Re: Poster-Vortrag auf der DPG – Tagung 2013 in Jena, Gr 23.10

08/01/2014 - 16:34 von Dieter Grosch | Report spam
"Dieter Grosch" schrieb im Newsbeitrag news:...

Beweis: elektrische Ladung ist Antigravitation “
Die Große Vereinigung der Kràfte“ ist geschafft

Dieter Grosch Naumburg

Kurzreferat:

In Newtons Gravitationstheorie findet man vergeblich die nach seinem 3.
Axiom notwendige Antigravitation
Meine „Dynamischen Gravitationstheorie“, vorgetragen auf der DPG- Tagung
2007 (4), schließt diese Lücke, indem sie die Fliehkraft, die man heute als
Scheinkraft bezeichnet, zur realen abstoßenden elektrischen Ladung als
Antigravitation macht.
Leider hat Coulomb diesen Schluss noch nicht gezogen, weshalb man nach 250
Jahren diese Lücke immer noch nicht schließen konnte
In meinem Poster ist nun beschrieben, dass Bewegung einer Masse zur
Erzeugung einer elektrischen Ladung führt, so wie es meine Theorie
vorhersagt
Daraus ergibt sich, das die gesamte Physik dann nur noch eine einzige
Konstante, die der Masse eines „Elementaren Teilchens“ mit 2,78E-28kg,
benötigt
Das beschriebene, und beim Besuch selbst durchführbare, Experiment beweist
die in der Theorie gemachte Behauptung und bestàtigt damit, das elektrische
Ladung Antigravitation ist, und alle Erscheinungsformen der Natur nur
unterschiedliche Verhàltnisse zwischen Gravitation und Antigravitation, also
unterschiedliche Bewegungszustànde, darstellen

Einführung:

Tolman und Mitarbeiter (1),(2) und (3) haben Experimente mit einer
Zentrifuge
vorgestellt, bei denen beim Abbremsen ein elektrischer Impuls festgestellt
wurde. Sie lieferten dafür eine Erklàrungen, in dem sie diesen der Tràgheit
der beweglichen Elektronen im Metall zugeschrieben haben. Diese Erklàrung
ist noch heute gültig.
Von mir wurde dieses Experiment in einer anderen Form wiederholt, bei dem
nachgewiesen werden konnte, dass diese Erklàrung nicht zutrifft. Es konnte
gezeigt werden, dass der elektrische Impuls nicht an Metalle gebunden ist
und auch in einer fest stehenden Spule auftritt.

Aufbau des neuen Experimentes:

Als Messgeràt wurde eine Spule auf einem Kern mit 12 mm Innendurchmesser und
einer Höhe von 20 mm benutzt, auf der 50 m Cu-Lackdraht von 0,1 mm
Durchmesser gewickelt waren, was etwa 850 Windungen entsprach. Die in diese
Spule induzierte Spannung wurde über einen Vorverstàrken (Bild), mit einer
Verstàrkung von 1000 fach, an einem Digital-Multimeter „AGILENT U1252B DMM
50.000 COUNTS“ mit einer Empfindlichkeit von 0,001 mV/ Digit, das über das
Anzeigegeràt der Schaltung (ein Drehspulinstrument mit einem Innenwiderstand
von 155 Ohm) geschaltet war, bestimmt.
Daraus ergibt sich eine Messempfindlichkeit von 1 nV/Digit, an der Spule.
In der Bohrung der Spule befindet sich ein Stab aus verschiedenen
Materialien, deren Eigenschaften untersucht werden sollen, der zur Messung
entweder auf und ab bewegt, oder herausgezogen wird.



Bild 1 Messanordnung (siehe Homepage, (4))
Bild 2: Vorverstàrker (siehe Homepage, (4))


Durchführung der Messungen:

Das Problem bei diesem Experiment ist die Störung der Messergebnisse durch
das Erdmagnetfeld, denn eine Bewegung der Spule kann bereits ein
betràchtliches Messsignal erzeugen, deshalb ist es notwendig, zum einen die
Spule nicht zu bewegen (ruhende Spule), sowie durch statistische Auswertung
von Messreihen diese von den zu messenden Signalen zu trennen. Für diesen
Zweck ist das verwendete Messgeràt hervorragend ausgestattet. Es verfügt
über eine Maxima - Minima Speicherung

Zunàchst wird untersucht ob ein Messsignal vom Untergrund des
Erdmagnetfeldes getrennt werden kann. Dazu wurde die entsprechende Funktion
am Messgeràt aktiviert, wobei in der Spule ein Holzstab von 10 mm
Durchmesser gesteckt war. Die Messung wurde in zwei Schritten ausgeführt, im
ersten Schritt wurde nach dem Einschalten der Funktion der maximal und der
minimal Wert der ruhenden Spule bestimmt, danach wurde der Stab auf und
nieder bewegt und danach das Maximum und Minimum erneut abgelesen
Durch die statistische Auswertung mehrerer solcher Messreihen kann das
Messergebnis separiert werden. Es wurden jeweils 10 Messungen statistisch
ausgewertet
Zur Bestimmung, ob die Polaritàt der Anzeige von der Richtung, der Bewegung
abhàngig ist, wurde in einem separaten Experiment der Stab nur herausgezogen
und Maxima und Minima bestimmt-
Um die Abhàngigkeit von der Masse zu untersuchen wurde der Holzstab durch
einen Aluminiumstab ersetzt, aber auch ein Durchmesser von 8 mm verwendet.

