten
Schwingungen wegen zu viel Verstàrkung.




Mit 1M Widerstaenden ist das nicht ueberraschend, mit kleineren geht es
normalerweise schon. Man sollte auch den Widerstand der Quelle definiert
halten da der in die Verstaerkung eingeht. Bei Deiner Schaltung ergibt
sich der einmal aus der (vermutlich nicht gut definierten)
Antennenimpedanz, bei den folgenden Stufen aus dem Ausgangswiderstand
der vorgehenden Inverter. Dieser haengt von der Versorgungsspannung und
Logikfamilie ab, kann zwischen wenigen zig Ohm und mehreren hundert Ohm
liegen.

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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