Tabelle 1. Erhaltene Messergebnisse: Tabelle (Siehe Homepage, (4))


Diskussion der Messergebnisse:

Das Messergebnis soll dadurch entsteht, dass bei Bewegungsànderung des
Stabes ein Ladungsànderung erzeugt wird, die dann ein Magnetfeld erzeugt,
das in der Spule eine Spannung induziert, so die gemachte Annahme

Aus den Messergebnissen kann abgeleitet werden, dass sowohl bei 10 mm
starken Stàben wie auch bei denen von 8 mm eine Separierung von Messsignal
und Störungsuntergrund ausreichend möglich ist.
Die bei den Messungen auftretenden Streuungen der Messwerte waren alle bei
jedem Messwert in der erwarteten Größenordnung, denn sie sind nur abhàngig
von einer Grunderschütterung der Spule und vom Magnetfeld der Erde
verursacht und damit unabhàngig vom Signalpegel.

Die Messergebnisse zeigen, dass zum Ersten der nach Tolman erwartete
Effekt, dass bei Holz, als Nichtleiter, kein Impuls auftritt, nicht
gefunden wurde. Das bedeutet, dass es eine Verschiebung von Elektronen
durch ihre Tràgheit nicht geben kann, so dass die in der Wissenschaft
anerkannte Theorie falsch sein muss. Folglich muss eine neue Erklàrung
vorgelegt werden.

Die Messung von Holz und Aluminium zeigt, dass bei Aluminium [Al] ein
größerer Wert erhalten werden sollt, als bei Holz deshalb ist ein
Abhàngigkeit vom Zuwachs der Masse durch der Dichte rho des Stoffes. zu
erwarten.
Nach der vom Autor beschrieben „Dynamischen Gravitationstheorie“ (4) ist die
Ladung

Q = sqrt( m*v^2*r)

was bedeutet, dass sich die Ladung mit sqrt(rho) àndert, darin ist r der
Erdradius und v ist für das Experiment etwa gleich anzunehmen, da man die
Handbewegung mit etwa 1 m/s als
konstant ansehen kann.
Auch die Messergebnisse bei Holz und Al bei 10 und 8 mm Durchmesser zeigen
dies, denn hier sollte sich nach dieser Theorie das Verhàltnis der Messwerte
wie

sqrt(10^2/8^2) = 1,25

verhalten-
Wird aber berücksichtigt, dass zwar die Ladungserzeugung proportional der
Wurzel aus der Masse also sqrt(r^2) ist, dann àndert sich aber gleichzeitig
auch
der Abstand zur Wicklung der Spule, der sich verringert, und so mit dem
Quadrat des Abstandes die Wirkung wieder aufgehoben wird, also 1,25^2 =
1,56,
was die Messwerte beweisen, denn es wird bei:

Holz mit 185/121 = 1,52 und Aluminium mit 216/144 = 1,50

innerhalb des Fehlers gemessen.

Betrachtet man eine Masse des Stabes von 10-3 kg, also 1 cm-3, was dem
Volumen eines Stabes von 8 mm innerhalb der Spule entspricht, und v von 1
m/s dann ergibt sich eine induzierte Spannung zu

Uind = sqrt(V*rho*v^2*r_E*4*Pi*eps_0eps)*my_0*my* l ~ 52 nV

für die verwendete Anordnung.
Darin ist V das Volumen des Stabes innerhalb der Spule, rhodie Dichte des
Stoffes, rE der Radius der Erde, eps0 die Dielektrizitàtskonstante im
Vakuum, epsdie des Materials , wenn es sich um einen Nichtleiter handelt;
und my0 die magnetische Induktionskonstante, wàhrend my die
Induktionskonstante des Materials ist, die bei diamagnetischen Stoffen, wie
Holz und Kupfer, geringfügig < 1 und bei paramagnetischen Stoffen, wie
Aluminium und Edelstahl > 1 ist und bei ferromagnetischen Stoffen die sogar
bis 1000 erreichen können und l die Lànge des Drahtes.

Erweitert man nun diesen Wert auf die Werte des Experimentes also mit
sqrt(des Materials und einem möglichen v von 1,2 m/s, und vergleichen die
Werte mit den Messwerten dann ergibt sich: Für

Kupfer theoretisch 52*1,2*sqrt(8,9) = 186 nV praktisch 166
nV
Edelstahl theoretisch 52*1,2*sqrt(8,0) = 176 nV praktisch 182
nV
Aluminium theoretisch 52*1,2*sqrt(2,7) = 102 nV praktisch 144 nV
Holz theoretisch 52*1,2*sqrt(0,7) = 52 nV praktisch
121 nV

Wàhrend bei Edelstahl (Ed-St) beide Werte gut übereinstimmen stellt man fest
das Kupfer als diamagnetischer Stoff etwas darunter liegt wàhrend Aluminium
als paramagnetisch darüber liegt.
Der hohe Wert von Holz ergib sich aus der Wirkung als Dielektikum, mit einem
in der Literatur angegebenen von 3,5 bis 5, wobei der Wert 5, also

52*sqrt(5) = 116 nV

den Messwert gut wiedergibt.

Die Messwerte von Stahl konnten nicht reproduzierend bestimmt werden, da die
Werte durch die Größe von  den Messwert stark erhöht, so dass die
Schwankungen sehr groß werden. Die Messergebnisse lassen sich aber dadurch
erklàren, das bei der Messung nicht die Ladungsànderung direkt gemessen
wird, sondern die Induktion über die Umweg einer Magnetfeldànderung erfolg
und dabei eine Verzögerung durch die magnetische Hysterese des Materials
auftritt, was sich schon bei der Betrachtung der Einzelmesswerte bei
herausziehen festgestellt wurde, hier aber nicht dargestellt ist, die dann
nicht immer die richtige Polaritàt aufweisen, was eben nur bei der
Betrachtung der Einzelwerte möglich ist, aber sich auch aus dem größeren
Fehlerbereich ableiten làsst.

Durch dieses Messergebnisse und ihre vergleichende Berechnung konnte die
„Dynamischen Gravitationstheorie“:
eindeutig betàtigt werden, was dann bestàtigt, dass das ihr zu Grunde
liegende Prinzip richtig ist, dass Bewegung Ladung erzeugt.

Schlussbemerkungen:

Meine „ Dynamische Gravitationstheorie“ beschreibt die gesamte Physik nach
den newtonschen Axiomen, wobei das Actio immer die anziehende Gravitation
ist, die zwischen zwei Teilchen eine Bewegung als Reactio erzeugt, die dann
als eine abstoßende el.-Ladung gesehen werden kann, oder auch als
Antigravitation.
Dadurch wird die gesamte Physik allein auf Newton zurückgeführt und alle
bekannten Theorien sind dann nur noch speziellen Beschreibungen für
verschiedene Verhàltnisse von Gravitation und Antigravitation.
Die Polaritàt der el.-Ladung erklàrt sich dann dadurch, dass die Teilchen
eben unterschiedliche el--Ladung besitzen, also ein Ladungsdifferenz, die
dann zu einer höheren oder geringeren Wirkung der Gravitation (Anziehung)
führt, wodurch die Polaritàt der el.-Ladung und deren anziehende Wirkung
erklàrt werden kann

Diese Theorie geht davon aus, dass die Natur aus „elementaren Teilchen“ eT
aufgebaut ist, die Gravitation besitzen. Man kann die Größe der Gravitation
aus dem Vergleich im Wasserstoffatom bestimmen.

Wird dieses als Grundlage genommen, so kann man dieses als ein System aus
Elektron, bestehend aus 1 eT und einem Proton bestehend aus zwei u-Quarks zu
1 eT und ein d-Quark zu 3 eT, also 5 eT beschreiben, Dann ergibt sich die
Masse eines eT zu

meT = mH/6 = 2,78E-28 kg

Wird nun diese Masse benutzt, so ergibt sich die Elementarladung zu

e^2 = meT* v^2 * r kgm^3s^-2

Worin v = 1 m/s und r = 1 m gesetzt sind. Um die elektrischen Größen zu
erhalten muss dieser Wert mit 4*Pieps multipliziert werden.

Nun kann man aus den bekannten Werten für die Ladung e nach Umrechnung eine
Gravitationskonstante G0 berechnen

G_0 = e^2/ me*mp = (2*Pi*v)9^2 *r/meT = 1,51E29 m3kg-1s-2

Worin me die bekannte Masse des Elektrons und mp die des Proton ist. und v
sowie r gleich 1 gesetzt sind.

Aus diesen Werten ergibt sich dann das Produkt

G_0*e^2 = Gravitation *Antigravitation = (2*Pi)^2

Dabei heben sich die Massen in der Dimension auf, wàhrend die
Bewegungsdimensionen sich nur dann aufheben, wenn sie als Vektoren
betrachtet werden, dadurch ist bestàtigt, dass nur die Masse als einzige
Naturkonstante angesehen werden kann..

Die genannten Beziehungen gelten aber nur im Gleichgewicht, bei dem aber
keine Messungen möglich sind. Diese und die daraus sich ergebenen Theorien
sind auf lokale Ungleichgewichte angewiesen, wie auch bei der Erde mit deren
lokalen G , das bei meiner Theorie durch das Verhàltnis von
Umfangsgeschwindigkeit und 1. kosmischer Geschwindigkeit korrigiert wird.
Es ist nicht anzunehmen, dass in der Natur immer die gleichen lokalen
Abweichungen existieren, also Theorien von der Erde übertragbar sind.
Daraus ergibt sich, dass bei c auf der Erde jegliche Gravitation aufgehoben
ist, und damit der Neutrinozustand erreicht wird, was der obigen Bedingung
entspricht.

Diese Theorie ist keine neue Physik, sondern nur die Erklàrung der bekannten
Physik, ausschließlich nach Newton, dadurch wurde Heisenbergs Suche nach der
Urformel abgeschlossen

Danksagung und Kritik:

Im Anschuss möchte ich mich bei der Firma „Conrad Elektronik“ für die
Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Messgeràt bedanken.
Ausdrücklich möchte ich meine Kritik an die Verlage „Wiley-VCH“ und
„Zeitschrift für Naturforschung“ wegen der Beurteilung als
„nichtveröffentlichungswürdig“ anbringen und mich bei dem AEI der MPG in
Potsdam darüber beschweren, dass sie meinen Bericht nicht zur Prüfung
weiter leiten wollten.

Literatur:

(1) Tolman & Stewart Physics Vol. 2, H.3 (1916) S.189
http://www.pnas.org/content/2/3/189.full.pdf+html

(2) Richard, Tolman& Steward Phys.Rev. 9,164-167 (1917)
http://cosmology.princeton.edu/~mcdonald/examples/EM/tolman_pr_9_164_17.pdf

(3) Tolman u.a. Physics Vol. 9. H.5 (1923) S.166
http://www.pnas.org/content/2/5/166...pdf?ck=nck

(4) Grosch http://www.grosch.homepage.t-online.de
 

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#1 D Orbital
08/01/2014 - 22:21 | Warnen spam
Am Mittwoch, 8. Januar 2014 16:34:49 UTC+1 schrieb Dieter Grosch:
"Dieter Grosch" schrieb im Newsbeitrag news:...



Beweis: elektrische Ladung ist Antigravitation “

Die Große Vereinigung der Kràfte“ ist geschafft



Dieter Grosch Naumburg



Kurzreferat:



In Newtons Gravitationstheorie findet man vergeblich die nach seinem 3.

Axiom notwendige Antigravitation

Meine „Dynamischen Gravitationstheorie“, vorgetragen auf der DPG- Tagung

2007 (4), schließt diese Lücke, indem sie die Fliehkraft, die man heute als

Scheinkraft bezeichnet, zur realen abstoßenden elektrischen Ladung als

Antigravitation macht.

Leider hat Coulomb diesen Schluss noch nicht gezogen, weshalb man nach 250

Jahren diese Lücke immer noch nicht schließen konnte

In meinem Poster ist nun beschrieben, dass Bewegung einer Masse zur

Erzeugung einer elektrischen Ladung führt, so wie es meine Theorie

vorhersagt

Daraus ergibt sich, das die gesamte Physik dann nur noch eine einzige

Konstante, die der Masse eines „Elementaren Teilchens“ mit 2,78E-28kg,

benötigt

Das beschriebene, und beim Besuch selbst durchführbare, Experiment beweist

die in der Theorie gemachte Behauptung und bestàtigt damit, das elektrische

Ladung Antigravitation ist, und alle Erscheinungsformen der Natur nur

unterschiedliche Verhàltnisse zwischen Gravitation und Antigravitation, also

unterschiedliche Bewegungszustànde, darstellen



Einführung:



Tolman und Mitarbeiter (1),(2) und (3) haben Experimente mit einer

Zentrifuge

vorgestellt, bei denen beim Abbremsen ein elektrischer Impuls festgestellt

wurde. Sie lieferten dafür eine Erklàrungen, in dem sie diesen der Tràgheit

der beweglichen Elektronen im Metall zugeschrieben haben. Diese Erklàrung

ist noch heute gültig.

Von mir wurde dieses Experiment in einer anderen Form wiederholt, bei dem

nachgewiesen werden konnte, dass diese Erklàrung nicht zutrifft. Es konnte

gezeigt werden, dass der elektrische Impuls nicht an Metalle gebunden ist

und auch in einer fest stehenden Spule auftritt.



Aufbau des neuen Experimentes:



Als Messgeràt wurde eine Spule auf einem Kern mit 12 mm Innendurchmesser und

einer Höhe von 20 mm benutzt, auf der 50 m Cu-Lackdraht von 0,1 mm

Durchmesser gewickelt waren, was etwa 850 Windungen entsprach. Die in diese

Spule induzierte Spannung wurde über einen Vorverstàrken (Bild), mit einer

Verstàrkung von 1000 fach, an einem Digital-Multimeter „AGILENT U1252B DMM

50.000 COUNTS“ mit einer Empfindlichkeit von 0,001 mV/ Digit, das über das

Anzeigegeràt der Schaltung (ein Drehspulinstrument mit einem Innenwiderstand

von 155 Ohm) geschaltet war, bestimmt.

Daraus ergibt sich eine Messempfindlichkeit von 1 nV/Digit, an der Spule.

In der Bohrung der Spule befindet sich ein Stab aus verschiedenen

Materialien, deren Eigenschaften untersucht werden sollen, der zur Messung

entweder auf und ab bewegt, oder herausgezogen wird.







Bild 1 Messanordnung (siehe Homepage, (4))

Bild 2: Vorverstàrker (siehe Homepage, (4))





Durchführung der Messungen:



Das Problem bei diesem Experiment ist die Störung der Messergebnisse durch

das Erdmagnetfeld, denn eine Bewegung der Spule kann bereits ein

betràchtliches Messsignal erzeugen, deshalb ist es notwendig, zum einen die

Spule nicht zu bewegen (ruhende Spule), sowie durch statistische Auswertung

von Messreihen diese von den zu messenden Signalen zu trennen. Für diesen

Zweck ist das verwendete Messgeràt hervorragend ausgestattet. Es verfügt

über eine Maxima - Minima Speicherung



Zunàchst wird untersucht ob ein Messsignal vom Untergrund des

Erdmagnetfeldes getrennt werden kann. Dazu wurde die entsprechende Funktion

am Messgeràt aktiviert, wobei in der Spule ein Holzstab von 10 mm

Durchmesser gesteckt war. Die Messung wurde in zwei Schritten ausgeführt, im

ersten Schritt wurde nach dem Einschalten der Funktion der maximal und der

minimal Wert der ruhenden Spule bestimmt, danach wurde der Stab auf und

nieder bewegt und danach das Maximum und Minimum erneut abgelesen

Durch die statistische Auswertung mehrerer solcher Messreihen kann das

Messergebnis separiert werden. Es wurden jeweils 10 Messungen statistisch

ausgewertet

Zur Bestimmung, ob die Polaritàt der Anzeige von der Richtung, der Bewegung

abhàngig ist, wurde in einem separaten Experiment der Stab nur herausgezogen

und Maxima und Minima bestimmt-

Um die Abhàngigkeit von der Masse zu untersuchen wurde der Holzstab durch

einen Aluminiumstab ersetzt, aber auch ein Durchmesser von 8 mm verwendet.



Tabelle 1. Erhaltene Messergebnisse: Tabelle (Siehe Homepage, (4))





Diskussion der Messergebnisse:



Das Messergebnis soll dadurch entsteht, dass bei Bewegungsànderung des

Stabes ein Ladungsànderung erzeugt wird, die dann ein Magnetfeld erzeugt,

das in der Spule eine Spannung induziert, so die gemachte Annahme



Aus den Messergebnissen kann abgeleitet werden, dass sowohl bei 10 mm

starken Stàben wie auch bei denen von 8 mm eine Separierung von Messsignal

und Störungsuntergrund ausreichend möglich ist.

Die bei den Messungen auftretenden Streuungen der Messwerte waren alle bei

jedem Messwert in der erwarteten Größenordnung, denn sie sind nur abhàngig

von einer Grunderschütterung der Spule und vom Magnetfeld der Erde

verursacht und damit unabhàngig vom Signalpegel.



Die Messergebnisse zeigen, dass zum Ersten der nach Tolman erwartete

Effekt, dass bei Holz, als Nichtleiter, kein Impuls auftritt, nicht

gefunden wurde. Das bedeutet, dass es eine Verschiebung von Elektronen

durch ihre Tràgheit nicht geben kann, so dass die in der Wissenschaft

anerkannte Theorie falsch sein muss. Folglich muss eine neue Erklàrung

vorgelegt werden.



Die Messung von Holz und Aluminium zeigt, dass bei Aluminium [Al] ein

größerer Wert erhalten werden sollt, als bei Holz deshalb ist ein

Abhàngigkeit vom Zuwachs der Masse durch der Dichte rho des Stoffes. zu

erwarten.

Nach der vom Autor beschrieben „Dynamischen Gravitationstheorie“ (4) ist die

Ladung



Q = sqrt( m*v^2*r)



was bedeutet, dass sich die Ladung mit sqrt(rho) àndert, darin ist r der

Erdradius und v ist für das Experiment etwa gleich anzunehmen, da man die

Handbewegung mit etwa 1 m/s als

konstant ansehen kann.

Auch die Messergebnisse bei Holz und Al bei 10 und 8 mm Durchmesser zeigen

dies, denn hier sollte sich nach dieser Theorie das Verhàltnis der Messwerte

wie



sqrt(10^2/8^2) = 1,25



verhalten-

Wird aber berücksichtigt, dass zwar die Ladungserzeugung proportional der

Wurzel aus der Masse also sqrt(r^2) ist, dann àndert sich aber gleichzeitig

auch

der Abstand zur Wicklung der Spule, der sich verringert, und so mit dem

Quadrat des Abstandes die Wirkung wieder aufgehoben wird, also 1,25^2 =

1,56,

was die Messwerte beweisen, denn es wird bei:



Holz mit 185/121 = 1,52 und Aluminium mit 216/144 = 1,50



innerhalb des Fehlers gemessen.



Betrachtet man eine Masse des Stabes von 10-3 kg, also 1 cm-3, was dem

Volumen eines Stabes von 8 mm innerhalb der Spule entspricht, und v von 1

m/s dann ergibt sich eine induzierte Spannung zu



Uind = sqrt(V*rho*v^2*r_E*4*Pi*eps_0eps)*my_0*my* l ~ 52 nV



für die verwendete Anordnung.

Darin ist V das Volumen des Stabes innerhalb der Spule, rhodie Dichte des

Stoffes, rE der Radius der Erde, eps0 die Dielektrizitàtskonstante im

Vakuum, epsdie des Materials , wenn es sich um einen Nichtleiter handelt;

und my0 die magnetische Induktionskonstante, wàhrend my die

Induktionskonstante des Materials ist, die bei diamagnetischen Stoffen, wie

Holz und Kupfer, geringfügig < 1 und bei paramagnetischen Stoffen, wie

Aluminium und Edelstahl > 1 ist und bei ferromagnetischen Stoffen die sogar

bis 1000 erreichen können und l die Lànge des Drahtes.



Erweitert man nun diesen Wert auf die Werte des Experimentes also mit

sqrt(des Materials und einem möglichen v von 1,2 m/s, und vergleichen die

Werte mit den Messwerten dann ergibt sich: Für



Kupfer theoretisch 52*1,2*sqrt(8,9) = 186 nV praktisch 166

nV

Edelstahl theoretisch 52*1,2*sqrt(8,0) = 176 nV praktisch 182

nV

Aluminium theoretisch 52*1,2*sqrt(2,7) = 102 nV praktisch 144 nV

Holz theoretisch 52*1,2*sqrt(0,7) = 52 nV praktisch

121 nV



Wàhrend bei Edelstahl (Ed-St) beide Werte gut übereinstimmen stellt man fest

das Kupfer als diamagnetischer Stoff etwas darunter liegt wàhrend Aluminium

als paramagnetisch darüber liegt.

Der hohe Wert von Holz ergib sich aus der Wirkung als Dielektikum, mit einem

in der Literatur angegebenen von 3,5 bis 5, wobei der Wert 5, also



52*sqrt(5) = 116 nV



den Messwert gut wiedergibt.



Die Messwerte von Stahl konnten nicht reproduzierend bestimmt werden, da die

Werte durch die Größe von  den Messwert stark erhöht, so dass die

Schwankungen sehr groß werden. Die Messergebnisse lassen sich aber dadurch

erklàren, das bei der Messung nicht die Ladungsànderung direkt gemessen

wird, sondern die Induktion über die Umweg einer Magnetfeldànderung erfolg

und dabei eine Verzögerung durch die magnetische Hysterese des Materials

auftritt, was sich schon bei der Betrachtung der Einzelmesswerte bei

herausziehen festgestellt wurde, hier aber nicht dargestellt ist, die dann

nicht immer die richtige Polaritàt aufweisen, was eben nur bei der

Betrachtung der Einzelwerte möglich ist, aber sich auch aus dem größeren

Fehlerbereich ableiten làsst.



Durch dieses Messergebnisse und ihre vergleichende Berechnung konnte die

„Dynamischen Gravitationstheorie“:

eindeutig betàtigt werden, was dann bestàtigt, dass das ihr zu Grunde

liegende Prinzip richtig ist, dass Bewegung Ladung erzeugt.



Schlussbemerkungen:



Meine „ Dynamische Gravitationstheorie“ beschreibt die gesamte Physik nach

den newtonschen Axiomen, wobei das Actio immer die anziehende Gravitation

ist, die zwischen zwei Teilchen eine Bewegung als Reactio erzeugt, die dann

als eine abstoßende el.-Ladung gesehen werden kann, oder auch als

Antigravitation.

Dadurch wird die gesamte Physik allein auf Newton zurückgeführt und alle

bekannten Theorien sind dann nur noch speziellen Beschreibungen für

verschiedene Verhàltnisse von Gravitation und Antigravitation.

Die Polaritàt der el.-Ladung erklàrt sich dann dadurch, dass die Teilchen

eben unterschiedliche el--Ladung besitzen, also ein Ladungsdifferenz, die

dann zu einer höheren oder geringeren Wirkung der Gravitation (Anziehung)

führt, wodurch die Polaritàt der el.-Ladung und deren anziehende Wirkung

erklàrt werden kann



Diese Theorie geht davon aus, dass die Natur aus „elementaren Teilchen“ eT

aufgebaut ist, die Gravitation besitzen. Man kann die Größe der Gravitation

aus dem Vergleich im Wasserstoffatom bestimmen.



Wird dieses als Grundlage genommen, so kann man dieses als ein System aus

Elektron, bestehend aus 1 eT und einem Proton bestehend aus zwei u-Quarks zu

1 eT und ein d-Quark zu 3 eT, also 5 eT beschreiben, Dann ergibt sich die

Masse eines eT zu



meT = mH/6 = 2,78E-28 kg



Wird nun diese Masse benutzt, so ergibt sich die Elementarladung zu



e^2 = meT* v^2 * r kgm^3s^-2



Worin v = 1 m/s und r = 1 m gesetzt sind. Um die elektrischen Größen zu

erhalten muss dieser Wert mit 4*Pieps multipliziert werden.



Nun kann man aus den bekannten Werten für die Ladung e nach Umrechnung eine

Gravitationskonstante G0 berechnen



G_0 = e^2/ me*mp = (2*Pi*v)9^2 *r/meT = 1,51E29 m3kg-1s-2



Worin me die bekannte Masse des Elektrons und mp die des Proton ist. und v

sowie r gleich 1 gesetzt sind.



Aus diesen Werten ergibt sich dann das Produkt



G_0*e^2 = Gravitation *Antigravitation = (2*Pi)^2



Dabei heben sich die Massen in der Dimension auf, wàhrend die

Bewegungsdimensionen sich nur dann aufheben, wenn sie als Vektoren

betrachtet werden, dadurch ist bestàtigt, dass nur die Masse als einzige

Naturkonstante angesehen werden kann..



Die genannten Beziehungen gelten aber nur im Gleichgewicht, bei dem aber

keine Messungen möglich sind. Diese und die daraus sich ergebenen Theorien

sind auf lokale Ungleichgewichte angewiesen, wie auch bei der Erde mit deren

lokalen G , das bei meiner Theorie durch das Verhàltnis von

Umfangsgeschwindigkeit und 1. kosmischer Geschwindigkeit korrigiert wird.

Es ist nicht anzunehmen, dass in der Natur immer die gleichen lokalen

Abweichungen existieren, also Theorien von der Erde übertragbar sind.

Daraus ergibt sich, dass bei c auf der Erde jegliche Gravitation aufgehoben

ist, und damit der Neutrinozustand erreicht wird, was der obigen Bedingung

entspricht.



Diese Theorie ist keine neue Physik, sondern nur die Erklàrung der bekannten

Physik, ausschließlich nach Newton, dadurch wurde Heisenbergs Suche nach der

Urformel abgeschlossen



Danksagung und Kritik:



Im Anschuss möchte ich mich bei der Firma „Conrad Elektronik“ für die

Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Messgeràt bedanken.

Ausdrücklich möchte ich meine Kritik an die Verlage „Wiley-VCH“ und

„Zeitschrift für Naturforschung“ wegen der Beurteilung als

„nichtveröffentlichungswürdig“ anbringen und mich bei dem AEI der MPG in

Potsdam darüber beschweren, dass sie meinen Bericht nicht zur Prüfung

weiter leiten wollten.



Literatur:



(1) Tolman & Stewart Physics Vol. 2, H.3 (1916) S.189

http://www.pnas.org/content/2/3/189.full.pdf+html



(2) Richard, Tolman& Steward Phys.Rev. 9,164-167 (1917)

http://cosmology.princeton.edu/~mcdonald/examples/EM/tolman_pr_9_164_17.pdf



(3) Tolman u.a. Physics Vol. 9. H.5 (1923) S.166

http://www.pnas.org/content/2/5/166...pdf?ck=nck



(4) Grosch http://www.grosch.homepage.t-online.de



Putzig - die DPG in der DDR.

In Leipzig wird noch geforscht :

Stabile Isotope als universelles Werkzeug - Isotopenforscher treffen sich in Leipzig
Leipzig. Mehr als 250 internationale Wissenschaftler treffen sich in der ersten Septemberwoche in Leipzig, um sich über die neuesten Methoden und Anwendungen mittels stabiler Isotope auszutauschen. Stabile Isotope sind in weiten Bereichen der Naturwissenschaften und Medizin ein nutzbares Werkzeug, da mit ihrer Hilfe z.B. die Herkunft von Stoffen bestimmt werden kann und dynamische Prozesse sichtbar gemacht werden können. So làsst sich beispielsweise feststellen, wo ein Rotwein tatsàchlich herkommt oder aus welcher Quelle ein Wasserschaden verursacht wurde - aber auch wie sich Kohlendioxidkonzentrationen und damit das Klima am Südpol entwickelt haben, ob Mikroorganismen Schadstoffe im Boden und Wasser abbauen oder wie ein Medikament im Körper wirkt. Ähnlich wie bei Kriminalisten helfen stabile Isotope den Umweltforschern, Spuren zu lesen und Ràtsel zu lösen. Die Forschung an stabilen, also nicht radioaktiven Isotopen, hat im Wissenschaftspark Leipzig inzwischen seit über einem halben Jahrhundert Tradition und vereint Wissenschaftler aus unterschiedlichsten Disziplinen.


Das heutige Gàstehaus des UFZ wurde von 1959-1990 als 40m-Turm zur Anreicherung stabiler Isotope genutzt.
Foto: Norma Neuheiser/UFZ Europàische Isotopenforscher zu Gast in Leipzig
Vom 2. bis 7. September treffen sich über 250 Wissenschaftler, die mit stabilen Isotopen forschen, zum Erfahrungsaustausch im Leipziger KUBUS – dem Konferenzzentrum des Helmholtz Zentrums für Umweltforschungszentrums (UFZ). Das JESIUM-Treffen (Joint European Stable Isotope User Meeting) findet zum ersten Mal in Deutschland statt. Die Teilnehmer der Konferenz kommen aus 22 europàischen Làndern sowie Australien, Brasilien, Kanada und den USA. JESIUM wurde 2004 gegründet, um die Kontakte zwischen europàischen Isotopenforschern zu verstàrken. Es findet alle 4 Jahre statt. Das diesjàhrige Treffen wird von der deutschen Arbeitsgemeinschaft Stabiler Isotope (ASI e.V.) organisiert und dient der engeren Vernetzung mit den europàischen Partnerorganisationen aus Österreich, Frankreich, Großbritannien, Benelux und Osteuropa.

Über ein halbes Jahrhundert Forschung mit stabilen Isotopen
Isotope sind Varianten eines chemischen Elementes, die sich nur durch die unterschiedliche Anzahl von Neutronen im Atomkern unterscheiden. Dabei wird zwischen stabilen Isotopen und instabilen (radioaktiven) Isotopen unterschieden.
In Leipzig besteht eine lange Tradition der Forschung auf diesem Gebiet: In den 1960er Jahren wurde auf dem ehemaligen Forschungsgelànde der Akademie der Wissenschaften der DDR in der Permoserstraße ein spezielles Institut für stabile Isotope errichtet. Der auch heute noch weithin sichtbare 40 Meter hohe Turm diente viele Jahre zur Gewinnung verschiedenster stabiler Isotope, unter denen das stabile Stickstoffisotop 15N die größte Bedeutung erlangte. Das UFZ nutzt heute in vielen Fachrichtungen die Forschung mit stabilen Isotopen.


Stabile Isotope als eine Art „Schweizer Messer“
Verànderungen in der Umwelt führen hàufig zu Verànderungen im Verhàltnis der einzelnen Isotope zueinander. Das nutzen die Wissenschaftler, um Prozesse in der Umwelt zu untersuchen und besser zu verstehen. Zur JESIUM 2012 diskutieren die Wissenschaftler in Leipzig unter anderem über Anwendungen von Isotopenanalysen bei Wasser-, Boden und Gesteinsuntersuchungen, in ökologischen Systemen, der Medizin und Pharmazie, in den globalen Elementkreislàufen wie dem Kohlenstoff- oder Stickstoffkreislauf. Auf der Tagesordnung stehen auch die Herkunftsbestimmung von Nahrungsmitteln, Forensik, Klimaforschung oder die neuesten Analysentechniken. Anhand von stabilen Isotopen làsst sich beispielsweise die Klimageschichte rekonstruieren, die Herkunft von Lebewesen nachvollziehen oder die Sanierung von verschmutztem Grundwasser bzw. Boden durch Bakterien nachweisen. Damit spielt JESIUM als Nutzerforum für Isotopenanwendung den Ball sofort jungen Wissenschaftlern zu, die sich anschließend an JESIUM zu einem Isotopen-Trainingskurs zusammenfinden.


Der Leipziger KUBUS, das Konferenzzentrum des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und Tagungsort der JESIUM 2012.
Foto: André Künzelmann/UFZKünftige Umwelt-Forensiker zu Gast in Leipzig
Am 7. und 8. September treffen sich am UFZ Wissenschaftler und Doktoranden des Ausbildungsnetzwerkes „CSI: ENVIRONMENT“, welches im Rahmen des Marie-Curie-Programms durch die Europàische Kommission gefördert wird. Die Nachwuchswissenschaftler aus 14 Nationen werden anschließend vom 10. bis 14. September noch einen Trainingskurs absolvieren. CSI steht hier nicht wie in diversen Fernsehserien für „Crime Scene Investigation“, sondern für „Compound Specific Isotope Analysis”, also molekülspezifische Isotopenanalysen. Beide untersuchen aber mit Hilfe moderner Methoden Spuren, die am Ende zum „Tàter“ führen. Die Spuren von organischen Schadstoffen zu finden, ist eine der größten Herausforderungen in den Umweltwissenschaften heutzutage. Chemikalien können zufàllig oder absichtlich in die Umwelt gelangen. Ihre Spur zu verfolgen, ist eine wichtige Voraussetzung für effektiven Umweltschutz. So werden beispielsweise Chemikalien verschiedener Produzenten und Lieferanten verglichen, um in Schadensfàllen den Verursacher ermitteln zu können. Am UFZ arbeitet schwerpunktmàßig das Department für Isotopenbiogeochemie auf diesem Gebiet, das den „CSI:ENVIRONMENT“-Trainingskurs ausrichtet. „Mit stabilen Kohlenstoffisotopen möchten wir aber nicht nur den Abbau von üblichen Grundwasserkontaminanten verfolgen, sondern die Methode weiter entwickeln, um beispielsweise den Weg von Chloroacetamid-Herbiziden in Pflanzenklàranlagen oder auch den Photoabbau des Benzin-Zusatzes MTBE in der Atmosphàre verfolgen. Da diese Stoffe toxisch wirken können, ist es wichtig herauszufinden, ob und wie diese Stoffe in der Umwelt umgesetzt werden“, erklàrt Dr. Ivonne Nijenhuis vom UFZ. Die Ausbildung von Nachwuchsisotopenforschern in Netzwerken wie "CSI:ENVIRONMENT" ist dazu ein wichtiger Beitrag für die nàchsten Jahrzehnte.

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